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Schlafprobleme, wer weiß Rat?
Nach oben Beitrag drucken #1
Geschrieben am 21.05.2011 - 13:09:21
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Durch meinen heutigen Shoutbox-Post, sehe ich mich direkt gezwungen daraus einen Thread zu machen, da mich dieses Thema schon sehr lange belastet. Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar gute Tipps und Ratschläge geben, denn so kann es einfach nicht weitergehen, bin für jede Info dankbar.
Flowers

Folgendes:

Was Schlaf betrifft, hatte ich schon seit ich denken kann bestimmte "Anforderungen an die Umgebung", damit mein Körper eine ununterbrochene und ausreichend lange Nachtruhe bekommt.

Ich weiß das ich definitiv nicht jemand bin, der täglich mit nur 4, 5 oder 6 Stunden Schlaf auskommt, absolut nicht. Als Kind schon nicht und jetzt als alter Sack ebensowenig. Mein Körper schreit förmlich nach mindestens 8 erholsamen Stunden pro Nacht (die ich jetzt seit sooo langer Zeit schon nicht mehr bekomme, ergo, schon beim Aufwachen -nach eben besagten 4/5/6 Stunden- fühle ich mich -körperlich- völlig müde und kraftlos, überhaupt nicht fit und frisch für den Tag, als wenn ich noch mind. 3 bis 4 Stunden weiterschlafen müßte, um die Batterien wieder vollzuladen, um überhaupt in den Tag starten zu können).

Was mir als Kind, wo ich sogesehen noch völlig sorgenfrei war, schon immer zu schaffen gemacht hat, waren die Faktoren Licht und Lärm. Darauf reagiere ich seit ich denken kann empfindlich. Diese Faktoren veranlassen meinen Kopf, der ja im wahrsten Sinne des Wortes das "Brain der ganzen Operation" ist, mich schon vorher wach zu machen, bevor die Batterien des Körpers wieder voll aufgeladen sind.

Mein Zimmer muß stockdunkel sein (ich habe schon damals sogar vor das Schlüsselloch der Zimmertür was geklebt, weil das Licht, was dort durch diese kleine Öffnung einfiel, den Raum so weit erhellt hatte, daß ich dadurch wach wurde) und eben "Lärm" macht mich vorzeitig wach (da reichen manchmal schon die zwitschernden Vögel morgens in aller Herrgottsfrühe vor dem Fenster).

Soweit so gut, werden sich jetzt sicher manche denken, "ich mag auch keine zu hellen Schlafgemächer und auch zu viel Lärm sollte es nicht sein", okay, aber es geht leider weiter:

Mein größtest Problem ist generell (und schon eben seit ich denken kann gewesen), daß mein Kopf meinen Körper gnadenlos "vor seiner Zeit" wachmacht. Soll heißen, egal wie kaputt und ausgelaugt der Körper sein mag, der Kopf gönnt ihm einfach nicht die nötige Ruhe (8 Stunden) zur Erholung, um die verlorene Energie wieder voll aufzutanken, sondern läßt durch bestimmte Faktoren bedingt mich dadurch einfach aufwachen. Als wenn mein Brain ein Masochist wäre, weckt es meinen Körper einfach ohne Rücksicht auf die körperliche Verfassung auf (bei entsprechenden Störfaktoren wie Licht, Lärm und Sorgen), auch wenn das dann wiederum den Zustand des Geistes negativ beeinflußt, weil nicht genug Energie getankt werden konnte. Warum hat mein Kopf da seinen eigenen Kopf und schadet sich selbst?!? D'OH!

Jetzt werden wiederum die meisten sagen, "na dann dreht man sich halt wieder um und schläft einfach weiter", schön wärs... *sigh*

Sind die Batterien meines Körpers auch nur ein kleines Stück wieder aufgeladen (sagen wir mal nach 4 Stunden) und ich wache dann durch irgendwas auf, ist mein Geist sofort auf 180 und im Betriebsmodus und die Problemlosigkeit die ich habe, wenn ich mich zur Nachtruhe begebe, Einschlafprobleme habe ich da nämlich gar keine, gibt es dann nicht mehr und ich kann die Nacht praktisch vergessen und aufstehen, weil sofortiges wieder ein- und weiterschlafen iss nich, dafür sorgt mein Kopf schon, daß das nicht klappt. Und bevor ich mich stundenlang wie ein Goldbroiler im Bett hin- und herdrehe, um krampfhaft zu versuchen wieder einzuschlafen, stehe ich dann, weil ich eben weiß wie das abläuft, auf und versuche irgendwas vom Tagwerk zu schaffen. Das gestaltet sich logischerweise ziemlich schwierig, wenn man praktisch neben sich steht, weil man völlig übermüdet ist und sowohl der Körper als auch der Geist keine richtige Energie hat was zu machen. Total abstrakt, der Geist ist in solchen Situationen auf 180, hat aber dennoch keine Energie klar zu denken.

Das nächste große Problem ist mein innerer Wecker (der ist auch schon seit ich denken kann da und weckt mich ebenfalls "vor der Zeit"). Das Problem an meinem Wecker ist, er geht, wie bei den bereits genannten Störfaktoren, nicht danach was der Körper an Schlaf benötigt, sondern danach wie er gestellt wurde, again: gnadenlos!

Das wiederum bedeutet folgendes, als Beispiel: Gehe ich heute um 24:00 ins Bett und würde bis um 08:00 (schön wärs!!!) durchschlafen und gehe dann morgen um erst um 03:00 ins Bett, würde mich mein innerer Wecker dann aber knallhart um 08:00 wachmachen, eben weil er vom Vortag auf 08:00 "geeicht" wurde. Da ist es ihm auf gut deutsch scheißegal, daß der Körper dabei aber nur 5 Stunden, also viel zu wenig Schlaf bekommen hat.

