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Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?
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Geschrieben am 07.07.2010 - 11:49:12
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[ADMIN EDIT]
Für alle die sich für das Gegenteil von Glaube/Religion interessieren, haben wir jetzt einen separaten "Atheisten-Thread", siehe HIER.
[/ADMIN EDIT]



Faith vs. Science

Glaube GEGEN Wissenschaft???

www.malibumag.com/images/stories/evolution_opener.jpg


"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg

Als ich mich in diesem Forum vorstellte, wurde ich prompt auf meine christliche Überzeugung, welche ich nebenbei erwähnte, angesprochen. Ich Laufe ergab sich die Debatte, ob Glaube==Religion? ---- Glaube =! Wissenschaft bzw. wer der Begründer des Christenums sei.

Ich bin davon überzeugt, dass wir an der Frage der Evolution nicht vorbei kommen. Auch ethische Fragen zur Kernenergie können unter diesem Hintergrund diskutiert werden.

Da es hier wahrscheinlich mehr Atheisten gibt, als Glaubensangehörige, möchte ich gerne eine Antwort auf die Frage haben: ,,Warum passen Glaube und Wissenschaft nicht zusammen?" Woher kommt dieses Spannungsverhältnis? Greift der Atheist möglicherweise auf die Lehre aus der 7. und 8. Klasse zurück, in welcher die Kirche wegen ihrer Absolutherrschaft über Geistesgut im Mittelalter angeprangert wird? Es wäre jedenfalls ein gutes Argument. Bei alledem darf man nicht vergessen, dass das unbeschadet bis in unsere Zeit überliefert werden konnte. Leider muss man auch sagen, dass einem großen Teil des Volkes dieses Wissen verweigert wurde. Ich bestreite an der Stelle nicht, dass die geistlichen Führer des europäischen Mittelalters sehr schwere Fehler gemacht haben. Ich gehöre auch nicht zu denen, die die Kreuzzüge verteidigen. Auch weis ich um Nikolaus Kopernikus, der am Ptolemaischen Weltbild rüttelte und von der Kirche nahezu mundtot gemacht wurde. Ich erwähne das an dieser Stelle nur, weil ich weis, dass Atheisten gerne aus Ermangelung von Argumenten diese historischen Fehlschläge der Kirche anprangern.

Ich möchte in dieser Diskussion gerne die Kirche, wie sie heute ist, erwähnt haben. Man kann über das -Früher- sicherlich debattieren aber ich denke, dass es dabei eine nahezu homogene Meinungslandschaft gibt.
Die Aufklärung hat auch das Kirchenhaus durchzogen und ich denke dass dieser Zeitraum diskussionswürdig ist.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch die Definition des Glauben bringen, wie die Bibel ihn erklärt:

Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Hebräer 11,1

Also dann, auf ein fröhliches Wortgefecht!!!


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."

Bearbeitet von Dr. Sheldon Cooper am 01.02.2015 - 18:40:22. Der Grund: Info mit Link eingefügt
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Geschrieben am 07.07.2010 - 12:20:51
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Hallo LuxMundi,
du bist nicht allein, auch ich bin überzeugter Christ (würde mich allerdings nicht mit Sheldons Mutter vergleichen).
Mein Ansatz zu deiner Frage "Warum passen Glaube und Wissenschaft nicht zusammen?" ist folgender.
Ich denke das dieser Konflikt starke historische Wurzeln hat, wie du ja auch schon angesprochen hast. Die Kirche vertrat früher einen absoluten Wahrheistanspruch, auch über wissenschaftliche Themen. So glaubte man früher alles Wissen aus der Bibel entnehmen zu können. Dies führte dann natürlich zu Konflikten mit Leuten die die Welt nach wissenschaftlichen Maßstäben erklären wollten (Kopernikus, Gallileo, Darwin und viele andere).
Viele dieser alten Konflikte konnte ich noch nie nachvollziehen, denn die Bibel sagt nicht, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Dieser Gedanke entsprang allein der menschlichen Hochmut.

Ich persönlich denke das dieser Konflikt mitlerweile nicht mehr nötig ist, da sich die Kirche nicht mehr in wissenschaftliche Diskussionen einmischt. Desweiteren denke ich, dass Gott uns den Verstand gegeben hat um ihn zu nutzen und das Universum das Er schuff zu erforschen.
Man kann gleichzeitig ein guter Wissenschaftler und auch Christ sein (Harald Lesch sein hier erwähnt), die Wisseschaft lehrt uns wie die Welt funktioniert, und der Glaube erklärt uns den Sinn.

Noch ein passender Spruch aus der Bibel:
"Wer sich um Weisheit bemüht, tut sich selbst einen gefallen; und wer Einsicht bewahrt, findet das Glück" Spr. 19,8


"Engineering—where the semi-skilled laborers execute the vision of those who think and dream."- Dr. Sheldon Lee Cooper
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
,,Warum passen Glaube und Wissenschaft nicht zusammen?"

Weil die Lehre eines allmächtigen Wesens, das alles in 7 Tagen einfach so erschaffen hat, einfach nicht mit der wissenschaftlichen Realität zusammenpasst....

Zu dem Kirche früher/Kirche heute:
Es kommt immer wieder von Gläubigen, dass man die Kirche nicht auf früher reduzieren soll usw.
Das stimmt schon, aber man darf es auch nicht unter den Tisch kehren, diese Dinge sind nunmal passiert.
Der einzige Grund warum die Kirche sowas heute nichtmehr macht, ist weil sie jezt nichtmehr diese große Macht in der Welt hat (Danke der Aufklärung)
Soviel dazu...

Für mich persönlich ist Gott und Religion seit jeher nur ein einfacher Ersatz für Wissenschaft. In primitiveren Zeiten, als man sich kaum noch was erklären konnte, war es einfach sehr bequem alles einem Allmächtigen zuzuschreiben... Aber seit man mit dem Forschen und dem Erklären begonnen hast, hätte das eigentlich den Glauben verdrängen sollen, allerdings hat die Kirche es geschafft den Leuten genug Angst einzureden, dass sie weiterhin der Kirche gefolgt sind (die ja jede Menge Geld damit gemacht haben)
Auch ist das Konzept der meisten Religionen sich selbst das Leben unnötig unangenehm zu machen mit dummen Verboten (du darfst das nicht essen, das nicht machen, das is eine Todsünde, dafür kommst du in die Hölle, usw..) nicht ganz in Einklang zu bringen mit mir, der das Leben gerne geniesst.
Ich kann und will da jezt nur für mich sprechen, wenn ich soetwas anführe, weils ja anscheinend genug Menschen gibt, die sich gerne selbst das Leben schwer machen. Ich persönlich wills halt nicht.
Was mich aber vorallem an Gläubigen stört (da bildest du als einer der Wenigen die Ausnahme LuxMundi) dass sie sich auf keine Diskussion einlassen und immer sofort agressiv werden, wenn man ihnen mit Logik kommt, nach der gewisse Sachen an die sie glauben, einfach nicht wahr sein können.
Obwohl sich da auch schonmal jemand eine geschickte Ausrede hat einfallen lassen:"Gott handelt nicht nach menschlicher Logik"
Damit macht man sichs natürlich ganz leicht und zeigt für mich, dass man sich echt nur selbst schützen will vor der Wahrheit.

