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Technokratie
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Geschrieben am 14.06.2011 - 08:15:13
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So, um jetzt mal den Sammelthreads den KAmpf anzusagen, eröffne ich mal ein Thema. Ich war mal Neugierig, was sich hinter dem Begriff Technolkratie verbirgt. Ich finde diese Idee eigentlich ziemlich interessant. Inwieweit es sinnvoll ist, diese anzustreben, weis ich nicht, aber mich würden mal eure Meinungen dazu interessieren. Es ist nicht viel aber ein kleiner Eindruck vermittelt vielleicht ein Wiki-Auszug.

Technokratie, auch Expertokratie genannt, bezeichnet – oft im abwertenden Sinne – eine Regierung von Fachleuten und Experten. Kennzeichnend für technokratische Regierungen ist die Ausrichtung ihrer Entscheidungen (ausschließlich) an wissenschaftlich-technischen Argumenten und Sachzwängen. Im Vordergrund steht die rationale, effektive Planung und Durchführung zielorientierter Vorhaben. Während sich die Aufmerksamkeit ganz auf Mittel und Wege konzentriert, verringert sich die Bedeutung demokratischer Willensbildung und politischer Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Wahl gesellschaftlicher Ziele.

Der Begriff wurde im Ausgang des Ersten Weltkriegs in den USA geprägt, wobei Konzepte des amerikanischen Soziologen Thorstein Veblen wegweisend waren. Veblen argumentierte, dass Ingenieure die Leitung jedes Staates übernehmen sollten, da sie am besten geeignet seien, kybernetische Systeme zu bedienen.
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Geschrieben am 14.06.2011 - 11:11:35
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RE: Technokratie

Sch*** Kurzwahltasten haben meine Antwort gelöscht -.-

scene hat geschrieben:
Ich finde diese Idee eigentlich ziemlich interessant.


Zunächst ist zu sagen, dass gegen die Art der Entscheidungsfindung in der Technokratie nichts auszusetzen. Ich finde diese Art sogar sehr erstrebenswert. Die Regierung eines technokratischen Staates würde sogar unter diesen Umständen bestehen. Ohne Demokratie könnte der Staat sogar bestehen solange es vielen guten geht. Da alle Wissenschaften mit Beobachtungen und Nachweisen arbeiten, können alle Menschen alles nachvollziehen.
Das Problem des Staates sehe ich darin, dass die Menschen gerecht behandelt werden. Der egoistische Mensch würde sich darüber beschweren, dass sie erst bevorteilt und später dann benachteilt werden. So wären sie in dem einem Moment erfreut über das Staatssystem und im anderen Moment total verärgert darüber. Das würde den Staat zerstören.

Obwohl er gerecht ist und selbst wenn die Menschen die Gerechtigkeit nicht stört, dann würde der menschliche Faktor in der Entscheidung fehlen. Die Menschen würde ihre Entscheidungen nicht aufgrund von persönlichen Empfindungen und Moral-/Gesellschaftsvorstellung treffen, sondern durch Beobachtungen und Beweisen. Viele Menschen würde sich gegen dieses System erheben, denn die Humanität würde in vielen Fällen auch fehlen. Ich würde den Befürwortern zustimmen, dass es oftmals nur um den Nutzen geht, aber dabei darf die Humanität nicht verloren gehen.

Angenommen es geht um eine Verurteilung eines Mörders. Die beste Möglichkeit bzw. die Nutzbringenste wäre ihn zu töten, da Gefängnissunterkünfte teuer wären und damit nicht gewährleistet wäre, dass er es nie wieder tut. Er tat es aber aus bestimmten Gründen, die dabei total verloren gehen würden, da sie nicht auf wissenschaftlich-technischen Beweisen zurückzuführen sind. Er könnte es aus Wolllust getan haben oder aber auch aus Notwehr.

Ich hoffe, dass das Beispiel verdeutlicht hat, was ich meine.
Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit einen weitgehen technokratischen Staat entstehen zu lassen in der Vermischung des technokratischen Systems mit humanen Elementen.