Und jetzt kommt das Abstrakte, gehe ich am Folgetag dann wieder um 24:00 ins Bett ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß mich mein Kopf dann um 05:00 wachmacht, WEIL er sich nicht nur erzwungene Aufwachzeiten als Einstellung merkt, sondern auch die Schlafdauer des Vortages. In diesem Beispiel scheint sich mein Kopf echt zu denken, "die letzte Nacht hat er nur 5 Stunden geschlafen, scheint ihm ja gereicht zu haben, er war ja den ganzen Tag danach wach, dann werde ich ihm jetzt einfach mal auch nur 5 Stunden gönnen, das muß reichen, soll er sehen wie er damit klar kommt, ich mach hier mein Ding wie ich lustig bin". Crying 2

Eigentlich alle die ich kenne sagen mir, "also wenn ich um 24 ins Bett gehe, penne ich bis 8, gehe ich am nächsten Tag um 3 ins Bett, penne ich bis 11 und so weiter", bei denen richtet sich der Wecker nach dem Bedarf, gehen sie später ins Bett, werden sie auch erst später wach und bekommen immer ihre vollen 8 Stunden Schlaf. Bei mir hingegen macht aber eine Kleinigkeit schon wieder den ganzen Rhythmus kaputt (sollte ich es mal geschafft haben, für ein paar Tage z.B. 6,5 Stunden durchgeschlafen zu haben), dann kann ich die Tage danach auch wieder voll vergessen.

Das letzte Problem in der Kette sind dann die Sorgen. Diese lassen mich einfach ebenfalls "vor der Zeit" aufwachen und ein erneutes Einschlafen ist praktisch unmöglich, auf Grund der vielen Gedanken und Szenarien, die mein sofort auf 180 und betreibsbereiter Kopf dann durchrattert.

Zu existenziellen Sorgen sind eben über die letzten Jahre die Sorgen bzgl. meinem Vater gekommen, der ja, wie schon mal erwähnt, an Parkinson leidet und wo es sich jetzt in den letzten Monaten ergeben hat, daß ich nun alle seine geschäftlichen Vorgänge rund ums elterliche Haus und die Existenzen meiner beider Eltern betreffend übernehmen mußte (abgesehen davon, daß meine Mom von dem ganzen Papierkram keine Ahnung hat, weil mein Vater das immer die ganzen Jahrzehnte gemacht hat, und aber auch kein Händchen dafür hat, hätte sie jetzt, neben der täglichen Hilfestellung -Pflege- die sie schon leisten muß, das nicht auch noch bewerkstelligen können).

Damit Ihr seht, daß es bei mir auch anders geht und das das kein krankhafter Dauerzustand ist, sondern eben nur von bestimmten Faktoren abhängig (die dann halt jetzt leider schon eine Weile anhalten), es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da war alles perfekt, ich hatte keinerlei Sorgen, jobmäßig war alles erste Sahne und auch im Privatleben hat alles gestimmt. In dieser Zeit habe ich JEDEN TAG wunderbar ohne störende Träume 8 bis 9 Stunden ununterbrochen durchschlafen können und war jeden Tag nach dem Aufwachen fit wie ein Turnschuh und hab den ganzen Tag mit Elan und Energie durchhalten können. Das waren Zeiten...


LANGE REDE, KURZER SINN:

Meine Schlaf-, bzw. Durch- und Wiedereinschlafprobleme ergeben sich durch:

- Licht (kleinstes Problem und auch schon lange behoben)

- Lärm (kleines Problem - ich habe halt leider eine Grundschule vor der Nase, ab 7:30 knallen ununterbrochen bis mind. 8:00 die Autotüren der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, dadurch werde ich unter der Woche immer wach, ansonsten hält der Lärm sich echt in Grenzen)

- Kopf weckt Körper, bevor die Batterien wieder voll sind und
- innerer Wecker (großes Problem - wo der Kopf eben GEGEN MICH arbeitet und ich bis dato keine aktive Handhabe dagegen gefunden habe, dies zu beeinflussen, mein Kopf macht einfach was er will und nicht was ich will)

- Sorgen (tja... als Beispiel: mein Vater hat nun mal Parkinson, ich kann das nicht ändern und dadurch macht man sich logischerweise darüber Gedanken, was da noch alles werden wird usw. - andere haben auch Sorgen, können aber trotzdem lange durchschlafen, bei mir sind Sorgen noch ein weiter Tropfen, der das Faß zum überlaufen bringen kann)


FRAGE AN EUCH:
Da ich "leider" (eigentlich ist das ja sehr positiv) überhaupt nicht leicht beeinflußbar bin und auch einen sehr starken Charakter/Willen habe und eben die Welt auch extrem pragmatisch, sachlich, rational, logisch, hinterfragend usw. betrachte, hat bei mir irgendein Psycho-Placebo-Mumbo-Jumbo auch keinerlei Wirkung, weil ich kein "Gläubiger" bin. Man kann mir einfach nichts einreden, solche Manipulationsversuche durchschaue ich.

Als Beispiel, ich kann mir nichts vermeintlich positives einreden (oder einreden lassen), wenn mein logisch arbeitender Verstand ganz klar sagt, daß mich das nur von den real existierenden Problemen ablenken soll, denn dadurch lösen sich diese nicht in Luft auf. Mit so einem Mumbo-Jumbo braucht man bei mir erst gar nicht anfangen.

Deswegen die Frage, welche anderen Ratschläge, Tipps, Konditionierungstricks etc. kennt Ihr, die mir bei meinen Schlafproblemen helfen könnten?
(ganz im Ernst, ich bin auch nicht gegen -milde/harmlose- Schlafmittel abgeneigt, es muß sich jetzt einfach ernsthaft was an dieser Situation ändern, ich gehe sonst total vor die Hunde, ich kann nicht jeden Tag nur 4/5/6 Stunden Schlaf bekommen Crying)


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 21.05.2011 - 13:40:26
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Von Medikamenten würde ich erst mal abraten.
Ich hatte auch eine Zeit lang Schlafstörungen und kenne die Folgen.
Bei mir hat es oft geholfen entspannende Musik zu hören. Ich höre da immer traditionelle , japanische Musik. Wirkt auf mich sehr beruhigend und angenehm. Die Lautstärke sollte auch bewusst gewählt werden. Nicht zu laut und nicht zu leise. Am besten so einstellen, dass man die Musik gerade noch hören kann.
Wenn der Körper in den Schlafmodus wechselt hört man die Musik automatisch lauter als sonst.