Und zur Kirche heute nur mal ein Punkt, der einfach erwähnt werden muss, weil es schrecklich ist:
Gewalttätige Nonnen und Pfarrer sowie Kinderverzahrende Nonnen und Pfarrer.
Sogar meine Mutter hat mir erzälht, dass der Pfarrer der bei ihr in der Schule damals Religion unterrichtet hatte den Kindern noch eine runtergehaut hat wenn sie mal nicht in der Kirche waren..... Und sowas darf einfach nicht sein.
Von den Morden "Im Namen Gottes" in andren Kulturen will ich garnicht erst anfangen.
Natürlich kann da die Lehre an Sich nichts dafür, nur die ausführenden, aber so traurig es nunmal ist, die Geistlichen Posten sind anscheinend zu einem Großteil mit abscheulichen Menschen besetzt und das seit Jahrhunderten.


People assume that time is a strict progression of cause to effect, but actually from a non-linear, non-subjective viewpoint, it's more like a big ball of wibbly wobbly... timey wimey... stuff.
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

@ Olsch
Jawoll, da kann ich 100%ig mit. Das ist ja gerade das Wunderbare, dass das Wort Gottes der ganzen wunderbaren Natur einen Sinn gibt. Wir geben uns Mühe, die Natur zu verstehen, indem wir Gleichungen aufstellen. Diese beschreiben aber lediglich einen sehr kleinen Teil des Ganzen. Ich fragte Prof. Dr. Harald Lesch persönlich, ob er es nicht eher als Einschränkung sieht, dass der Astrophysiker bei dem Universum die Luft raus lässt und es auf die Kopfgröße zusammenschrumpfen lässt, damit man es begreift. Er meinte, dass er nicht Gott sei und somit auf seinen menschlichen Verstand beschränkt sei.


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?


Weil die Lehre eines allmächtigen Wesens, das alles in 7 Tagen einfach so erschaffen hat, einfach nicht mit der wissenschaftlichen Realität zusammenpasst....

Ja, da stimme ich dir zu, allerdings bleibt die Frage ob wir die Bibel an dieser Stelle wörtliche nehmen oder nicht. In der Bibel kommen oft Gleichnisse und Bilder vor um Gottes Wesensart für Menschen vertändlich zu beschreiben. Un vlt. handelt es sich beim Genesisbericht ebendfalls um ein Gleichniss. Die Meinungen unter den Christen gehen hier auseinander.

Du hast auch Recht, wenn du sagst, dass Religion früher als "Lückenfüller" genutzt wurde um sachen zu erklären, welche wir noch nicht verstanden hatten. Aber auch diese Zeiten sind vorbei.

Nicht zustimmen kann ich dir bei dem Punkt, das die Kirche den Menschen das Geld aus der Tasche zieht (vom Ablasshandel mal abgesehen). Kirchensteuer und die Gabe der Kollekte im Gottesdienst sind freilwillig. Außerdem kommt ein nicht unwesentlicher Teil dieses Geldes der Gemeindschaft zugute, z.B. über die Arbeit der Diakonie.

Ich geniße mein Leben auch und empfinde es keineswegs als unangenehm, ganz im Gegenteil, ich finde ich habe ein sehr erfülltes und Glückliches Leben.

Und wenn wir schonmal bei geschickten Ausreden sind:
Ein Allmächtigeer Gott kann auch in 7 Tagen ein Universum erschaffen das so aussieht als wäre es 13Mrd Jahre alt Wink

Zu den schwarzen Schafen des guten Hirten:
Es tut mir immer sehr leid wenn ich von soetwas höre, Gewallt im Namen des Herrn darf nicht sein. Ich persönlich habe solche Erfahrungen nicht gemacht und kenne auch niemanden dem es so ging.


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LuxMundi (07.07.2010)
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

@ Nowhereman

Nowhereman hat geschrieben:
Weil die Lehre eines allmächtigen Wesens, das alles in 7 Tagen einfach so erschaffen hat, einfach nicht mit der wissenschaftlichen Realität zusammenpasst...


Ich mache es dir nicht zum Vorwurf aber dieses Argument zeugt von Unwissen. Es ist klar, dass der Atheist natürlich die Buchstaben der Bibel in der Reihenfolge kombiniert, wie sie gedruckt sind. Hierbei werden immer einzelne Verse betrachtet und das Ganze ignoriert. Gott selber sagt, dass es sich mit einem Tag verhält, wie mit tausend Jahren. Auch hier soll wieder nicht die Zahl als solches betrachtet werden. Damit ist gesagt, dass es sich um große Zeiträume handelt. Die Bibel spricht auch oft von Äonen, also von Zeiträumen, die nicht fassbar sind.
Es ist an dieser Stelle für mich schwer zu argumentieren, da es wirklich eine Offenbarung benötigt, um das zu verstehen, was im Buch der Bücher steht. Wenn in solchen zusammenhängen mit Zahlen gespielt wird, geht es nicht um die Zahl selber.

Nowhereman hat geschrieben:
Es kommt immer wieder von Gläubigen, dass man die Kirche nicht auf früher reduzieren soll usw.
Das stimmt schon, aber man darf es auch nicht unter den Tisch kehren, diese Dinge sind nunmal passiert.
Der einzige Grund warum die Kirche sowas heute nichtmehr macht, ist weil sie jezt nichtmehr diese große Macht in der Welt hat (Danke der Aufklärung)
Soviel dazu...


Ist das wirklich deine Meinung? Denkst du, dass die Kirchenväter heute noch immer an ein geozentrisches Weltbild glauben würden, wenn sie die Macht hätten? Das ist sehr naiv gedacht. Wie gesagt, die Kirche hat ebenfalls Reformationen durchgemacht und sich eines Besseren belehren lassen. Natürlich müssen die historischen Begebenheiten Erwähnung finden aber ich wollte diese außenvor lassen weil es da wahrscheinlich kaum Meinungsdifferenzen zwischen uns gibt.

Nowhereman hat geschrieben:
In primitiveren Zeiten, als man sich kaum noch was erklären konnte, war es einfach sehr bequem alles einem Allmächtigen zuzuschreiben...


Hast du das eingehende Zitat von Heisenberg gelesen? Sagte er das, weil er keine Ahnung von dem hatte, was er erforschte? Kann es nicht eher sein, dass Physiker und Philosophen möglicherweise Antworten auf die Frage des Sinnes dessen, was sie erforschen durch den Glauben bekommen?

