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Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?
Nach oben Beitrag drucken #361
Geschrieben am 15.06.2011 - 00:01:18
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Da es uns nur unzureichend aus dem direkten Wort Gottes hervorgeht, dass der Papst alleiniger Apostel ist, zweifeln wir den Punkt an, dass nur der Papst den apostolischen Dienst hat. ...

... Im Gespräch mit einem katholischen Geistlichen über dieses Thema, habe ich dargelegt, dass mein Verständnis des Abendmals konform mit dem Verständnis der katholischen Kirche geht.


Ich erdreiste mir mal als Katholik eine Anmerkung und eine Frage. Erstens ist auch in der römisch-katholischen Kirche der Papst nicht alleiniger Apostelnachfolger, sondern dies sind alle Bischöfe (daher auch die Sukzession). Dies Sonderstellung des Papstes gründet nicht in seiner Weihe, sondern in der Jurisdiktion. Ich kann aber gut nachvollziehen, wenn das für Dich ein Hindernis darstellt, katholisch zu werden (das wäre meine Frage), wenn Dich ansonsten - so scheint es - gar nicht so viel davon trennt (Luther war ja auch Katholik - letztlich katholischer als der Papst. Und genau das war das Problem).

Und weil es weiter oben von anderer Stelle angesprochen wurde: Als Katholik wird man vor der Taufe (bzw. stellvertretend Eltern und Paten) nicht nach irgendwelchen 245 Dogmen befragt, sondern lediglich nach den Grundlagen, wie sie seit dem 4. Jh. in fast allen Kirchen Konsens sind. Auch ist das kirchliche Lehramt nicht abhängig von seiner Rezeption - auch wenn es sich nicht willkürlich vom Glaubensgut der Kirche entfernen kann.

Und noch eine begriffliche Anmerkung: Der "Vatikan" ist ein Ort, weder ein Instrument noch eine Institution. Wenn, geht es um das Papstamt und das Bischofskollegium und meinetwegen noch um die Kurie (aber da sind wir schon im Kirchenrecht).

Gruß
sheldonesque


- Physik kann eigentlich nur dem leicht fallen, dem die Sache Spaß macht!
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Geschrieben am 15.06.2011 - 06:30:33
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

...die kirchliche Jurisdiktion oder wie sich das nennt sowie die Dogmen sind nun genau der Punkt, was speziell die katholische Kirche innerhalb des Christentums auf eine besondere Ebene hebt. Ich kann aus biblisch-christlicher Sicht nicht nachvollziehen wozu man den Heiligenkult braucht. Wieso soll nun der JP2 innerhalb des Christentums "etwas besseres" sein als sonst jemand? Die Marien-Verehrung? Wozu ist die notwendig? Und es scheint in der katholischen Kirche heute noch der Fall zu sein, dass man "etwas tun muss" damit einem die Sünden vergeben werden Beichte, "Urbi et Orbi", das Heilige Jahr usw. Was macht das eine Jahr heiliger als das andere? Wozu braucht man speziell den Segen eines Papstes? Solche Verehrungen von Personen, verbunden mit ihrem Amt lenkt doch von dem ab worum es wirklich geht. Und wieso wird in der Katholischen Kirche der Rosenkranz gebetet? Das ist es doch, was Gott gemäss Bibel nicht will: vorformulierte Gebete, die nicht aus dem Herzen gesprochen werden...?


*palim-palim*
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Geschrieben am 15.06.2011 - 07:16:29
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

schmeed hat geschrieben:
sind nun genau der Punkt, was speziell die katholische Kirche innerhalb des Christentums auf eine besondere Ebene hebt.


Das ist aber keine Besonderheit die nur bei der katholischen Kirche auftritt (das fällt vielen nur als erstes ein), da kommt wieder der Faktor "Mensch" ins Spiel, soll heissen, Menschen unterschiedlicher Religionen sehen ihren Glauben als den einzig wahren Glauben an und bomben schlimmstenfalls sich und andere in die LIft, wenn man in ihren Augen ungläubig ist.
So wenig wie Toleranz und gegenseitiges Verstehen in der Gesellschaft selbstverständlich sind, so wenig ist das unter Gläubigen so.

schmeed hat geschrieben:
vorformulierte Gebete, die nicht aus dem Herzen gesprochen werden...?