Aber da gibt es auch bestimmte Hausmittel. Wie zum Beispiel ein Glas warme Milch.
Habe das schon mal ausprobiert. Funktioniert aber nicht immer.

Was auch gut ist, ist es zu versuchen an nichts zu denken. Einfach auf die Geräusche der Umgebung hören und sich darauf zu konzentrieren.
Oder du schreibst deine Sorgen auf ein Blatt Papier. Dies solltest du machen kurz bevor du zu Bett gehst.
Angeblich soll das das Einschlafen erleichtern.

Das mit dem Versuch an nichts zu denken, kann etwas dauern, aber wenn es mal klappt dann ist das sehr einfach.


Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
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Geschrieben am 21.05.2011 - 13:47:47
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Auch ich rate zu der warmen Milch mit Honig:

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Deswegen die Frage, welche anderen Ratschläge, Tipps, Konditionierungstricks etc. kennt Ihr, die mir bei meinen Schlafproblemen helfen könnten?


Also, wenn ich total deprimiert bin, nicht schlafen kann und Pharmazeutika nicht helfen,
  1. power ich mich abends aus (Joggen ist für mich am besten). Das ist natürlich zeitintensiv, denn erst nach ca. 40min Jogging oder exzessiver Bewegung, kommt dieses leichte kleine runner's high und die Probleme werden in meinem Kopf kleiner oder sogar lösbar.
  2. Esse ich danach eiweißhaltig: Tofu oder Fleisch, abgerundet mit stereotyper warmer Milch mit Honig. Kurz nach dem Getränk, putze ich die Zähne, rödel noch ein bisssl rum und spätestens 1h danach bin ich in der Kiste.

Der Sport räumt im Schädel auf und macht den Körper müde, das Eiweiß gibt wohlige Sättigung und Zufriedenheit und das Glas warmer Honig-Milch ist eine natürliche Einschlafhilfe, deren Wirkstoff auch frei erhältlich ist, aber ich die natürliche Zufuhr bevorzuge.

BTW: Ich bin auch ein Fester-Uhrzeit-Aufwacher, egal ob ich um 10 oder um 4 ins Bett gehe Wacko


Jayne: "Long as we got the goods, I call this a win."
Mal: "Right. We win...."

Bearbeitet von Buzzinga am 21.05.2011 - 13:49:08
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Geschrieben am 21.05.2011 - 14:25:52
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Auwei, da ist guter Rat wirklich teuer. Es gibt so viele Mittelchen und Methoden wie es Meinungen gibt.....was ist da nun das richtige?
Sport zum Auspowern ist ein guter Ansatz, aber da du eh schon Sport treibst und auch chronisch erschöpft bist .......
So wie ich das lese, ist dein Hauptproblem dein Kopf, der macht leider nicht immer was er soll.
Wenn du schon zu Medikamenten greifen willst, dann würde ich mit pflanzlichen Stoffen anfangen (Baldrian z.B. in Tablettenform, Lavendel als Duftbeutel für den Raum, Melisse als Tee) und nicht zu Hoggar o.ä. freierhältlichen Tabletten greifen, die erzwingen zwar den Schlaf, aber unterdrücken die REM-Phasen; der Schlaf ist dann nicht erholsam.
Vor dem Schlafengehen solltest du mindestens eine halbe Stunde eine für dich beruhigende Umgebung genossen haben und manchmal hilft es, immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.
Und wenn das alles nichts hilft und dieser Zustand länger andauert solltest du auch einmal in Betracht ziehen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ausprobieren würde ich vielleicht auch mal Yoga (auch wenn man nicht "gläubig" ist kann das gut helfen, weil die Konzentration auf Bewegung etc. Anspannung und Unruhe löst), oder mal gucken, ob es bei euch in der Gegend eine Einrichtung gibt, die Bewegungstherapie nach Feldenkrais anbietet.
Lass dich von dem spirituellen Drumherum nicht abschrecken, die haben wunderbar tiefenwirksame Massagetechniken und Bewegungsübungen auf Lager. Ich weiss, du hast es nicht so mit Esoterik und Spiritualität, und vieles davon empfinde ich auch als Humbug, aber : wenn man richtig hinsieht und offen ist, kann man immer etwas neues entdecken und dazu lernen.
In einem sehr esoterischen Buch über Lebensführung, dass mir eine Freundin mal gegeben hat als ich in einer sehr schwierigen Lage war, stand : Bemühen ist Versagen (das ist tatsächlich der einzige Satz, den ich behalten habe).
Grundgedanke ist eben, dass wir uns zu häufig so verkrampfen in dem Bemühen etwas zu erreichen oder besonders gut zu sein (z.B. wie du jetzt alles schaffen zu wollen, noch dazu auf einmal), dass wir uns selbst im Wege stehen; wie du schon sagst, alles fängt im Kopf an.
Vielleicht musst du dir auch mal bewusst machen, dass es Dinge gibt, auf die du keinen Einfluss hast, und dass es kontraproduktiv ist, dich selber mit dem Nachdenken über diese Dinge so zu beunruhigen oder unter Druck zu setzen.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes

Bearbeitet von RoLaren am 21.05.2011 - 14:51:05
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Geschrieben am 21.05.2011 - 16:55:40
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

das Problem schlechthin sind die Sorgen. bei allem anderen kann man sich irgendwann wieder umdrehen und einschlafen. Kenne das nur zu gut.
Gegen die Sorgen kann man so direkt nichts tun. Was mir aber ein bischen geholfen hat war ein homöopathisches Zeug namens "Neurexan". Das kann man nicht überdosieren. Im akuten Zustand kann man stündlich 2 Tabletten unter der Zunge zergehen lassen und es trägt einigermaßen dazu bei, dass man nervlich sich etwas beruhigen kann. Es ist jetzt kein Wundermittel und es wirkt auch nicht wie ein Psychopharmakum (zum Glück - die Dinger sollen nämlich knallhart sein und ruck zuck abhängig machen). Aber es unterstützt immer etwas.
Wenn's all zu schlimm wurde hab ich eine Heuschnupfentablette genommen ("Aerius" oder "Ceritrizin"). Die haben nämlich die Nebenwirkung extrem müde zu machen. Momentan muß ich das Zeug wegen der bekloppten Pollen, die in der Luft rumschwirren nehmen und ich schlafe wie ein Murmeltier, wo ich eigentlich auch in den letzten Jahren "gelernt" habe weniger zu schlafen obwohl ich mehr Schlaf brauche. 4 bis 5 Stunden tägl. sind bei mir durch das "Negativtraining" der Sorgen um meine Eltern normal geworden - leider. Denn eigentlich brauche ich auch ca. 8 Stunden. Aber wie gesagt. Die Heuschnupfentabletten wirken da fast wirklich wie Wunder.