Nowhereman hat geschrieben:
Auch ist das Konzept der meisten Religionen sich selbst das Leben unnötig unangenehm zu machen mit dummen Verboten (du darfst das nicht essen, das nicht machen, das is eine Todsünde, dafür kommst du in die Hölle, usw..) nicht ganz in Einklang zu bringen mit mir, der das Leben gerne geniesst.


Ja und nein. In Religionen ging es oft darum, Menschen gefügig zu machen. Ich sehe das Chrsitentum allerdings nicht als Religion, sondern als Heimat im Glauben. Ich will hier von der Rolle der Kirche absehen weil sie die Auflagen Gottes missbraucht hat. Bei den Einschränkungen geht es vor allem um Schutz. Von einer Totsünde ist in der Bibel nirgendwo die Rede weil jede Sünde eine Totsünde ist. Es gibt keine kleine und keine große Sünde. Aber gerade derin liegt das Wunderbare, dass Christus diese Strafe tragen musste und wir Christen in dieser uneingeschränkten Freiheit leben dürfen (d.h. nicht, dass wir nun rumsauen dürfen, wie wir wollen.).
Aber dieses Thema gehört eigentlich nicht in den Threat, da dieser doch eher die Rolle Glaube-Wissenschaft behandeln soll.

Nowhereman hat geschrieben:
Was mich aber vorallem an Gläubigen stört (da bildest du als einer der Wenigen die Ausnahme LuxMundi) dass sie sich auf keine Diskussion einlassen und immer sofort agressiv werden, wenn man ihnen mit Logik kommt, nach der gewisse Sachen an die sie glauben, einfach nicht wahr sein können.


Das ist wirklich schade. Da hast du recht. Die Christen haben einen Missionsbefehl. Dieser wird durch Agression leider auch heute z.T. noch verletzt. Leider kennst du da die flaschen Leute. Christ zu sein, heißt auch weltoffen zu sein. Intolleranz beißt sich mit dem christlichen Glauben. Es ist schade, dass viele Missionare andere Völker entmündigt haben.

Nowhereman hat geschrieben:
Obwohl sich da auch schonmal jemand eine geschickte Ausrede hat einfallen lassen:"Gott handelt nicht nach menschlicher Logik"
Damit macht man sichs natürlich ganz leicht und zeigt für mich, dass man sich echt nur selbst schützen will vor der Wahrheit.


Huhuuuuu, ich freue mich, dass du das geschrieben hast. Derjenige hat es sich nicht ausgedacht, es ist tatsächlich so. Ist es nicht schön, dass es noch etwas gibt, was wir nicht verstehen? Wir Menschen sind auf unsere 3 Dimensionen beschränkt. Die Mathematik bietet uns ein paar mehr aber ausbrechen können wir aus diesem Gefängnis leider nicht.

Nowhereman hat geschrieben:
Und zur Kirche heute nur mal ein Punkt, der einfach erwähnt werden muss, weil es schrecklich ist:
Gewalttätige Nonnen und Pfarrer sowie Kinderverzahrende Nonnen und Pfarrer.
Sogar meine Mutter hat mir erzälht, dass der Pfarrer der bei ihr in der Schule damals Religion unterrichtet hatte den Kindern noch eine runtergehaut hat wenn sie mal nicht in der Kirche waren..... Und sowas darf einfach nicht sein.


Ja, da gebe ich dir Recht. Hierbei müssten nun auch die Vergehen der notgeilen Priester angeprangert werden, die sie an Kindern vollzogen. Wie in allen Teilen der Gesellschaft gibt es Tiere, die nur durch Justiz zu bändigen sind. Glaubt mir, darauf bin ich nicht stolz.


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Geschrieben am 07.07.2010 - 13:54:06
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Ich mache es dir nicht zum Vorwurf aber dieses Argument zeugt von Unwissen.

War auch nicht ganz so ernst gemeint, ich dachte das kommt raus...^^

LuxMundi hat geschrieben:
Ist das wirklich deine Meinung? Denkst du, dass die Kirchenväter heute noch immer an ein geozentrisches Weltbild glauben würden, wenn sie die Macht hätten?

Ich habe nie gesagt das es da nur ums Weltbild geht, sie würden aber immernoch die Leute verfolgen, abzocken (machen sie ja eig. immernoch aber geregelt) und ihre Macht missbrauchen.

LuxMundi hat geschrieben:
Das ist sehr naiv gedacht. Wie gesagt, die Kirche hat ebenfalls Reformationen durchgemacht und sich eines Besseren belehren lassen.

Es ist eher sehr naiv gedacht zu glauben, dass die Kirche das von sich aus getan hat.
Die Kirche musste sich reformieren um im Zuge der Aufklärung nicht völlig zu verschwinden.

LuxMundi hat geschrieben:
Hast du das eingehende Zitat von Heisenberg gelesen? Sagte er das, weil er keine Ahnung von dem hatte, was er erforschte? Kann es nicht eher sein, dass Physiker und Philosophen möglicherweise Antworten auf die Frage des Sinnes dessen, was sie erforschen durch den Glauben bekommen?

Das war ein Mann der einen Satz gesagt hat, darauf baue ich persönlich nicht mein gesamtes Weltbild auf, sorry.
Das sind so philosophische Fragen, zu denen einfach jeder einen Zugang hat.
Aber ich würde dir generell raten, deine Weltanschauung nicht nur auf ein Zitat zu stützen.....

LuxMundi hat geschrieben:
......Aber gerade derin liegt das Wunderbare,............

Aber auch nur für dich...

LuxMundi hat geschrieben:
Das ist wirklich schade. Da hast du recht. Die Christen haben einen Missionsbefehl. Dieser wird durch Agression leider auch heute z.T. noch verletzt. Leider kennst du da die flaschen Leute. Christ zu sein, heißt auch weltoffen zu sein. Intolleranz beißt sich mit dem christlichen Glauben. Es ist schade, dass viele Missionare andere Völker entmündigt haben.

Es kommt bei einer Religion, wie bei der Politik immer auf die handelnend Personen an, die entscheiden ob es gut oder schlecht ist.
Mag durchaus sein das das Christentum in wirklichkeit supertoll und nett und alles ist, tatsache ist aber eben DAS viele das mißbrauchen und sich schei*e aufführen. In der Theorie mag es nicht so sien, aber in der PRaxis ist es leider zu und nur das kann wirklich gelten lassen, denn von einer theoretischen guten Tat hat man nichts, wenn stattdessen eine schlechte Tat begangen wird.

LuxMundi hat geschrieben:
Huhuuuuu, ich freue mich, dass du das geschrieben hast. Derjenige hat es sich nicht ausgedacht, es ist tatsächlich so.