Auch diesen Punkt kann ich gut nachvollziehen (wie die allermeisten der hier genannten Argumente), ich persönlich sehe keinen Sinn in der Heiligenverehrung, ich lehne die Unfehlbarkeit des Papstes ab, ich finde die Scheinheiligkeit der "Feiertags-Kirchgänger" zum davonlaufen; aber das bin nur ich, das ist meine eigene Einstellung die ich über die Jahre gewonnen habe. Jeder hat seine eigene Sicht der Dinge, und jeder darf sie haben, dass ist ja gerade der Punkt. So wenig wie ich von anderen "bekehrt" werden möchte, so wenig habe ich doch das Recht anderen ihre Gebete (nur als Beispiel) abzuerkennen.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes
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Geschrieben am 15.06.2011 - 08:41:32
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

@ Bazinga,
ich bin froh, dass du dich hier in diesem Zusammenhang zu Wort meldest.
sheldonesque hat geschrieben:
Erstens ist auch in der römisch-katholischen Kirche der Papst nicht alleiniger Apostelnachfolger, sondern dies sind alle Bischöfe (daher auch die Sukzession)

Ja, das hatte ich nicht richtig ausgedrückt.

schmeed hat geschrieben:
Ich kann aus biblisch-christlicher Sicht nicht nachvollziehen wozu man den Heiligenkult braucht.

Ich versuche die Frage als Protestant zu beantworten. Die Heiligenverehrung ist kein Kult. Diese geht aus der biblisch Formulierten Gemeinschaft der Heiligen hervor. Die Katholische Kirche geht davon aus, dass der Tod keine Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits ist. Die Gemeinschaft der Heiligen umfasst also die Lebenden und die bereits Entschlafenen. Gott Begründet Mose, als er sich als der Gott der Väter vorstellt, dass er ein Gott der Lebenden und nicht der Toten sei. JEsus spricht bei seiner Verklärung mit Moses und in einer anderen Geschichte liegt Lazarus im Schoß des Abraham. Man kann davon ausgehen, dass die Entschlafenen nicht tot sind. So wie in der Gemeinschaft der Lebenden jemand gebeten wird, für einen anderen zu beten, legitimiert das die katholische Kirche auch für die Entschlafenen, da sie Gemeinschaft der Heiligen sind. Im Übrigen ist das weder eine Forderung, noch ein Dogma der kath. Kirche. Ob und inwieweit der Einzelne die Verehrung praktiziert, obliegt dem Gläubigen und fällt in den ganz persönlichen Bereich.

schmeed hat geschrieben:
Wieso soll nun der JP2 innerhalb des Christentums "etwas besseres" sein als sonst jemand?

Ist er nicht. Die päpstlich benannten Heiligen repräsentieren die gesamte heilige Gemeinschaft. Einzelne Personen werden hervorgehoben, da sie ein beispielhaftes Leben lebten und von daher als Vorbilder geehrt (nicht angebetet) werden können. Ihr Lebensweg spendet vielen Gläubigen Trost und Hoffnung.

schmeed hat geschrieben:
Die Marien-Verehrung? Wozu ist die notwendig?

Die kath. Kirche legt auch dieses Thema in das persönliche Glaubensleben. Es gibt eine Wichtung der Wahrheiten. So wird tatsächlich anhand einiger Bibelstellen eine Theologie um die heilige Mutter Gottes gewoben, die wir Protestanten nicht teilen. Jedoch geht aus der Bibel ganz klar hervor (Magnifikat), dass die Mutter Gottes eine Begnadete ist und von aller Welt seelig gepriesen wird.

schmeed hat geschrieben:
Und es scheint in der katholischen Kirche heute noch der Fall zu sein, dass man "etwas tun muss" damit einem die Sünden vergeben werden

Die einzige Tat, die getan werden muss, ist Reue und Umkehr. Die Beichte bezeugt die Bereitschaft der Umkehr und soll dem Sünder helfen und ermutigen umzukehren. Die Forderungen, entsprechend Rosenkränze zu beten, ist kein Handel. Die Rosenkränze sollen dem Gläubigen das Leben Jesu und dessen wichtige Stationen im Gebet begleiten und sie sollen auch das Magnifikat der zu preisenden Maria im Leben des Christen bewirken. Die Vergebung selber spendet Gott. Der Priester übernimmt an der Stelle den Botschafter bzw. den Vermittler.

schmeed hat geschrieben:
Wozu braucht man speziell den Segen eines Papstes?