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Bearbeitet von Bea am 21.05.2011 - 16:58:38
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Geschrieben am 21.05.2011 - 17:36:39
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Bea hat geschrieben:
Die Heuschnupfentabletten wirken da fast wirklich wie Wunder.


Kein Wunder, Cetirizin und Loratadin gehören wie Doxylamin und Diphenhydramin zu den H1-Antihistaminika.
Wie Benzodiazepine haben diese Wirkstoffe mehrere Wirkungen.


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Geschrieben am 21.05.2011 - 21:15:33
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Erstmal schon vielen Dank für Eure bisherigen Vorschläge. Flowers



Nerd hat geschrieben:
Angeblich soll das das Einschlafen erleichtern.

Der Punkt ist ja, das ich mit dem Einschlafen selber gar keine Probleme habe, es geht ausschließlich um das Durchschlafen und nicht durch den Kopf wegen irgendwas geweckt zu werden (weil er mich ärgern will, weil er so geeicht wurde, weil er doofe Gedanken [Sorgen] überhand nehmen läßt usw.).



Buzzinga hat geschrieben:
Auch ich rate zu der warmen Milch mit Honig

Etwas ungünstig: Milch rumort bei mir manchmal im Magen (komischerweise nicht immer, als wenn es eine sporadische Laktoseunverträglichkeit wäre), für die Nacht daher leider eher nicht zu empfehlen, sonst werde ich nach einer gewissen Zeit wach, weil ich auf den Thron muß. Embarrassed



Buzzinga hat geschrieben:
power ich mich abends aus

Das ist schon mal ein Ansatz, derzeit mache ich nämlich immer direkt früh morgens Sport, weil ich die Gefahr sehe, abends nicht motiviert und vor allem wach und energiereich genug dafür zu sein. Vielleicht sollte ich mich da mal echt zwingen, die körperlichen Aktivitäten auf den späten Abend zu verlegen, um für die Nacht schön (und körperlich gut) ausgepowert zu sein.



Buzzinga hat geschrieben:
BTW: Ich bin auch ein Fester-Uhrzeit-Aufwacher, egal ob ich um 10 oder um 4 ins Bett gehe

Ahhh! Der erste Leidensgenosse den ich in meinem Leben kennenlerne, give me a hug, bro!

Bis dato haben mich immer nur alle doof angeschaut, weil sie das nicht nachvollziehen können. Irgendwie kann jeder außer mir, bzw. eben die meisten einfach von-bis pennen, also wo sich deren Körper die Energie durch ausreichend Schlaf komplett zurückholt. Egal um welche Uhrzeit die ins Bett gehen, sie werden erst nach ihren vollen 8 Stunden wach. Die kennen keinen so extremen inneren Wecker.

"Schön" zu sehen, daß ich dabei doch nicht ganz so alleine bin. Blushing



RoLaren hat geschrieben:
Wenn du schon zu Medikamenten greifen willst, dann würde ich mit pflanzlichen Stoffen anfangen (Baldrian z.B. in Tablettenform, Lavendel als Duftbeutel für den Raum, Melisse als Tee) und nicht zu Hoggar o.ä. freierhältlichen Tabletten greifen, die erzwingen zwar den Schlaf, aber unterdrücken die REM-Phasen; der Schlaf ist dann nicht erholsam.

Es ist doch wirklich von Vorteil, wenn man jemanden kennt der sich apothekenmäßig richtig auskennt. Two Thumbs Up Mir hatte man nämlich schon mal zu Hoggar u.ä. geraten, was aber auch nicht für länger anhaltende "Behandlung" gedacht ist.

FRAGE: Kann man Baldriantabletten dauerhaft, bzw. längerfristig einnehmen? Sind die ungefährlich für den Körper?

FRAGE: Muß es ein spezieller Melissentee aus der Apotheke sein oder reichen die ganz normalen Beutel die man im Supermarkt bekommt?



RoLaren hat geschrieben:
Vor dem Schlafengehen solltest du mindestens eine halbe Stunde eine für dich beruhigende Umgebung genossen haben und manchmal hilft es, immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.

Das mache ich sowieso immer schon, abends wird immer vor der Glotze entspannt. Da lasse ich mich einfach nur von Unterhaltung berieseln, ohne aktiv irgendwas machen zu müssen. Das brauche ich auch. Das tut mir gut.



RoLaren hat geschrieben:
wie du jetzt alles schaffen zu wollen

Schaffen zu müssen, daß ist das Problem, den Druck mache ich mir nicht selber, sondern der wird mir aufoktroyiert, durch Einreichungsfristen etc. Was im Umkehrschluß Ärger bedeutet, hält man diese nicht ein.
Wenn es nach mir geht, würde ich mir keinerlei Druck machen und die Füße hochlegen. Arbeit ist für mich ein Graus, ich will lieber ungebunden und verantwortungsfrei sein und keine Belastungen haben. Sollte ich mal im Lotto gewinnen, ist das das erste was ich mir erfülle. Probleme lassen sich meist halt leider nur mit Geld wegkaufen...

Dennoch behalte ich mal die Therapie hinsichtlich Konzentration-auf-Bewegung im Auge.



RoLaren hat geschrieben:
Vielleicht musst du dir auch mal bewusst machen, dass es Dinge gibt, auf die du keinen Einfluss hast, und dass es kontraproduktiv ist, dich selber mit dem Nachdenken über diese Dinge so zu beunruhigen oder unter Druck zu setzen.