Hm, damit wirkst du jezt in deinem Denken ziemlich naiv und eingeschränkt, sorry.
Sonst kommst du wie ein netter, aufgeschlossener Mann rüber, aber das fand ich jezt doch....
Man kann seinen eigenen unbewiesenen Glauben nicht als Fakt hinstellen. Damit ziehst du dich selber auf das Niveau derer runter die du vorher kritisiert hast, die nicht weltoffenen Christen. Du zerstörst dir hier den Status des aufgeschlossenen Christens ein bisschen, nimms mir nicht böse.


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Geschrieben am 07.07.2010 - 14:27:17
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg

"Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist" Friedrich Nietzsche

LuxMundi hat geschrieben:
,,Warum passen Glaube und Wissenschaft nicht zusammen?"

Weil die Religion auf nicht hinterfragbare Dogmen beruhen.
Und in der Wissenschaft einfach alles hinterfragbar ist.

LuxMundi hat hier geschrieben:
Welche Dinge meinst du, die sich widersprechen sollen? Gut, jetzt wird bestimmt der ein oder andere nach Widersprüchen in der Bibel googeln. Mal sehen, vielleicht kann ich diese Erklären. Jedoch bin ich auf diesem Gebiet auch nicht allwissend.

Hier mal 3 Beispiele

1. Salomon baute eine Anlage. Wieviel Bath konnte sie aufnehmen?
a) 2000 (72.880 l) (1. Könige 7:26)
b) über 3.000 (109.320 l) (2. Chronik 4:5)

2. Von welchem Sohn Davids stammt Jesus ab?
a) Salomon (Matthäus 1:6)
b) Nathan (Lukas 3:31)

3. Was stand auf dem Kreuz genau geschrieben?
a) Dies ist Jesus, der Juden König (Matthäus 27:37)
b) Der König der Juden (Markus 15:26)
c) Dies ist der Juden König (Lukas 23:38)
d) Jesus von Nazareth der Juden König (Johannes 19:19)

ganz zu schweigen von den Rechenfehlern die es noch gibt.

LuxMundi hat hier geschrieben:
Konstantin als Begründer? Nein, auf keinen Fall. Er hat diese Glaubensrichtung lediglich --religiös-römisch-- angestrichen. Er musste die alten Kulte mit der neuen Bewegung, die er nicht aufhalten konnte vereinen. Und... naja... nicht alles ist dadurch besser geworden.

Doch wie sie jetzt ist schon, davor war das nur eine abskure sekte die heute ohne Konstandtin längst ausgestorben wäre.
Er hat ja auch das ausüben der andren Religionen unter strafe gestellt und trotzdem hatte sie keinen regen Zulauf, das hat sich wolle erst geändert als er die Todesstrafe auf das ausüben von heidnischen Rituale verhängt hat.


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
dass das Wort Gottes der ganzen wunderbaren Natur einen Sinn gibt

Ich sehe das so, der Mensch muß immer krampfhaft alles erklären können (diese Ambition alles wissen zu wollen ist ja auch erstmal okay), aber das Problem ist, wenn er sich etwas nicht erklären kann, weil es eben über den menschlichen Verstand hinausgeht, dann muß ums Verrecken trotzdem eine Erklärung her und dann wird wiederum krampfhaft etwas erfunden, um einer für Menschen nicht (oder "noch nicht", wir lernen ja über die Zeit immer mehr) erklärbaren Sache einen Sinn zu geben.

Aus dieser Fehlbarkeit des Menschen heraus, sind meines Erachtens auch überhaupt erst all die Götter und dazugehörigen Religionen erfunden worden.

Alleine schon die Tatsache, daß es überhaupt so viele Götter gibt, und das über die gesamte Menschheitsgeschichte hin gesehen (Götter sind gekommen und gegangen), und das jede Religion behauptet ihr Gott wäre der einzig wahre Gott, zeigt mir doch, daß das alles ziemlich albern ist und nach fake riecht. Interest

Außerdem, in der Wissenschaft wurden schon Abermillionen handfeste, greif- und sichtbare Beweise für alles mögliche geliefert, aber bis heute gab es nicht einen einzigen handfesten oder auch nur ansatzweise nachvollziehbaren Beweis für die Existenz einer Gottheit oder einem höheren Wesen, daß alles erschaffen haben soll.
Und eben weil es keine Beweise gibt und das Ganze seitens der Gläubigen dann immer auf "God works in misterious ways" reduziert wird, also eine naheliegende Ausrede, weil man nämlich selber keine Erklärung dafür hat, steht für mich die Frage nach der Existenz von einem Gott, bzw. Göttern außer Frage. Es gibt keinen/keine.

Ich bin aber nicht bockig, wenn mir ein Gott erscheinen würde und mir Wunder vorzaubert, die einfach absolut welt- und wissenschaftsfremd sind, also nur von einem Gott her stammen können (irgendwie denke ich da gerade an "Q" von Star Trek), ich also mit meinen eigenen Sinnen (sehen, hören, tasten usw.) ein höheres Wesen und dessen Wunder erfassen würde, dann würde ich mich dazu breitschlagen lassen an dessen Existenz zu glauben... aber auch nur dann. Wink
So lange ich keine persönlichen Beweise vorgelegt bekomme, bleibe ich bei meinem Atheistendasein und sehe die Wissenschaft als einzig logischen Weg mir Fragen zu beantworten, ohne Zauber und Hokuspokus.



LuxMundi hat geschrieben:
ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht

Damit wird einem ja blinder Glaube vorgeschrieben, man soll an etwas Glauben, was man nicht sehen kann. Nicht gerade sehr handfest und vor allem steht damit dem Mißbrauch Tür und Tor offen. Als hätten die, die diese Zeilen geschrieben haben, genau das im Sinn gehabt, also dadurch Massen zu manipulieren, um sie dann im Namen Gottes für ihre Zwecke ausschicken zu können.
Blinder Glaube/Vertauen an etwas und dazu die Angst vor der Hölle und all dem, also besser kann man sich eine Masse Menschen ja nicht gefügig machen. Fascinating



Nowhereman hat geschrieben:
Aber seit man mit dem Forschen und dem Erklären begonnen hast, hätte das eigentlich den Glauben verdrängen sollen, allerdings hat die Kirche es geschafft den Leuten genug Angst einzureden, dass sie weiterhin der Kirche gefolgt sind (die ja jede Menge Geld damit gemacht haben)

Bingo, es geht und ging schon immer nur um Macht und Geld. Eine kleine Gruppe von Menschen will sich eine große Gruppe gefügig machen (ich sage nur "Master of Puppets") und dazu ist jedes Mittel recht und vor allem, wenn man dann schon mal eine gewisse Macht erlangt hat, will man diese Macht ja nicht wieder abgeben. Deswegen wird hartnäckig alles daran gesetzt, die Leute weiter in ihrem Glauben zu halten, um sich seine Machtposition nicht kaputtmachen zu lassen. Und deswegen gibt es das heute halt immer noch. Wie es auch nachwievor so viele unsinnige Ämter gibt, wo Leute den ganzen Tag nur Luft um die Ecke schippen oder hirnverbrannte Gesetze erfinden o.ä. und dafür dicke bezahlt werden und auch alles daran setzen, diesen Job nach außen hin irgendwie zu rechtfertigen, um ihn nicht zu verlieren. Bugged



LuxMundi hat geschrieben:
Gott selber sagt, dass es sich mit einem Tag verhält, wie mit tausend Jahren. Auch hier soll wieder nicht die Zahl als solches betrachtet werden.