Die Aufgabe des Papstes ist das verharren im heiligen Geist. Seine Position als Leiter der Apostel bekundet seine persönliche Sendung von Gott.

schmeed hat geschrieben:
Solche Verehrungen von Personen, verbunden mit ihrem Amt lenkt doch von dem ab worum es wirklich geht.

Da hast du Recht. In der Gefahr steht natürlich diese Weise des christlichen Lebens. Dennoch liegt das wieder am Einzelnen, inwieweit er Personen oder Menschen über das Eigentliche stellt. Von der Katholischen Kirche ist eine Menschenanbetung und Götzendienst nicht gewollt und dagegen wird in der Lehre vorgegangen.

schmeed hat geschrieben:
Das ist es doch, was Gott gemäss Bibel nicht will: vorformulierte Gebete, die nicht aus dem Herzen gesprochen werden...?

Jein!!! Gott will nicht, dass Gebete nicht aus dem HErzen gesprochen werden. Man nennt es auch Lippenbekenntnis. Vorformulierte Gebete jedoch, können eine Bereicherung sein, da einem oft nicht alle wichtigen Punkte einfallen, für welche man beten kann.

@ Bazinga,
ich hoffe, dass ich als evangelische Vertretung die katholischen Intensionen ordentlich und einigermaßen korrekt dargelegt habe. Sollte ich mich an bestimmten Punkten irren, wäre es schön, wenn du dich dazu nochmal äußerst Embarrassed.

RoLaren hat geschrieben:
Menschen unterschiedlicher Religionen sehen ihren Glauben als den einzig wahren Glauben an und bomben schlimmstenfalls sich und andere in die LIft, wenn man in ihren Augen ungläubig ist.

Mag sein aber ich gehe mit Bomben sehr sparsam um. Weist du, die sind zu Zeit ziemlich teuer und für das bisschen schaden, was ich anrichten würde, lohnt sich der Aufwand einfach nicht. Ansonsten... na klar, ich würde sofort Bomben zünden, wenn es sich doch nur lohnen würde... Sarcasm

RoLaren hat geschrieben:
So wenig wie Toleranz und gegenseitiges Verstehen in der Gesellschaft selbstverständlich sind, so wenig ist das unter Gläubigen so.

Darf ich dich bitten, das nicht zu verallgemeinern? Es gibt in der Bibel Dinge, mit denen die Gesellschaft nicht konform geht. Ok, das ist halt so und das akzeptiere ich. Jedoch lasse ich mir keine Intoleranz unterstellen. Wenn du eine Vertretung der Gläubigen in extremen Gruppen unterstellst, dann könnte ich eine Vertretung der Gesellschaft ebenfalls durch intolerante Gruppen unterstellen. Und das wäre das Letzte.

RoLaren hat geschrieben:
ich lehne die Unfehlbarkeit des Papstes ab

Die Unfehlbarkeit wird oft falsch verstanden. Als Mensch hat der Papst auch seine Schwächen. Der Unfehlbarkeitsanspruch wurde bisher zwei mal geltend gemacht. Da ging es jeweils um theologische Punkte (z.B. Marien Himmelfahrt). Die Unfehlbarkeit setzt lediglich dann ein, wenn der Papst nicht aus sich selber, sondern aus dem Geist Gottes spricht.

RoLaren hat geschrieben:
ich finde die Scheinheiligkeit der "Feiertags-Kirchgänger" zum davonlaufen; aber das bin nur ich, das ist meine eigene Einstellung die ich über die Jahre gewonnen habe.

Da gebe ich dir Recht. Kirche als Deckmantel, um das Gesicht zu wahren ist heuchlerisch aber die Scheinheiligkeit wird den Leuten nicht helfen.

RoLaren hat geschrieben:
So wenig wie ich von anderen "bekehrt" werden möchte, so wenig habe ich doch das Recht anderen ihre Gebete (nur als Beispiel) abzuerkennen.