Obwohl ich eben schon sehr rational und kalkuliert denke, ist das trotzdem viel leichter gesagt, als es denn getan ist. Crying

Was z.B. den inneren Wecker angeht, der mich eben immer nach Lust und Laune wachmacht, bevor der Batterieaufladezyklus vollendet ist, kämpfe ich gegen dieses Problem auch schon seit Kindesbeinen an und finde keine Lösung. Der Kopf macht einfach wie er will, der hat sein ganz eigenes Leben und ich habe bis dato noch keine Schalter oder Hebel gefunden, diese "Funktion" zu deaktivieren. Das ist wie hardwired im Hirnschaltkreis. *sigh*



Bea hat geschrieben:
das Problem schlechthin sind die Sorgen. bei allem anderen kann man sich irgendwann wieder umdrehen und einschlafen.

Sagst Du so leicht und bei den meisten ist das ja auch genau so...
...aber eben leider nicht bei mir. Crying 2

Auch wenn ich keine Sorgen habe: Bekommt mein Körper etwas Energie zugeführt und wird dann vor seiner Zeit wach, schaltet der Geist trotzdem sofort auf 180.

Es gibt ja die berühmten Morgenmuffel, die unendlich lange brauchen, bis deren Geist so richtig in Schwung kommt, bei mir ist das genau andersherum. Da "reichen" eben 3 bis 4 Stunden Schlaf, wenn ich dann wachgemacht werde, ist der Geist sofort voll da und am rumrödeln (was alles am Tag zu tun ist, wegen Arbeit oder wenn ich mir privat was vorgenommen habe, was auch immer...), der Körper ist zwar völlig im Arsch, weil eben nicht ausgeschlafen, aber der Geist läßt mich dann einfach nicht zur Ruhe kommen und direkt wieder einschlafen.



Bea hat geschrieben:
Was mir aber ein bischen geholfen hat war ein homöopathisches Zeug namens "Neurexan". Das kann man nicht überdosieren. Im akuten Zustand kann man stündlich 2 Tabletten unter der Zunge zergehen lassen und es trägt einigermaßen dazu bei, dass man nervlich sich etwas beruhigen kann.

@Ro: Korrespondiert das mit Deinem apothekenmäßigen Wissensstand? Ob ich das mal probieren soll?



Bea hat geschrieben:
Wenn's all zu schlimm wurde hab ich eine Heuschnupfentablette genommen ("Aerius" oder "Ceritrizin").

Da ich seit ein paar Jahren auch so eine verschissene Pollenallergie habe, die immer von ca. Ende Februar bis Anfang Mai anhält, habe ich mir auch mal die beiden Präparate "Cetirizin" und "Lorano" geholt und dieses Jahr sogar pro Tag jeweils eine Tablette vom jeweiligen Präparat eingenommen, in der Hoffnung die Symptome würden dadurch noch mehr zurückgehen. In diesem Fall habe ich einfach mal gedacht, "zwei Wirkstoffe, doppelte Wirkung", bzw. war das mal so eine empirische Studie von mir. Embarrassed
Egal ob das eine oder das andere oder beide gleichzeitig, wirklich sehr viel helfen mir diese auch nicht UND, und das ist der Punkt den ich eigentlich ansprechen wollte, sie haben mir jetzt die letzten drei Monate auch nicht geholfen, in Bezug auf Schlaf. Vor diesem Thread wußte ich von diesem Zusammenhang ja noch nichts, also war ich ein unbedarftes Testobjekt und kann aber jetzt sagen, ich habe die letzten drei Monate genauso schlecht geschlafen (mit Unterbrechungen und immer viel zu kurz/wenig), wie ich es jetzt dieser Tage auch tue.



Bea hat geschrieben:
"Negativtraining"

Das ist ein "schönes" Wort, das ist für jemanden wie mich natürlich doppelt schlimm, der ohnehin schon so einen beschissenen unsteuerbaren Wecker im Kopf hat. Der läßt sich natürlich "noch viel besser" negativ trainieren, ein verdammter Teufelskreis ist das...


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Geschrieben am 21.05.2011 - 21:53:18
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
FRAGE: Kann man Baldriantabletten dauerhaft, bzw. längerfristig einnehmen? Sind die ungefährlich für den Körper?


Ganz generell sollten Schlafstörungen nicht länger als 4 Wochen alleine behandelt werden, aber im Gegensatz zu Hoggar kann man Baldrian länger einnehmen. Auch pflanzliche Mittel haben Nebenwirkungen (vor allem Allergieauslösung), Baldrian ist allerdings sehr nebenwirkungsarm.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
FRAGE: Muß es ein spezieller Melissentee aus der Apotheke sein oder reichen die ganz normalen Beutel die man im Supermarkt bekommt?


Der Melissentee aus der Apotheke hat auf jeden Fall eine höhere Qualität und es gibt Beruhigungstees die sinnvolle Kräutermischungen enthalten, die Firmen Sidroga und Heumann bieten sehr hochwertige Tees an.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
@Ro: Korrespondiert das mit Deinem apothekenmäßigen Wissensstand? Ob ich das mal probieren soll?


Neurexan ist ein Komplexmittel, dass heisst, es sind verschiedene homöopathische Substanzen verarbeitet, die alle beruhigend wirken; eines sollte dabei sein das hilft.
Homoöpathische Mittel sind sehr gut verträglich, wirken allerdings nur, wenn man das richtige Mittel in der richtigen Potenz gewählt hat.
Grob über den Daumen kann man die immer ausprobieren, die Potenzen D6 und D12 sind für die Akutbehandlung, höhere Potenzen für die Daueranwendung.
Am besten wäre es, sich genau aufzuschreiben wodurch die Beschwerden beser oder schlechter werden, je genauer man das weiss, desto klarer wird welches Mittel am besten geeignet ist.
So eignet sich Ambra D6 am besten bei familiären Sorgen mit nervöser Unruhe, Gedankenflut in der Nacht und dem Wunsch nicht alleine zu sein; bei Ängsten und Unruhe die sich bei Bewegung bessern und der Unfähigkeit im Bett zu bleiben ist Rhus toxicodendron D6 das Mittel der Wahl; bei Zerschlagenheit und Ermüdung mit Angst und Nervosität mit Berührungsunfähigkeit und dem Wunsch allein zu sein ist Arnica das indizierte Mittel.
Weitere wichtige Sypmtome für die Wahl des richtigen Mittels sind : tritt Schweiß auf, wann tritt er auf, gibt es Atemnot, Herzrasen, Zittern etc.
Wenn du magst, schreib mir ne PN mit allen Kleinigkeiten, dann befrage ich mein Kompendium.