Klingt für mich alles recht wischiwaschi. Wenn alles nicht so zu verstehen sein soll, wie es geschrieben ist, was soll das ganze Buch dann für einen Sinn haben, wenn alles darin Geschrieben immer gerade so ausgelegt werden kann wie man es braucht (man stelle sich das mal bei einer Bedienungsanleitung vor... und nichts anders ist das Buch ja eigentlich auch, es soll etwas vermitteln, so geht das aber irgendwie schlecht).
Klingt nach absichtlicher Verwirrung, um eben immer das was man gerade benötigt herein- oder herausinterpretieren zu können, sollte mal einer der Jünger anfangen Gottes mächtige Worte zu hinterfragen und querzuschießen. Whistling



Taurhin hat geschrieben:
das hat sich wolle erst geändert als er die Todesstrafe auf das ausüben von heidnischen Rituale verhängt hat

Wieder so ein Ding bzgl. Religion und "gute Taten", die "gute Tat" ist jetzt Todesstrafe als Motivator auszurufen, um andere zu ihrem "Glück" zu zwingen. Irgendwie alles immer total im Widerspruch mit dem, was einem von den Anhängern immer versucht wird über Religion einzureden, also wie gut diese doch sei... Fascinating



Taurhin hat geschrieben:
Hier mal 3 Beispiele

Wie kann man generell bei so vielen Widersprüchen, die dieses Buch beinhaltet, ernsthaft darin überhaupt auch nur den Ansatz einer Glaubwürdigkeit für das Geschriebene und den Beweis für einen Gott sehen?
Da sind ja Fantasy-Romane glaubwürdiger und widerspruchsfreier geschrieben als das. Roll Eyes

Für mich ist jedenfalls Fakt:
Wissenschaft erklärt Sachen auf sachlich-rationaler und logisch-nachvollziehbarer Weise und liefert vor allem echte, greifbare und reproduzierbare Beweise, wohingegen Religion bis dato nicht mal einen einzigen echten Beweis für die Existenz eines Gottes, bzw. eines höheren Wesens erbracht hat.

Realität und Glaube sind wirklich zwei verschiedene Sachen. Die Realität die uns umgibt kann durch Wissenschaft schlüssig erklärt werden, zumindest der größte Teil davon und auf Sachen die wir heutzutage noch nicht verstehen, wird die Wissenschaft in der Zukunft schon Antworten finden, so wie sie schon auf so viele Frage eine Antwort gefunden hat, die vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten noch unerklärlich waren.

Und so lange es keine wissenschaftlichen, also rational nachzuvollziehenden Beweise für die Existenz eines Gottes gibt und somit die Klärung von für Menschen unlösbaren Fragen möglich wäre (weil man den werten Herren Schöpfer dann persönlich fragen könnte), wie z.B. "ist das Universum wirklich unendlich und was kommt danach und wozu gibt es überhaupt den Menschen usw.?", so lange ist Glaube für mich schlichtweg a figment of the imagination of men und wird von den cleveren Leuten ausgenutzt, um sich die leichtgläubigen Untertan zu machen. D'OH! 2

Um mal nochmal kurz zum Anfang zu springen:
Im Übrigen ist das Bild des ersten Posts recht interessant. Ist das überhaupt jemandem aufgefallen, die Wissenschaft überwiegt mit Fakten und das einzige was die Religion dem entgegen zu halten hat, ist nichts hören, nichts sehen und nichts sagen und das von-sich-weisen, was der Engel links mit der Handgeste aussagt, wie ein bockiges kleines Kind, was die Wahrheit nicht hören will und weiterhin auf seinem Glauben beharrt, einfach nur aus Sturheit.
Irgendwie spricht dieses Bild echt Bände.
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Geschrieben am 07.07.2010 - 17:21:59
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Wirklich Fehler?
Taurhin hat geschrieben:
1. Salomon baute eine Anlage. Wieviel Bath konnte sie aufnehmen?
a) 2000 (72.880 l) (1. Könige 7:26)
b) über 3.000 (109.320 l) (2. Chronik 4:5


Dieses Argument ist so interessant, wie auch nutzlos. Fasst ein Volumen von 3000 Eimern nicht auch 2000 Eimer? Hatten alle, die den Bau protokollierten dieselben Eimer?
Taurhin hat geschrieben:

2. Von welchem Sohn Davids stammt Jesus ab?
a) Salomon (Matthäus 1:6)
b) Nathan (Lukas 3:31)


Das ist ein oft erwähnter und sogleich erklärungsbedürftiger ,,Widerspruch". Erst einmal muss erwähnt sein, dass die Evangelien Zeugenberichte sind. Matthäus und Lukas brauchten Quellen, die die heilige Schrift nicht geboten hat. Also forschten sie über das Geschlecht Davids. Historisch wird Salomo als der Sohn Batsebas verstanden und Nathan als der Sohn Davids. Hierbei wird die direkte Blutlinie verlassen. Das Erbe jedoch ist das gleiche. Daher mag es als Widerspruch aussehen, ist jedoch erblich noch immer korrekt. Lukas schlägt die königliche Erblinie ein und Matthäus die geschlechtliche Erblinie und doch stimmen beide überein.

Taurhin hat geschrieben:
3. Was stand auf dem Kreuz genau geschrieben?
a) Dies ist Jesus, der Juden König (Matthäus 27:37)
b) Der König der Juden (Markus 15:26)
c) Dies ist der Juden König (Lukas 23:38)
d) Jesus von Nazareth der Juden König (Johannes 19:19)


Ist das dein Ernst? Das soll ein Widerspruch sein? Keine Ahnung, woher du das hast. Aber wenn du in Johannis 19,19 weiterliest, wirst du sehen, dass Pilatus diese Inschrift in mehreren Sprachen verfasst hatte. Diese Sprachen waren hebräisch, lateinisch und griechisch. Auch hier ist wieder zu sagen, dass diese 4 Zeugen, nähmlich die Evangelisten, völlig unabhängig voneinander dieses Ereignis wahrnahmen und es doch so identisch widergegeben haben. Diese beherrschten sogar nicht einmal dieselbe Sprache. Ist es verwunderlichen, dass ihre Übersetzung sich so im Detail unterscheidet? Wohl kaum. Der Sinn und die Bedeutung sind gleichgeblieben.