Ignoramus et Ignorabimus - Wir wissen es nicht und werden es nicht wissen
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Geschrieben am 14.06.2011 - 11:45:38
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RE: Technokratie

Ich stehe einem technokratischen System sehr kritisch entgegen.
scene hat geschrieben:
Im Vordergrund steht die rationale, effektive Planung und Durchführung zielorientierter Vorhaben.

Eine Gesellschaft, die auf rein rationaler Ebene arbeitet, wird möglicherweise eine sehr schnelle Entwicklung des Fortschrittes aufweisen. Ich stelle jedoch infrage, ob diese Gesellschaft mit anderen Gesellschaften konkurrieren kann.

Wenn lediglich die Rationalität, also die einfachste Form des Denkens, das Entscheidungskriterium ist, dann werden wichtige Dinge zu kurz kommen. Die Moral wird steril und abstrakt ausgelegt. Es wird die Biographie des Individuums nicht mehr berücksichtigt und Glaube oder Ethik werden keinen Platz mehr finden. Zwar werden einige Probleme ausgeräumt, jedoch werden neue Probleme aufgetan. Ich bin davon überzeugt, dass mit dem Fallenlassen der Menschlichkeit eine oder mehrere Revolutionen das Ende der Technokratie einleiten.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 14.06.2011 - 13:08:44
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RE: Technokratie

Ok, also könnte man doch zugunsten des Fortschrittes eine technokratisches System einführen und zugunsten der Menschlichkeit ein humanistisches Parlament.
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Geschrieben am 14.06.2011 - 13:38:00
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RE: Technokratie

Die Ethik kann man ja auch wissenschaftlich Begründe.


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Geschrieben am 14.06.2011 - 13:43:23
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RE: Technokratie

scene hat geschrieben:
Ok, also könnte man doch zugunsten des Fortschrittes eine technokratisches System einführen und zugunsten der Menschlichkeit ein humanistisches Parlament.


Also ehrlich gesagt bezweifle ich das. Das wäre meiner Meinung nach nicht genug. Das würde doch aber auch dem Prinzip der Technokratie verfehlen. Wenn das Parlament human handelt, dann wäre es ja nicht mehr technokratisch oder? Wenn es aber nicht technokratisch handelt, dann wäre es ja nicht mehr human oder? Also beide schließen sich teilweise auf. Man müsste wahrscheinlich eine Art Mittelweg finden.

LuxMundi hat geschrieben:
Eine Gesellschaft, die auf rein rationaler Ebene arbeitet, wird möglicherweise eine sehr schnelle Entwicklung des Fortschrittes aufweisen.

Formal Protest
Ich glaube eher nicht, dass diese Gesellschaft einen enormen Fortschritt erbringen würde, weil es ja um die Effektivität ginge. Es wäre nicht lohnenswert neue Dinge zu erfinden - man würde wohl eher die alten Erfindungen optimieren. Der Konkurrenzkampf wäre ausgeschlossen, weil es ja effektiver ist alle unter einem Projekt laufen zu lassen, als 5 mal das gleiche Projekt anzugehen. Ohne Konkurrenzkampf wird man nicht viel neues erfinden. Wenn du mit Fortschritt nur meinst Optimierung und wenig neue Erfindungen stimme ich dir zu.


LuxMundi hat geschrieben:
Zwar werden einige Probleme ausgeräumt, jedoch werden neue Probleme aufgetan. Ich bin davon überzeugt, dass mit dem Fallenlassen der Menschlichkeit eine oder mehrere Revolutionen das Ende der Technokratie einleiten.


Zustimmung !!!!

Taurhin hat geschrieben:
Die Ethik kann man ja auch wissenschaftlich Begründe.


Sicher kann man das, aber die Ethik wird auch von Moral geprägt. Kann man Moral wissenschaftlich beweisen und so dann verallgemeinern?