Und noch ein Tipp fürs nächste Jahr : mal Vividrin oder Cromohexal probieren, das sind sogenannte Mastzellenstabilisatoren die sehr gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben, da sie lokal angewandt werden (Tropfen und Spray). Um die volle Wirkung zu erreichen muss man 4-2 Wochen vor dem ersten Pollenflug beginnen und viermal täglich anwenden, aber die bringen häufig bessere Ergebnisse als Cetirizin oder Loratadin.
Und homöopathisch geht natürlich auch da.


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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

RoLaren hat geschrieben:
Baldrian ist allerdings sehr nebenwirkungsarm.

Beziehungsweise auch hier die Frage, müssen die aus der Apotheke sein oder reichen da Supermarkt-/Drogerietabletten?
Gibt es da ein bestimmtes Produkt, was Du empfehlen kannst?

GENERELLE FRAGE, die mir gerade eingefallen ist: Gibt es eigentlich irgendwelche körperlichen Mangelerscheinungen (Vitamine, Mineralstoffe oder so), auf die man es eingrenzen könnte, die mit Schlafstörungen, bzw. den von mir geschilderten Durch- und zu-kurz-Schlafstörungen zusammenhängen und die man durch Zufuhr besagten Mangels "beheben" könnte?



RoLaren hat geschrieben:
Der Melissentee aus der Apotheke hat auf jeden Fall eine höhere Qualität

Gibt es da ein bestimmtes Produkt, was Du empfehlen kannst?



RoLaren hat geschrieben:
es gibt Beruhigungstees die sinnvolle Kräutermischungen enthalten, die Firmen Sidroga und Heumann bieten sehr hochwertige Tees an

Again, gibt es da spezielle Produkte, die Du empfehlen kannst?



RoLaren hat geschrieben:
Neurexan ist ein Komplexmittel, dass heisst, es sind verschiedene homöopathische Substanzen verarbeitet, die alle beruhigend wirken; eines sollte dabei sein das hilft.

Dann werde ich das auf jeden Fall mal testen.



RoLaren hat geschrieben:
Grob über den Daumen kann man die immer ausprobieren, die Potenzen D6 und D12 sind für die Akutbehandlung, höhere Potenzen für die Daueranwendung.

Muß ich dann nach "Neurexan D6 [oder] D12" fragen oder bezog sich diese Einstufung jetzt auf andere Mittel?



RoLaren hat geschrieben:
So eignet sich Ambra D6

Ist das direkt der Name des Produkts?

Ich frage, weil ich durch Vadderns Medikamente und eben entsprechende Rezepte, die ich seit Kurzem bei der Apotheke einlösen gehe, ziemlich verwirrt wurde, weil die einen Schreiben einen Namen auf und das ist aber der Name des im Produkt enthaltenen Wirkstoffs und die anderen schreiben direkt den Produktnamen auf. So hat man zwei Namen für das selbe Produkt, denkt aber es handelt sich um zwei verschiedene Produkte.



RoLaren hat geschrieben:
Und noch ein Tipp fürs nächste Jahr : mal Vividrin oder Cromohexal probieren, das sind sogenannte Mastzellenstabilisatoren die sehr gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben, da sie lokal angewandt werden (Tropfen und Spray).

Sind die frei zu bekommen oder braucht man da ein Rezept für?




RoLaren hat geschrieben:
Weitere wichtige Sypmtome für die Wahl des richtigen Mittels sind : tritt Schweiß auf, wann tritt er auf, gibt es Atemnot, Herzrasen, Zittern etc.
Wenn du magst, schreib mir ne PN mit allen Kleinigkeiten, dann befrage ich mein Kompendium.

Da gibt es eigentlich echt nicht viel zu schreiben: Kein Schweiß, keine Atemnot, kein Herzrasen, kein Zittern etc. Ich kann ohne Probleme einschlafen, werde halt einfach "vor der Zeit" wach und mein Kopf ist (so war das aber schon seit ich denken kann) von hier auf jetzt hellwach (obwohl der Körper noch völlig übermüdet ist, die Augen total schwer sind usw.) und die Gedanken schwirren sofort nur so im Kopf herum und je mehr Gedanken da sind (egal welcher Natur, ob positiv, weil man z.B. an diesem Tag irgendwas spannendes vor hat und sich drauf freut/positiv aufgeregt ist, oder negativ, eben wie jetzt z.B. die "Dauerbelastung" mit den Sorgen meinen Vater, bzw. die Leben meiner beiden Eltern betreffend, denn die Situation mit meinem Vater macht wiederum auch stark meiner Mutter zu schaffen, DIE ÜBRIGENS wie ich, dann habe ich das wohl von Mutterns Seite, auch seit langer Zeit schon praktisch ähnlich schlecht schläft wie ich, bei ihr sind es aber "nur" die Sorgen, die ihr ähnlich kurze und mit Unterbrechungen versehene Nächte bescheren), desto mehr Unruhe (kann eben auch positive Unruhe sein) ist da und läßt mich einfach nicht wieder einschlafen. Vergleichen kann ich das, wie als wenn im Kopf eben ein Radio angeht und lautstark Dauerlärm macht (Lärm = die Gedanken die da sind), den man einfach nicht abstellen kann und wo man dann durch diese "Lautstärke" nicht wieder einschlafen kann, weil das total stört. Und je länger man diesem "Lärm" ausgesetzt ist, desto wacher wird der Geist und der kann und will dann erst recht nicht wieder einschlafen.