Generell wäre es schön, nicht nur einzelne Passagen zu betrachten, sondern ganze Zusammenhänge. Gerade durch das Betrachten einzelner Abschnitte werdet ihr immer wieder Widersprüche finden. Wenn man jedoch nur reflektiert und bereits Kritisiertes abpinselt, ohne sich in die Materie zu vertiefen, deutet das doch nur darauf hin, einen Angriffspunkt zu finden. Daher denke ich, dass meine Ausführungen sinnlos sind, da es niemanden interessiert, ob es WIRKLICH Widersprüche sind. Wenn du das Wasser betrachtest und lediglich den Umstand siehst, dass es flüssig ist, wirst du einen Widerspruch finden, denn du kannst darauf auch laufen, wenn es gefrohren ist. Außerdem ist dein Kochtopf irgenwann leer, da es verdampft ist. Diese vermeintlichen Widersprüche kannst du nur erklären und verstehen, wenn du den Kontext und die dahinterliegende Natur betrachtest. So ist es auch mit dem Wort Gottes.
Ich weis auch nicht, welche Rechenfehler ihr meint. Aber auch hier gilt nicht die Zahl. Man darf nicht übersehen, dass der Zeitraum der Bibel von der Entstehung des Lichtes, bis zur Ewigkeit betrachtet wird. Etliche Kulturen waren Zeugen der Geschehen und jede Kultur hatte ihre Zahlensysteme. Ein goßer Teil der Bibel ist in der babylonischen Gefangenschaft entstanden und die Babylonier hatten kein Zehnersystem wie wir, sondern ein Sechziger-System.

Nowhereman hat geschrieben:
Hm, damit wirkst du jezt in deinem Denken ziemlich naiv und eingeschränkt, sorry.
Sonst kommst du wie ein netter, aufgeschlossener Mann rüber, aber das fand ich jezt doch....
Man kann seinen eigenen unbewiesenen Glauben nicht als Fakt hinstellen. Damit ziehst du dich selber auf das Niveau derer runter die du vorher kritisiert hast, die nicht weltoffenen Christen. Du zerstörst dir hier den Status des aufgeschlossenen Christens ein bisschen, nimms mir nicht böse.


Habe ich damit meine Aufgeschlossenheit zerstört? Ich traue Gott mehr zu als mir selber. Dieser Umstand scheint mich plötzlich naiv und unglaubwürdig zu machen. Wenn es so ist, nehme ich diese Unglaubwürdigkeit gerne an denn ich traue mir nicht zu, die Erde zu erschaffen. Und wenn ich solche ,,Argumente" bekomme, dann begebe ich mich doch sehr gerne auf das besagte Niveau herab.
Also nein, ich nehme es dir nicht übel. Dieses Unverständnis ist doch völlig klar. Ich kann von einem Grundschüler nicht erwarten, dass er mir eine Funktion Laplace-transformiert. Ich will damit sagen, dass euer Standpunkt von daher verständlich ist, weil ihr nicht drin steckt. Gott ist tatsächlich nicht als Solches beweisbar. Das rationelle Denken schränkt sehr ein. Man beschränkt sich lediglich auf Beweisbares. Ich nehme Beweisbares ebenso an. Mein Studium beruht darauf.
Achtung ketzerisch: Mein Verstand ist jedoch auf das Übersinnliche und die Gottesgegenwart erweitert. Mit dieser Synthese aus Wissenschaft und Übersinnlichem werden auch die langweiligsten Formeln lebendig.


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Geschrieben am 07.07.2010 - 21:14:39
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Ich hab es mir auch einfach gemacht und aus einer PDF mit 101 Wiederspürehen Rauskopiert.


LuxMundi hat geschrieben:
Erst einmal muss erwähnt sein, dass die Evangelien Zeugenberichte sind.

Das kann man nur sagen wenn man glaubt das Jesus wirklich gelebt hat, dafür gibt es aber keinen außerbiblischen beweis.
Die Evangelien wahren es Werbeschriften für ihren glauben und wurde extra für eine Bevölkerungsgruppe eine gemeinte verfasst.
LuxMundi hat geschrieben:
Matthäus und Lukas brauchten Quellen, die die heilige Schrift nicht geboten hat.

Natürlich nicht damals gab es die heilige Schrift noch gar nicht.

LuxMundi hat geschrieben:
Auch hier ist wieder zu sagen, dass diese 4 Zeugen, nähmlich die Evangelisten, völlig unabhängig voneinander dieses Ereignis wahrnahmen und es doch so identisch widergegeben haben.

Nein das stimmt so nicht selbst die Kirche geht nicht mehr davon aus das die Evangelien von denn Aposteln geschrieben worden sind sonder von irgendwelche unbekannten denn man dann der einfach halber denn Namen der Apostel gegeben hat.

LuxMundi hat geschrieben:
Diese beherrschten sogar nicht einmal dieselbe Sprache. Ist es verwunderlichen, dass ihre Übersetzung sich so im Detail unterscheidet? Wohl kaum. Der Sinn und die Bedeutung sind gleichgeblieben.

Ja eigentlich schon weil sie ja stellenweise voneinander abgeschrieben haben.

LuxMundi hat geschrieben:
Ich weis auch nicht, welche Rechenfehler ihr meint. Aber auch hier gilt nicht die Zahl. Man darf nicht übersehen, dass der Zeitraum der Bibel von der Entstehung des Lichtes, bis zur Ewigkeit betrachtet wird. Etliche Kulturen waren Zeugen der Geschehen und jede Kultur hatte ihre Zahlensysteme. Ein goßer Teil der Bibel ist in der babylonischen Gefangenschaft entstanden und die Babylonier hatten kein Zehnersystem wie wir, sondern ein Sechziger-System.

hier ein Beispiel

Und die Städte des Stammes Juda nach der Grenze von Edom zu, im Südland, waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur, Kina, Dimona, Adada, Kedesch, Hazor, Jitnan, Sif, Telem, Bealot, Hazor-Hadatta, Kerijot-Hezron - das ist Hazor -, Amam, Schema, Molada, Hazar-Gadda, Heschmon, Bet-Pelet, Hazar-Schual, Beerscheba und seine Ortschaften, Baala, Ijim, Ezem, Eltolad, Kesil, Horma, Ziklag, Madmanna, Sansanna, Bet-Lebaot, Schilhim, En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.
Aber wenn man die Städte nachzählt sind es 34 und das kommt öfters vor.