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Geschrieben am 14.06.2011 - 14:44:04
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RE: Technokratie

Docteur hat geschrieben:
Sicher kann man das, aber die Ethik wird auch von Moral geprägt. Kann man Moral wissenschaftlich beweisen und so dann verallgemeinern?

Das ist ein Fehlschluss, zwischen der Moral und der Ethik gibt es nämlich keine Korrelation.
Es kann so gar soweit gehen das etwas Moralisch richtig ist aber total Unethisch.


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Geschrieben am 14.06.2011 - 16:29:37
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RE: Technokratie

Kannst du das bitte durch ein Beispiel verdeutlichen? Und inweifern spielt es eigentlich eine Rolle, das Ethik beweisbar ist?
Sorry aber das hab ich noch nicht geschnallt...


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Geschrieben am 14.06.2011 - 18:58:56
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RE: Technokratie

Weil Moral rein willkürlich und unreflektiert festsetzen von werten ist kann z.b. das töten von bestimmte Bevölkerungsgruppe als Moralisch richtige sein.
Aber weil Ethik ja ein Philosophische Disziplin (bei der EH sogar ein Naturwissenschaftliche/Philosophische Disziplin), das hinterfragen von werten und die Analyse ob das richtige oder falsche werte sind kann das zu den Schluss führen das das Töten von einer Bestimmten Bevölkerungsgruppe Unethisch ist weil das töten im allgemein Unethisch ist.

Die Beweisbarkeit oder Begründbarkeit der Ethik spielt deshalb eine Rolle damit sie keiner Willkür ausgesetzt ist.


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Geschrieben am 14.06.2011 - 20:15:54
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RE: Technokratie

Taurhin hat geschrieben:
Weil Moral rein willkürlich und unreflektiert festsetzen von werten ist kann z.b. das töten von bestimmte Bevölkerungsgruppe als Moralisch richtige sein.
Aber weil Ethik ja ein Philosophische Disziplin (bei der EH sogar ein Naturwissenschaftliche/Philosophische Disziplin), das hinterfragen von werten und die Analyse ob das richtige oder falsche werte sind kann das zu den Schluss führen das das Töten von einer Bestimmten Bevölkerungsgruppe Unethisch ist weil das töten im allgemein Unethisch ist.

Die Beweisbarkeit oder Begründbarkeit der Ethik spielt deshalb eine Rolle damit sie keiner Willkür ausgesetzt ist.


Thank You! für die Erklärung.
Inwiefern kann man Ethik beweisen? Wäre ein technokratischer Staat nicht in der Lage die Ethik von einem Moment zum anderen zu wechseln oder steht in der Ethik fest, dass Töten schlecht ist und Geld verteilen gut?


Ignoramus et Ignorabimus - Wir wissen es nicht und werden es nicht wissen
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Geschrieben am 14.06.2011 - 21:00:03
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RE: Technokratie

Einer Technokratie stehe ich kritisch gegenüber, weil sich dort der Mensch dem Fortschritt unterordnen muss.
Anstatt den Fortschritt zu benutzen um das Leben der Menschen leichter zu machen, wird genau das Gegenteil getan.
Beispiel industrielle Revolution: Die neuen Maschinen wurden nicht dazu gebraucht den Menschen ihre Arbeit zu erleichtern und ihr Leben angenehmer zu gestalten sowie mit den neuen Produktionsmöglichkeiten die Bedürfnisse der Masse zu befriedigen. Die Arbeiter wurden nur umso Schlimmer ausgebeutet und das was sie produzierten kam ihnen auch nicht zugute, sondern einer reichen und gebildeten Elite die für ihren Reichtum nicht einen Finger rühren mussten.
Genauso sieht es auch in dem einzigen Land der Welt, welches ich als Technokratie bezeichnen würde: China.