Keine Sorge, ein Mensch kann dich nicht bekehren. Und Gebete kannst du ebenfalls nicht aberkennen.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 15.06.2011 - 09:00:35
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Mag sein aber ich gehe mit Bomben sehr sparsam um.


Ich glaube, du hast mich falsch verstanden, dass sollte jetzt kein Vorwurf an irgendjemand sein, sondern lediglich ein Beispiel dafür, dass es leider immer wieder Menschen gibt, die religiöse Beweggründe für ihr unmenschliches Handeln angeben, quer durch alle Religionen.


LuxMundi hat geschrieben:
Darf ich dich bitten, das nicht zu verallgemeinern?


Again, du verstehst mich glaube ich falsch, ich unterstelle dir persönlich nicht intolerant zu sein, ich sage nur : es gibt intolerante Menschen überall, quer durch alle Gesellschaftsschichten und eben auch unter den Gläubigen, dass heisst nicht, dass Gläubige per se toleranter oder intoleranter sind.


LuxMundi hat geschrieben:
Und Gebete kannst du ebenfalls nicht aberkennen.


Wollte ich mir auch nicht anmassen, ich versuche nur auszudrücken, dass niemand ausser dem Betreffenden selbst weiss, wie sehr das Gebet von Herzen kommt und deswegen niemand voreilig urteilen sollte, wenn du oder jemand anders ein vorgefasstes Gebet spricht.


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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Aha, ok, dann habe ich dich tatsächlich in den Punkten falsch verstanden. Dann nichts für ungut Group Hug


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Die Diskussion ist für mich persönlich sehr interessant. Ich will und kann jetzt nicht auf jedes einzelne Argument eingehen, aber möchte kurz ein Statement dazu abgeben, da dieses Thema in meinem Leben eine große Rolle spielt und ich mich lange damit beschäftigt habe.

Zuerst einmal glaube ich - wie andere auch - dass Wissenschaft und Religion einander nicht ausschließen. Beides stellt für den Menschen ein System da, an dem er sich orientieren kann und das Halt gibt. Jeder soll für sich selbst entscheiden, an was er glaubt und was ihm im Leben mehr unterstützt bzw. einen Mittelweg finden, mit dem er glücklich sein kann. Egal, was andere denken. So gibt es ja in einer wissenschaftlichen Disziplin ebenfalls unterschiedliche Strömungen und viele entscheiden sich für eine, obwohl auch in anderen ein "wahrer" Kern steckt. Oder man versucht aus jedem Paradigma oder jeder STrömung sich die Aspekte herauszupicken, die für einen selbst logisch sind und in der Forschung weiterbringen.

An der Wissenschaft selbst stört mich, dass sie mittlerweile - meiner Meinung nach - über das Ziel hinausschießt, dass sie unkontrollierbar wird, dass es mittlerweile tagtäglich so viele neue Erkenntnisse gibt, dass niemand mehr den Überblick bewahren kann. Außerdem frage ich mich: Warum müssen wir die Grenzen des Universums erforschen und Milliarden in diese Forschung stecken, wenn wir nicht einmal alle Aspekte unseres eigenen Körpers zu wirklich 100%verstehen? Warum forschen wir nicht zuerst, wie man AIDS oder andere Krankheiten heilen kann? Bis jetzt bin ich nur auf eine Antwort gestoßen: Es geht zum Großteil sowieso nur um Geld. Ein Erkenntnisinteresse, die keinem großen Konzern oder ähnlichem Geld einbringt, wird auch nicht gefördert. Und DAS ist meiner Meinung nach nicht der grundlegende Gedanke von Wissenschaft.

An der Religion stört mich die Institutionalisierung. Ich sage gegen niemanden etwas, der an Gott glaub oder an andere Götter. Aber mich ärgert das "Fußvolk" Gottes, das Dinge umsetzt, die einfach nicht in unsere heutige Zeit gehören (Beispiel Zölibat in der katholischen Kirche - mal abgesehen davon, dass es eh oft genug nicht eingehalten wird). Dass viele Religionen den Alleinanspruch auf den "wahren" Glauben für sich erheben, ist für mich auch nicht nachvollziehbar.