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Taurhin hat geschrieben:
Das kann man nur sagen wenn man glaubt das Jesus wirklich gelebt hat, dafür gibt es aber keinen außerbiblischen beweis


Leben wir auf dem selben Planeten? Die Juden sprechen von Jeshua und auch die Moslems sprechen von Jesus, nur dass beide Glaubensrichtungen ihn nicht als den Messias annehmen. Und es fanden sich Niederschriften aus derselben Zeit, die die Taten Jesu bestätigen. Ich glaube, dass sich jeder Gelehrte im Klaren ist, dass zumindest der Mensch, Jesus, gelebt hat. Lediglich die Christen sehen ihn als den Messias, den Christus.

Taurhin hat geschrieben:
Und die Städte des Stammes Juda nach der Grenze von Edom zu, im Südland, waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur, Kina, Dimona, Adada, Kedesch, Hazor, Jitnan, Sif, Telem, Bealot, Hazor-Hadatta, Kerijot-Hezron - das ist Hazor -, Amam, Schema, Molada, Hazar-Gadda, Heschmon, Bet-Pelet, Hazar-Schual, Beerscheba und seine Ortschaften, Baala, Ijim, Ezem, Eltolad, Kesil, Horma, Ziklag, Madmanna, Sansanna, Bet-Lebaot, Schilhim, En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.
Aber wenn man die Städte nachzählt sind es 34 und das kommt öfters vor.


Na und? Das sind neunundzwanzig Städte MIT ihren Gehöften. Du weist doch nicht, ob von diesen Ortschaften noch die Gehöfte aufgezählt sind.

Ich dachte, dass hier tatsächlich irgendwelche Widersprüche kommen aber es scheint alles nur aus irgendwelchen Quellen zu stammen. Die wahre Mühe liegt darin, das Wort Gottes wirklich zu studieren. Ich wäre sehr vorsichtig, etwas zu kritisieren, was ich nicht kenne. Die Arbeit derer, die hier Kritik üben, liegt nur darin, Quellen zu kopieren und mancherlei falsch auszulegen. Meine Arbeit liegt darin, das Buch selber zur Hand zu nehmen und die Antwort zu suchen.



Der Grund für diesen Threat war eigentlich der, zu erfahren, warum sich Glaube und Wissenschaft nicht vereinen lassen.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Die Realität die uns umgibt kann durch Wissenschaft schlüssig erklärt werden, zumindest der größte Teil davon und auf Sachen die wir heutzutage noch nicht verstehen, wird die Wissenschaft in der Zukunft schon Antworten finden, so wie sie schon auf so viele Frage eine Antwort gefunden hat, die vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten noch unerklärlich waren.


In diesem Zitat steckt unheimlich viel Glauben. Dr. Sheldon Cooper glaubt daran, dass die Wissenschaft Antworten auf die ungelösten Fragen finden wird. Hierbei wird der Glaube zwar nicht in ein höheres Wesen gesetzt, jedoch in die Erfahrung. Ersteinmal will ich ihm Recht geben. Ich mir dessen genauso sicher und glaube ebenfalls daran. Aber der Glaube liegt in jedem. Die Bibel sagt, dass der Glaube eine Zuversicht dessen ist, was man nicht sieht. Und so steht es doch auch bei euch. Ich kann mich sehr gut mit der Wissenschaft arrangieren und an den Schöpfer des glauben, was ich studiere.


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Geschrieben am 08.07.2010 - 00:36:22
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Und es fanden sich Niederschriften aus derselben Zeit, die die Taten Jesu bestätigen.

Und wer hat unanfechtbar bestätigt/bewiesen, daß das vor Jahrtausenden Niedergeschriebene auch 100% den Tatsachen entspricht und nicht vielleicht z.B. von einem Wahnsinnigen hingekritzelt wurde? Whistling

Der Film Das Leben des Brian von Monty Python zeigt das Mißverstehen/Fehlinterpretieren, wie ich finde, auch sehr gut. Nämlich wo Brian ausversehen eine Sandale verliert und die ihm Nachlaufenden glauben es wäre ein (göttliches) Zeichen und halten dann ebenfalls eine Sandale hoch. Interest

Man stützt sich heute auf Worte in einem Buch, daß 1.) seit Entstehung völlig anders gelautet haben kann, dazu zitiere ich mal Otto - Der Neue Film:

Das Rohr neigt zu biegen.
Das Ohr zeigt nach Süden.
Ein Tor reicht zum siegen.
Der Chor schreit im liegen.
Die Morrleichen fliegen.
Die glorreichen Sieben.

...also was aus dem Initialsatz werden kann, wenn dieser weitergegeben wird (da gab es einen Begriff dafür, der fällt mir gerade nicht ein, vielleicht kann mir da einer auf die Sprünge helfen?) und 2.) jeglicher Vernunft entbehren kann, weil eben von irgendeinem Verrückten oder sonstwem geschrieben.
Diese beiden Sachen lassen sich nicht nachweisen und deswegen finde ich es so erstaunlich, daß so viele einer so haltlosen Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, Glauben schenken.

Das ist eben warum Wissenschaft und Glaube nicht zusammenpaßt, die Wissenschaft gibt sich eben nicht mit purer Spekulation ab und gibt etwas als "Tatsache" aus, was nicht bewiesen werden kann. Erst wenn etwas, wie man so schön sagt, Hand und Fuß hat, ist es in der Wissenschaft auch vertretbar.



LuxMundi hat geschrieben:
Meine Arbeit liegt darin, das Buch selber zur Hand zu nehmen und die Antwort zu suchen.

Dazu verweise ich auf das o.g. ("Das Rohr neigt zu biegen." usw.), woher weißt Du, bzw. überhaupt einer, daß die deutschen Worte, die 2010 gedruckt in einem Buch stehen und dieses Buch sich Bibel nennt, nicht schon 1000 Mal anders lauteten und der Sinn damit heute völlig anders ist, als wie z.B. vor 1000 Jahren?
Und, wie auch o.g., woher weißt Du, bzw. überhaupt einer, daß diese Worte auch nur einen Funken Wahrheit enthalten und nicht vielleicht ein Hirngespinst eines Wahnsinnigen sind?

Also mir fällt es als aufgeklärter, aufgeschlossener und vor allem rational-logisch denkender Mensch des 21sten Jahrhunderts doch mehr als schwer, dem auch nur ein Fünkchen Wahrheit abzugewinnen. Denn wenn schon nicht mal das was ein Kumpel mir heute von einem anderen Kumpel erzählt, was vor einem Monat passiert sein soll 100% den Tatsachen entsprechen muß, wie soll dann so eine Schrift, die durch so viele Hände ging und über vielen Sprachen und über Jahrtausende hinweg überliefert wurde heute noch das sein, was sie zu Beginn mal war?