Programmiere immer so, als wäre der Typ, der den Code pflegen muss, ein gewaltbereiter Psychopath, der weiß, wo du wohnst.
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Es haben 1 Mitglied(er)
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Docteur (14.06.2011)
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Geschrieben am 15.06.2011 - 07:36:11
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RE: Technokratie

Da ich mich mit diesem Modell der Regierungsform noch nicht so intensiv befasst habe stelle ich mal einfach eine Frage :
Wer legt denn in einer Technokratie fest, wer dazu geeignet ist zu regieren?
Gibt es unter (häufig selbsternannten) Experten nicht genügend "Fachidioten" ohne soziale Kompetenz die nicht über den Tellerrand ihres Fachgebietes hinaus schauen können?
Solche Menschen halte ich nicht für geeignet ein Volk zu regieren.
Generell sollte doch im Idealfall der regieren, der am besten dazu geeignet ist, und diese Regierung sollte doch dann alle Resourcen dazu nutzen/ koordinieren dem ganzen Volk zu dienen.
Scheitert man da nicht allein an der unterschiedlichen Verteilung von Resourcen? (global gesehen)


Docteur hat geschrieben:
Das Problem des Staates sehe ich darin, dass die Menschen gerecht behandelt werden.


Wer legt denn fest, was gerecht ist?


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes

Bearbeitet von RoLaren am 15.06.2011 - 07:36:50
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Geschrieben am 15.06.2011 - 08:47:42
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RE: Technokratie

RoLaren hat geschrieben:
Gibt es unter (häufig selbsternannten) Experten nicht genügend "Fachidioten" ohne soziale Kompetenz die nicht über den Tellerrand ihres Fachgebietes hinaus schauen können?

Genau das ist ja der Punkt. Ich bezweifle, dass ein Ingenieur kompetenter regieren kann, als ein Jurist. Und ich glaube, die Fachidioten sind dabei die größte Gefahr. Schon an einem gemeinsamen Projekt stört Fachidiotie.

RoLaren hat geschrieben:
Wer legt denn fest, was gerecht ist?

Ich denke, dass zumindest im Groben jeder Mensch ein Gerechtigkeitsempfinden hat. Im Detail kann das natürlich krass divergieren. Jedoch stellt sich natürlich die Frage, nach welchem Gesichtspunkt Gerechtigkeit bewertet wird. Ist es gerecht, dass jeder die selbe Menge an Gütern hat, obwohl er höherwertige Qualifikationen hat? Oder ist es gerecht, jedem nach seiner Leistung und Qualität der Arbeit zu vergüten. Leistung und Qualität kann man wieder rationalisieren und bewerten.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 15.06.2011 - 10:35:03
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RE: Technokratie

LuxMundi hat geschrieben:
Ich bezweifle, dass ein Ingenieur kompetenter regieren kann, als ein Jurist.

Juristen können es jedenfalls auch nicht, die aktuelle Politik beweist das ja nur zu gut, die zum Großteil eben aus solchen Leuten besteht. Volker Pispers über Juristen und andere Schmarotzer...




LuxMundi hat geschrieben:
Und ich glaube, die Fachidioten sind dabei die größte Gefahr. Schon an einem gemeinsamen Projekt stört Fachidiotie.

Man müßte halt Fachleute mit Verstand finden. Whistling




LuxMundi hat geschrieben:
Ist es gerecht, dass jeder die selbe Menge an Gütern hat, obwohl er höherwertige Qualifikationen hat? Oder ist es gerecht, jedem nach seiner Leistung und Qualität der Arbeit zu vergüten.

Blöd ist halt nur, daß je größer die Kluft zwischen haben und nicht-haben ist, desto mehr wird auch die Kriminalität um sich greifen.


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 15.06.2011 - 10:52:35
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RE: Technokratie

Schon der Umstand der verschiedenen Bildungsgrade ruft im Prinzip eine Ungerechtigkeit (nach sozialistischem Verständnis) hervor. Allerdings wäre eine Gleichverteilung der Güter ebenfalls nicht erstrebenswert, da es dann keinen wirtschaftlichen Anreiz hoher Bildung mehr gäbe. Wäre das der Fall, so müsste man z.B. studierte Leute Idealisten nennen.


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