Alles in allem glaube ich an die Wissenschaft, aber manchmal passieren einfach Dinge im Leben, die die Wissenschaft nicht erklären kann und wo sie an Grenzen stößt. Ich glaube an keine bestimmte Religion, da will ich mich nicht festlegen und im Endeffekt "glaubt" doch eh jeder an irgendetwas. ob Wissenschaft oder Religion oder etwas anderes und für die Person selbst stellt der Glaube an etwas Halt da in einer unsicheren Gesellschaft.
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Geschrieben am 15.06.2011 - 11:26:47
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

kampfzwergJU hat geschrieben:
An der Wissenschaft selbst stört mich, dass sie mittlerweile - meiner Meinung nach - über das Ziel hinausschießt, dass sie unkontrollierbar wird, dass es mittlerweile tagtäglich so viele neue Erkenntnisse gibt, dass niemand mehr den Überblick bewahren kann.

Ich glaube, ich weis, was du meinst. Aber das ist keine Schwäche der Wissenschaft. Wir können ja jetzt nicht die wissenschaftliche Forschung einstellen, weil wir den Überblick verlieren. Es wundert mich sogar, dass dich das stört. Ich weis nicht, wie groß dein Interessensgebiet ist. Aber wenn es dir zuviel ist, was an Erkenntnissen kommt, dann kannst du doch für dich selber selektieren, worüber du dich informierst.

kampfzwergJU hat geschrieben:
Außerdem frage ich mich: Warum müssen wir die Grenzen des Universums erforschen und Milliarden in diese Forschung stecken, wenn wir nicht einmal alle Aspekte unseres eigenen Körpers zu wirklich 100%verstehen?

Ich bin auch kein Freund davon, so viel da hinein zu investieren. Allerdings ist es ein Interesse der Menschheit, auch über den Tellerand zu schauen. Von daher wird ein Bedürfnis, welches ich auch selber habe, gestillt. Aber, soweit ich informiert bin, soll die Raumfahr, da sie in Zukunft hauptsächlich unbemannt sein wird, billiger und innovativer werden.

kampfzwergJU hat geschrieben:
Warum forschen wir nicht zuerst, wie man AIDS oder andere Krankheiten heilen kann?

Da es verschiedene Forschungsbreiche gibt, ist der wissenschaftliche Fortschritt ebenso bunt. Du kannst ja nicht einem Informatiker sagen, dass er zuerst das Aids-Problem lösen soll und sich dann wieder an seine Datenstrukturierung setzen soll. Wenn erst ein neues Forschungsgebiet eröffnet wird, wenn das alte abgeschlossen ist, dann gäbe keinen Fortschritt.

kampfzwergJU hat geschrieben:
Es geht zum Großteil sowieso nur um Geld. Ein Erkenntnisinteresse, die keinem großen Konzern oder ähnlichem Geld einbringt, wird auch nicht gefördert. Und DAS ist meiner Meinung nach nicht der grundlegende Gedanke von Wissenschaft

Den Punkt kann ich nachvollziehen. Wissenschaft ist indessen sehr "verkommerzialisiert". Aber wie will man es anders machen? Jemand muss die Forschung finanzieren. Das macht doch in der Regel derjenige, der ein wirtschaftliches Interesse daran hat. Von daher kann man Information und Wissenschaft als ein "Produkt" sehen.

kampfzwergJU hat geschrieben:
Aber mich ärgert das "Fußvolk" Gottes, das Dinge umsetzt, die einfach nicht in unsere heutige Zeit gehören (Beispiel Zölibat in der katholischen Kirche - mal abgesehen davon, dass es eh oft genug nicht eingehalten wird).

Da stellt sich mir nun eine wichtige Frage. Müssen religiöse Ansichten, die 4000 Jahre existieren nun der Zeitangepasst werden, weil diese neue Bewegung gerade mal seit der Renaissance besteht? Ich stimme soweit zu, dass auch die Kirche mit der Zeit gehen sollte, solange sie ihr Fundament nicht verlässt. D.h. für mich z.B.: überwinden der konfessionellen und kulturellen Grenzen, Zugang zu allen wissenschaftlichen oder literaischen Werken, Toleranz von Kritik, zulassen von Verhütungsmitteln, die keine abtreibende Wirkung haben, Modernisierung der Gottesdienste und größeres Engagement im sozielen Leben Bedürftiger. Das sind alles Punkte, die sich nicht mit den Grundsätzen der Kirche widersprechen. Allerdings gibt es auch Forderungen, die kirchlich nicht umsetzbar sind: Einsatz weiblicher Priester, Ordination Homosexueller, Toleranz der Abtreibung, Abkehr von der Strenge des Evangeliums und Einheit mit anderen Religionen. Diese erwähnten Punkte sind Punkte, die z.T. die Christenheit prägen.
Von daher ist auch immer zu berücksichtigen, was die Institution Kirche bewegen kann und auch das, was sie nicht bewegen darf, einfach weil sie ihre Grundlage verlassen würde.
Würde man die Kirche absolut an die Gesellschaft angleichen, bräuchte man sie nicht mehr weil die Teil des Einheitsbreis wäre.