Es kann auch sehr gut wie mit der Sandale von Brian sein, da hat jemand einfach eine Fantasiegeschichte geschrieben und irgendwer hat das dann für bare Münze gehalten und hat das dann promotet und daraus ist ein riesen Hype geworden... wie bei der banalen Sandale von Brian. Wink Kiss



LuxMundi hat geschrieben:
In diesem Zitat steckt unheimlich viel Glauben.

An dieser Stelle das Wort "Glauben" zu nutzen, das eben einen religiösen Bezug hat, paßt aber nicht zu dem was ich gemeint habe. Wenn ich sowas "prophezeie" (kleines Wortspiel, hehe), dann ist das immer eine sogenannte "educated guess", also eine auf Sachkenntnis/Tatsachen gestützte/beruhende Vermutung (also eine wissenschaftlich betrachtete Sichtweise) und hat für mich nichts mit Glauben zu tun.
Ich bin ein sehr rational, sachlich und logisch denkender Mensch und ein Glaube impliziert für mich immer dieses Übernatürliche, blinder und nicht zu hinterfragender Glaube an etwas, wofür es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, womit ich aber eben nicht konform gehe, da es das in meinem Weltbild nicht gibt, also irgendetwas Übersinnliches.
Ich bin mir auch recht sicher, auf Grund der Wahrscheinlichkeit, daß es da draußen noch mehr intelligentes Leben gibt, das ist aber weder übernatürlich oder von einem Gott erschaffen. Wir Menschen müssen halt einfach mal erkennen, daß unser Gehirn eben nicht alles begreifen kann und das wir mit Sicherheit auch zu doof sind, um die Antwort auf für uns nicht nachvollziehbare Fragen, wenn uns die einer geben würde, zu verstehen.

Selbst wenn die Wissenschaft herausfinden würde, mathematisch oder wie auch immer, daß die Antwort auf z.B. "was kommt hinter dem Universum?" die Zahl 42 wäre, dann hätten wir Menschen zwar eine Erklärung, wären aber zu doof diese zu begreifen, weil dies über unser menschliches Verständnis hinausgeht.
Will damit sagen, der Mensch versucht immer krampfhaft etwas für sich begreifbar zu machen und wenn er etwas nicht versteht, erfindet er eben etwas, was dann zwar auch recht weit hergeholt ist, wie ein eben eine Gottheit, aber immer noch für mehr Leute nachvollziehbarer, als z.B. die Antwort: 42. Big Grin


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Leben wir auf dem selben Planeten? Die Juden sprechen von Jeshua und auch die Moslems sprechen von Jesus, nur dass beide Glaubensrichtungen ihn nicht als den Messias annehmen. Und es fanden sich Niederschriften aus derselben Zeit, die die Taten Jesu bestätigen. Ich glaube, dass sich jeder Gelehrte im Klaren ist, dass zumindest der Mensch, Jesus, gelebt hat. Lediglich die Christen sehen ihn als den Messias, den Christus.

Der Islam ist aber 700 Jahre jünger als das Christentum also ist das keine wirklicher Beweis.
Beim Jüdischen "Beweis" weise ich jetzt nicht wann er geschrieben worden ist und zu welchen Zweck, vielleicht nur um das Christentum lächerlich zu machen.
Diese Niederschrift aus dem 1.jahrh. werden unter Historiker ,sowohl unter Weltliche als auch unter Christlichen, ausnahmslos Fälschungen identifiziert.


LuxMundi hat geschrieben:
Ich dachte, dass hier tatsächlich irgendwelche Widersprüche kommen aber es scheint alles nur aus irgendwelchen Quellen zu stammen. Die wahre Mühe liegt darin, das Wort Gottes wirklich zu studieren. Ich wäre sehr vorsichtig, etwas zu kritisieren, was ich nicht kenne. Die Arbeit derer, die hier Kritik üben, liegt nur darin, Quellen zu kopieren und mancherlei falsch auszulegen.

Ich wollte ja nicht gleich mit dem Hasen, der laut Bibel ein wiederkäuer ist, anfangen.

LuxMundi hat geschrieben:
Meine Arbeit liegt darin, das Buch selber zur Hand zu nehmen und die Antwort zu suchen.

wird dir dabei nicht schlecht wenn in dem Buch die viele von Gott befohlen Genoziden liest?


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Zunächst mal:
Ich glaube an und bin fasziniert von der Wissenschaft.
Aber ich bin keine Atheistin!

Allerdings sehe ich das, was landläufig als Religion oder meinetwegen auch als "Heimat im Glauben" dargestellt und in absurden Ritualen praktiziert wird zumeist als reines Konstrukt menschlichen Denkens und Wünschens, das in Dogmen und Doktrinen manifestiert wurde um Massen zu lenken.
Viele Werte, die in diversen Religionen vertreten werden sind absolut lobens- und anstrebenswert. Doch die Institutionen, die sie für sich vereinnahmen sind allesamt (bis auf wenige Ausnahmen) bigott.
Zum Christentum:
Nach dem heutigen historischen Wissen ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Jesus von Nazareth tatsächlich existiert hat - OK. Aber zu dieser Zeit gab es massig Prediger und auch massig Prediger mit ähnlichem Lebenswandel. Die ersten Niederschriften zu Jesus' Leben entstanden einige Jahrzehnte nach seinem Tod und bis die Bibel, so wie sie jetzt in den zeitgenössischen Regalen steht wurde passierten jede Menge Übersetzungen und Interpretationen.
Ich glaube, dass "Gott" oder wie man die Energie oder das Wesen oder das Sonstwas, das uns (und allen anderen Lebewesen) die Seele beschert nennen mag im übertragenen Sinne die Hände über dem Kopf zusammenschlägt darüber was so alles in seinem Namen getan und geredet wird.
Wenn ich mir z. B. den verlogenen, nur auf Eigennutz ausgerichteten Pfarrer unserer Gemeinde ansehe oder den verbohrten Ratzinger, der nur weil er so auf die Doktrinen beharrt zum Papst gewählt wurde kriege ich starke Würgereize

Taurhin hat geschrieben:
LuxMundi hat geschrieben:
,,Warum passen Glaube und Wissenschaft nicht zusammen?"

Weil die Religion auf nicht hinterfragbare Dogmen beruhen.
Und in der Wissenschaft einfach alles hinterfragbar ist.

Genauso ist es.
Aber wie gesagt: ich differenziere Spiritualität ganz entschieden von den Kirchen dieser Welt und den Vertretern der Religionen, die sie für sich einnehmen und den Leuten vorschreiben wie sie sie zu begreifen haben.


Und im Übrigen (sorry fürs Belehren, aber das geht mir in diversen Foren immer wieder tierisch auf den Nerv):
"Threat" bedeutet "Bedrohung". Was ihr meint ist der "Thread", was Faden oder Strang bedeutet. Wenn schon Anglizismen, dann doch bitte richtig.


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