Ein Phänomen hatte ich in meinem ersten Post noch vergessen zu erwähnen, weil dies jetzt länger nicht mehr der Fall war, weil ich mich in einen bestimmten Rhythmus gezwungen hatte, der jetzt leider wieder unterbrochen wurde, und zwar:

Mein Kopfwecker ist sogar so pervers, daß er mir
1.) ja generell scheinbar feindlich gesonnen ist und mir eben nicht eine ausreichende Menge Schlaf gönnt und
2.), und das ist jetzt der noch nicht erwähnte Punkt, mir diese wenige Zeit auch noch auf- und dann zuteilt. Mad 2
Um das zu verdeutlichen, hatte ich nämlich direkt heute Nacht wieder mal ("ein alter Bekannter") folgendes Erlebnis:
Da ich gestern so müde war, habe ich mich (dummerweise, ich kenne das Spiel ja) dann auf den späten Nachmittag was hingelegt und muß wohl schon ein Stündchen (vielleicht auch etwas länger) geschlafen haben. So, nun war ich dann also ab ca. 19:00/19:30 wieder wach und die Batterien entsprechend ein kleines Stück weit wieder aufgeladen. Ich habe dann sogar noch in der Nacht, bis ca. 24:00 (mind. eine Stunde lang) Sport gemacht (ca. 40 Minuten auf dem Ergometer und dann etwas Hanteltraining), mich dann hingelegt und zum Abschalten wie gewohnt die Glotze noch etwas laufen lassen. Leider bin ich aber durch das Nachmittagsschläfchen noch viel zu energiegeladen gewesen (so blöd das in meiner Situation klingt), bzw. wach gewesen und so verging die Zeit. Durch das Schläfchen hat sich mein Zeitfenster verschoben. Dann habe ich mir noch, weil wir das Thema gerade in einem anderen Thread hatten, mir Lionel Giles' The Art of War zur Hand genommen und noch ein paar Chapter gelesen und dann habe ich so gegen 02:30 gemerkt, daß es Zeit ist das Licht auszumachen. ...Und wann wurde ich dann heute wach? Um Strich 07:00 (obwohl mein Körper eigentlich von den Vortagen auf 08:30 bis 09:00 geeicht sein müßte)!?!!! Also hat mir mein Kopf nur 4,5 Stunden Schlaf gegönnt! Scared

ERKLÄRUNG: Nun ist es scheibar echt so, daß mein Kopf nicht nur negativ trainiert ist mir nur extrem wenig Schlaf als "das muß ausreichen" zur Verfügung zu stellen, sondern er auch noch mitzählt! In dem eben genannten Beispiel weiß er, daß er mir nur gesamt 6 Stunden Schlaf pro Tag zubilligt, davon habe ich aber (dreisterweise) mind. eine Stunde, wenn nicht 1,5h schon am Nachmittag verbraucht, ergo darf ich dann in der Nacht auch nur die Differenz zu den zugeteilten 6h bekommen, eben 4,5h. Es ist mit dem Scheiß Kopfwecker echt zum verrückt werden! D'OH!

Andere Leute gehen um 24 ins Bett und können bis 8 pennen, am nächsten Tag gehen sie um 5 ins Bett und pennen dann (für sie ganz normal und logisch) bis 13, am darauf folgenden Tag gehen sie dann wieder um 24 ins Bett und pennen wieder regulär ihr 8 Stunden....
Arrrgghh!!! MEGA-NEID!!! Crying 3 Crying 3 Crying 3

Ich will auch endlich mal (wieder!!!) 8 Stunden am Stück schlafen können, und das jeden Tag, und nicht durch eine Kleinigkeit schon aus einem antrainierten (und so schon mangelhaftem) Rhythmus geworfen zu werden!

Leute die immer ihre 8 Stunden bekommen und sowas in ihrem Leben gar nicht kennen, die wissen echt gar nicht wie belastend und körperlich aufzehrend das ist, so eine Dauerunterversorgung mit Schlaf. Ich sage nur Schlafentzug als Folter. Crying 2


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Geschrieben am 22.05.2011 - 08:29:12
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Es ist 8Uhr und das war's mit meinem SchlafBugged eigentlich war ich schon um 3 wach, aber dann habe ich einfach TBBT auf dem iPad laufen lassen und konnte dann mit dieser Ablenkung mich vom Wachsein ablenken.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Etwas ungünstig: Milch rumort bei mir manchmal im Magen (komischerweise nicht immer, als wenn es eine sporadische Laktoseunverträglichkeit wäre)


Hmmm, okay, dann brächte es nichts, denn diese beruhigende Aminosäure, benötigt die Lactose, falss ich mich nicht irre.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Das ist schon mal ein Ansatz, derzeit mache ich nämlich immer direkt früh morgens Sport, weil ich die Gefahr sehe, abends nicht motiviert und vor allem wach und energiereich genug dafür zu sein.

Deshalb geb ich auch abends meinem Körper den Rest. Die Müdigkeit kommt meist vom Kopf, nicht von den Muskeln im Rest des Körpers. Ein trauriger Umstand, warum man auch bei Denkarbeit schnell fett wird: man kann nach einem Tag voller Vorlesungen total fertig sein, isst aber dann so als wäre man die ganze Zeit in der prallen Sonne Zement angerührt und Haut sich dann die Kalorien rein. Ich kenne das nur zu leidig.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Ahhh! Der erste Leidensgenosse den ich in meinem Leben kennenlerne, give me a hug, bro!.

Hug eine fast tränenreiche ZusammenführungBravo

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Bis dato haben mich immer nur alle doof angeschaut, weil sie das nicht nachvollziehen können. Irgendwie kann jeder außer mir, bzw. eben die meisten einfach von-bis pennen, also wo sich deren Körper die Energie durch ausreichend Schlaf komplett zurückholt. Egal um welche Uhrzeit die ins Bett gehen, sie werden erst nach ihren vollen 8 Stunden wach.


Jap, beneidenswert diese Menschen. Ich denke bei mir ist es eine Kindheitsmacke, dass man mir sagte (weil ich der erste Akademiker in einer Familie von Handwerkern bin), ich wäre faul, weil mein Lernen keine Anstrengung sei und ich nur faul herumsitze. Da war es eben von Vorteil eher als die Eltern aufzuwachen.Unsure diese Macke muss ich mir noch abtherapieren...

Und das führt mich zur wichtigsten Frage: Wie konntest du heute schlafen? Blushing


Jayne: "Long as we got the goods, I call this a win."
Mal: "Right. We win...."