kampfzwergJU hat geschrieben:
Dass viele Religionen den Alleinanspruch auf den "wahren" Glauben für sich erheben, ist für mich auch nicht nachvollziehbar.

Ist das nicht eine Grundlage der Religionen, dass sie allein ihrem Ziel nacheifern? Das wäre das gleiche, wenn du ein Verfechter des Quadrates wärst. Du würdest ankreiden, dass Autos mit runden Rädern fahren und die Automobilindustrie den Anspruch an runde Räder erhebt. Würden von nun an quadratische Räder zum Einsatz kommen, wäre das Automobil kein Auto mehr. Es wäre nutzlos. So ist es auch bei den Glaubenswahrheiten. Ein Priester, der neben dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nun auch Buddha als Möglichkeit bieten würde, hätte mein Vertrauen verloren weil er nicht mehr für die Wahrheit eintritt. (An dieser stelle sollte nicht übersehen werden, dass ich als Christ die Wahrheit im christlichen Fundament sehe).

kampfzwergJU hat geschrieben:
ob Wissenschaft oder Religion oder etwas anderes und für die Person selbst stellt der Glaube an etwas Halt da in einer unsicheren Gesellschaft.

Die Kernfrage --Glaube oder Wissenschaft-- stellt sich nicht, da es völlig verschiedene Dinge sind. Aber man kann sich dafür entscheiden, sich für das ein oder andere nicht zu öffnen. Man kann sich dafür entscheiden, den Verstand saußen zu lassen und man kann sich dafür entscheiden, sein spirituelles Charakteristikum abzulegen. In beiden Fällen würde sich der Mensch reduzieren. Daher bin ich der Überzeugung, dass ein Mensch beides benötigt.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 15.06.2011 - 13:52:34
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Aber wenn es dir zuviel ist, was an Erkenntnissen kommt, dann kannst du doch für dich selber selektieren, worüber du dich informierst.


Das schon, das muss man ja auch tun... Allerdings stehe ich im Laufe meines Studiums oft vor dem Problem, dass ich mindestens zehn Aussagen zum gleichen Thema habe und dann muss man sich entscheiden, welches das Richtige ist... Und dann gibt es Jahrzehntelange Diskussionen darüber, welche Ansicht nun richtig ist oder nicht und alle drehen sich im gleich. OK, mag sein, dass das eher ein geisteswissenschaftliches Problem ist, aber es nervt.

Aber, soweit ich informiert bin, soll die Raumfahr, da sie in Zukunft hauptsächlich unbemannt sein wird, billiger und innovativer werden.


Das freut mich doch einmal zu hören :). Und ich mein jetzt nicht, dass jetzt irgendetwas gar nicht mehr erforscht werden soll... ich denke einfach, dass unsere Schwerpunkte oft falsch gesetzt werden. Ich respektiere auch jede Art der Forschung - vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt.
Aber ich sehe bei mir an der Universität tagtäglich bemühte und mit Begeisterung arbeitende ForscherInnen, die dann letztendlich daran scheitern müssen, dass niemand es finanziert... Ganz schwer haben es vor allem diejenigen, die in Nicht.Industrieländern forschen wollen...

Das macht doch in der Regel derjenige, der ein wirtschaftliches Interesse daran hat. Von daher kann man Information und Wissenschaft als ein "Produkt" sehen.

Genau das meine ich. Und ich weiß, dass sich das nur ändern kann, wenn unsere Gesellschaftsformen sich grundlegend ändert... Aber es ärgert mich halt trotzdem immer wieder ;)

Da stellt sich mir nun eine wichtige Frage. Müssen religiöse Ansichten, die 4000 Jahre existieren nun der Zeitangepasst werden, weil diese neue Bewegung gerade mal seit der Renaissance besteht?

Oh nein, das will ich gar nicht behaupten, dass sich die religiösen Ansichten verändern müssen. Wie gesagt, ich kenne die Bibel nicht Wort für Wort und ich bin mir aber sicher, dass darin viel Gutes enthalten ist. Ich kann nur nicht akzeptieren, warum mir ein Priester oder Pfarrer, der selbst keine Familie hat (also Familie im Sinne Frau und Kinder) mir davon predigt, wie Familienleben sein soll. Der beste Pfarrer, den ich je predigen gehört habe, war übrigens einer, der nebenbei eine Freundin hatte, am Abend auch einmal im Gasthaus ein Bier genossen hat und offen auch über Sex geredet hat.
Natürlich kann die Kirche auch viel bewirken. Das streite ich nicht ab. Ich bin selbst teilweise in Organisationen tätig, die von der Kirche ins Leben gerufen worden sind. Allerdings finde ich es schade, dass man dort auf Unverständnis stößt, wenn man nicht zum Großteil die gleichen religiösen Ansichten teilt. Teilweise darf man dort dann auch nicht mehr mitarbeiten...

Das wäre das gleiche, wenn du ein Verfechter des Quadrates wärst. Du würdest ankreiden, dass Autos mit runden Rädern fahren und die Automobilindustrie den Anspruch an runde Räder erhebt. Würden von nun an quadratische Räder zum Einsatz kommen, wäre das Automobil kein Auto mehr. Es wäre nutzlos.

Ich mag dein Gleichnis :). Wahrscheinlich hast du Recht. Aber warum muss so etwas wie Religion Macht besitzen? Warum ist das so wichtig? Natürlich... man will die eigene Religion erhalten und sie soll nicht aussterben. Und... ich glaube, ich muss da selbst noch mal drüber nachdenken.

Daher bin ich der Überzeugung, dass ein Mensch beides benötigt.


Ja, glaube ich auch. Hab grad nachgeschaut und hab ich so explizit nicht geschrieben, sry. Aber bin genau der Meinung.
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Geschrieben am 15.06.2011 - 16:30:34
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Ich habe hier noch eine - aufklärerische - Seite gefunden, wo viele Fragen gut beantwortet werden:

http://www.gottlo...?page_id=9


Sheldon to Leonard: "Im just gonna keep knocking till you answer"...
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Geschrieben am 15.06.2011 - 19:57:11
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

LuxMundi hat geschrieben:
Allerdings gibt es auch Forderungen, die kirchlich nicht umsetzbar sind: Einsatz weiblicher Priester, Ordination Homosexueller


Und wieso sind weibliche Priester nicht möglich? Sind Frauen etwa weniger geeignet religiöse Werte zu vermitteln? Ist eine offene homosexuelle Partnerschaft eine Beeinflussung der Glaubens- oder Lehrfähigkeit?


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Geschrieben am 15.06.2011 - 20:43:10
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

argh
Jetzt weiß ich wieder wieso ich Duskussionen um Religion nicht leiden kann.


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Geschrieben am 15.06.2011 - 20:47:17
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

RoLaren hat geschrieben:
Und wieso sind weibliche Priester nicht möglich? Sind Frauen etwa weniger geeignet religiöse Werte zu vermitteln? Ist eine offene homosexuelle Partnerschaft eine Beeinflussung der Glaubens- oder Lehrfähigkeit?


Die aktuelle Begründung des katholischen Lehramtes (die aber nicht alle Theologen teilen) stützt sich auf folgendes:
Der Priester handelt z. B. bei der Eucharistiefeier 'in persona Christi', also als Christi Stellvertreter. Diese Vollmacht wird über die apostolische Sukzession (Weitergabe des Weiheamtes) auf Christus selbst zurückgeführt. Nun wird in zweifacher Hinsicht argumentiert:

1.) Christus hat nach biblischem Zeugnis nur Männer zu Aposteln berufen. Dies könnte zeitbedingt sein, aber es wird dagegen eingewendet, dass Christus an anderer Stelle ohne Zögern mit Konventionen seiner Zeit gebrochen hat - gerade, was das Verhältnis zu Frauen angeht. Andererseits könnte Christus auch eine zeitbedingte Entwicklung gewollt haben, die später Frauenordination einschließt. Wir wissen es nicht und sind also auf Interpretationen und Schlussfolgerungen angewiesen und damit in der Tradition angekommen.