Bearbeitet von Buzzinga am 22.05.2011 - 08:33:12. Der Grund: Nur so als Info: Forenbeiträge auf dem iPad zu tippen dauern ewig :}
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Geschrieben am 22.05.2011 - 09:06:06
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Buzzinga hat geschrieben:
Und das führt mich zur wichtigsten Frage: Wie konntest du heute schlafen? Blushing

Dazu bitte in meinem letzten Post (im unteren, längeren Teil) ab Punkt 2.) lesen, dann weißt Du bescheid... Crying


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Geschrieben am 22.05.2011 - 09:50:44
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Beziehungsweise auch hier die Frage, müssen die aus der Apotheke sein oder reichen da Supermarkt-/Drogerietabletten?
Gibt es da ein bestimmtes Produkt, was Du empfehlen kannst?


Generell kann man sagen, dass Produkte aus der Apotheke hochwertiger sind, da sie bestimmten Prüfungen unterliegen und standardisiert sind, d.h. die Wirkstoffmenge ist immer gleich , bei Produkten aus der Drogerie treten öfter hohe Schwankungen auf.
Erfahrungsgemäss ist Baldriparan stark für die Nacht ein gutes Präparat.


Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Again, gibt es da spezielle Produkte, die Du empfehlen kannst?



Wenn du zum Einschlafen Baldrian nehmen willst, dann würde ich den Heumann Beruhigungstee empfehlen (nur Melisse), wahlweise Sidroga Beruhigungstee (Passionsblume).
Möchtest du es zuerst nur mit Tee versuchen empfehle ich den Schlaf- und Nerventee von Sidroga, der enthält Melisse, Passionsblume und Baldrian sowie Pfefferminze als Geschmackskorrigenz; diese Kombination hat sich als sehr wirksam erwiesen.
Passionsblumen- und Lavendelpräparate eignen sich auch für den Tag.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Muß ich dann nach "Neurexan D6 [oder] D12" fragen oder bezog sich diese Einstufung jetzt auf andere Mittel?



Alle Komplexmittel enthalten Substanzen, die eine eigene Potenzbezeichnung haben, sie selber besitzen keine (eben weil es eine Mischung ist), nur bei den Einzelstoffen sind Potenzen angegeben, und nur da muss man auf die richtige Potenz achten.


Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Ist das direkt der Name des Produkts?


Ja; was die Rezepte angeht werden oft noch Originale wie Novalgin aufgeschrieben, der Wirkstoff ist Novaminsulfon/ Metamizol (das ist tatsächlich das gleiche).
Die Krankenkassen haben für bestimmte Wirkstoffe Rabattverträge mit den Herstellern abgeschlossen, so dass du auf ein Novalgin-Rezept mal Novaminsulfon von Ratiopharm oder Metamizol Hexal bekommst. Diese Rabattverträge ändern sich immer mal wieder. Wichtig ist nur, dass der Wirkstoff in der gewünschten Dosierung enthalten ist, der Name spielt kaum eine Rolle, da die verschiedenen Medikamente bis auf die unwirksamen Hilfsstoffe gleich sind. Sollte dein Vater einmal ein Austauschpräparat nicht vertragen, weil er auf einen Hilfsstoff reagiert, so solltest du den Arzt bitten, ein Präparat aufzuschreiben was gut vertragen wurde und ein "aut idem Kreuz" zu setzen, dann darf das Medikament nicht ausgetauscht werden. Die Ärzte machen das nicht gerne, weil sich das negativ auf ihr Budget auswirkt, aber es ist möglich und legitim.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Sind die frei zu bekommen oder braucht man da ein Rezept für?


Die Produkte sind frei erhältlich. Für den Fall, dass sich die Nasenschleimhaut aufgrund der Allergie mal stark entzündet gibt es sogar ein frei erhältliches Präparat mit einem milden Cortison (Livocab direkt mit Beclometason), das sollte aber nur kurzzeitig angewendet werden.


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Bearbeitet von RoLaren am 22.05.2011 - 09:52:34
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Geschrieben am 22.05.2011 - 10:04:24
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

@Ro: Thank You! Hug Love Not Worthy 1


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Geschrieben am 22.05.2011 - 10:12:33
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

You're welcome!
Aber ich hab noch was vergessen : Baldrian ist eher eine Einschlafhilfe, weniger bei Durchschlafstörungen geeignet; die sind generell schwieriger zu beheben.
Wenn du einen guten Hausarzt hast, lass dir mal Zopiclon oder Zolpidem aufschreiben, die beeinflussen den REM-Schlaf nicht so stark wie frei erhältliche Mittel.
Auch die sind nur für eine Anwendung von ca. 4 Wochen gedacht, alles darüber gehört genauer untersucht. Beide Stoffe sind den Benzodiazepinen ähnlich, aber das Suchtpotential und die restlichen Nebenwirkungen sind viel geringer.
Die Tabletten werden eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen genommen, dann sollte bis zum normalen wachwerden eine Spanne von 8 Stunden liegen, damit du am nächsten Morgen nicht mehr die dämpfende Wirkung spürst. Also wenn du generell gegen 7 wach wirst um halb elf die Tablette nehmen und um elf ins Bett.


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Bearbeitet von RoLaren am 22.05.2011 - 10:18:36
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Geschrieben am 22.05.2011 - 10:25:17
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RE: Schlafprobleme, wer weiß Rat?

RoLaren hat geschrieben:
Wenn du einen guten Hausarzt hast, lass dir mal Zopiclon oder Zolpidem aufschreiben

Bin selbständig und privat KK-versichert, mit geringer Deckung (aus Kostengründen --- denn nein, nicht jeder der selbständig ist, ist automatisch reich und fährt Ferrari, ganz im Gegenteil!), und einen Hausarzt habe ich nicht, da ich in meinem Leben, TOI-TOI-TOI, nie wirklich krank war oder irgendwie ständig irgendwas hatte, weswegen ich zum Arzt rennen mußte. Habe meine private KK seit 1999, seitdem ich sie habe, deswegen auch noch nie in Anspruch nehmen müssen, was natürlich die und auch mich freut. Wink

Aber im schlimmsten Fall müßte ich wohl in den sauren Apfel beißen und mir mal einen Arzt suchen und nen Termin machen.

Flowers for your help! Hug


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