2.) Viele Theologen verstehen die traditionell überlieferte Handlung 'in persona Christi' so wörtlich, dass sie fordern, der Zelebrant müsse Christus auch vom Geschlecht her gleichen, wenn er ihn 'darstellt'. Dies ist aber letztlich nur eine so geannte 'Analogie des Glaubens' - in theologischer Logik m. E. die schwächste Methode. Andere wiederum gehen von der Menschwerdung (und nicht Mannwerdung) Gottes in der Person Christi aus - demnach stünde der Frauenordination grundsätzlich nichts im Wege.

Punkt (1) betrifft mehr die Leitungsfunktion, Punkt (2) mehr die Sakramentenfrage. Ich persönlich stehe eher der liberalen Interpretation nahe und kann der Analogie des Glaubens hier nicht folgen. Dennoch fühle ich mich in meiner Kirche heimisch, denn es geht darin m. E. um zentralere Fragen. Eine Zulassung der Frauenordination wäre aber andererseits für mich sicher kein Grund, der Kirche den Rücken zu kehren.

Gruß
sheldonesque


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Geschrieben am 15.06.2011 - 20:53:58
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

Die aktuelle Begründung ist mir durchaus bewusst, ich halte sie aber für veraltet und überholt.


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Geschrieben am 15.06.2011 - 21:11:57
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RE: Faith vs. Sciences -- Glaube GEGEN Wissenschaft?

RoLaren hat geschrieben:
Die aktuelle Begründung ist mir durchaus bewusst, ich halte sie aber für veraltet und überholt.


Das sehe ich ähnlich, aber warum fragst Du dann? ;-) Nun ja - vielleicht hast Du eine neuere
überzeugenderere Antwort erwartet. Da muss ich leider passen.

Zu einem Aspekt weiter oben. Ich möchte jetzt nicht zum Verteidiger all dessen werden, was man in Rom so verlautbart. Aber die Frage ist natürlich, welchen Stellenwert und welches Gewicht das hat. Unfehlbarkeit des Papstes z. B. - seit Verkündung dieses wohl problematischsten Dogmas, wurde nur ein einziges mal davon Gebrauch gemacht - im Jahr 1950. Und ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass dies das einzige und letzte mal war (so kann man auch ein Dilemma auf katholisch lösen). Kurz, für das tägliche Katholikendasein ist die Frage der Unfehlbarkeit wenig relevant.

Dann beschleicht mich der Eindruck, als ob es beim Thema Kirche nur um Zölibat und Sex ginge. Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Um Glaubensinhalte offenbar nicht. Und um das Leben im Glauben noch viel weniger. Als regelmäßiger Kirchgänger kann ich sagen, dass Zölibat oder Moraltheologie in vielleicht 1% aller Predigten eine Rolle spielte. Irgendwie leidet man da schnell an einem medial gesteuerten Tunnelblick. Davon abgesehen ist der Zölibat eine rein kirchenrechtliche Frage - schon alle mit Rom unierten katholischen Kirchen des Orients kennen keinen Zölibat für Priester (nur für Mönche und die sich aus ihnen rekrutierenden Bischöfe). Gleiches gilt für Konvertiten, die - wenn gültig geweiht und verheiratet - nach dem Übertritt vollgültige katholische Priester werden können.

Zur Frage, ob ein zölibatär lebender Mensch sich zu Familienangelegenheiten äußern kann/sollte.
Da frage ich zurück: Kann ein Arzt nur Krankheiten behandeln, die er selber durchgemacht hat?
Kann ein Historiker überhaupt die Vergangenheit erforschen, die er nie erlebt hat?
Ist dann wissenschaftliche Forschung überhaupt noch möglich und jegliche Form von Abstraktion, die
über die unmittelbar sinnliche oder geistige Erfahrung hinausgeht, nicht eine grenzenlose Anmaßung?

Soviel erstmal dazu ;-)
sheldonesque


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