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Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)
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Geschrieben am 25.07.2011 - 21:01:16
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Site Admin


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Ein leidiges Thema für viele Geeks/Nerds, die den ganzen Tag nur vor ihrem Computer sitzen, mit ihren Kumpels zocken o.ä. und dann entsprechend viel mit dieser Gruppe assoziiertes Essen (Chips, Cola, Süßkram, Pizza usw.) zu sich nehmen. Blushing

Ich sehe mich gezwungen diesen Thread hier zu starten, da aktuell in der Shoutbox fälschlicherweise vermutet wird, daß unser lieber User HobbitFromOuterSpace eine Crash-Diät machen und auf ungesundem Weg Gewicht verlieren würde. Dem ist aber nicht so. Wink

Der Auslöser dafür, daß -ich nenne ihn abgekürz jetzt einfach mal- Hobbit nun angefangen hat sein Gewicht anzugehen, war ein vor kurzer Zeit stattgefundenes Gespräch im BBF-Chat, wo wir irgendwie auf das Thema kamen und ich da dann in der Runde von etwas erzählt hatte, was ihn nun zu diesem Schritt motiviert hat.

Basis des Ganzen ist eine wirklich sehr interessante und ganz aktuelle BBC-Doku, die ich vor kurzem gesehen habe, nämlich: 10 Things You Need to Know About Losing Weight.

Dort wurde unter rein wissenschaftlicher Betrachtung das Thema "Abnehmen" angegangen und erklärt, warum wir überhaupt so leicht zunehmen und es entsprechend für die meisten so schwer ist wieder abzunehmen und ihr Gewicht zu halten. Im Umkehrschluß, wie der Titel des Beitrags schon aussagt, wurden 10 Punkte etabliert, die unerläßlich für ein richtiges Abnehmen und Halten des Gewichts sind.

Eine wirklich ganz interessante Erkenntnis dieses Beitrags ist, daß es eben (was vielen jetzt sicher nicht schmecken wird, weil damit eine Ausrede, bzw. Lebenseinstellung wegfallen wird) in der Tat für die allerwenigsten zutrifft, daß sie wirklich genetisch prädispositioniert sind und einfach nicht abnehmen können (das typische Phänomen/die Aussage: "Ich war schon als Kind dick und somit kann nur mein Metabolismus daran schuld sein und ich kann somit einfach nicht wie die meisten anderen abnehmen und werde immer dick sein."). Interest

An dieser Stelle möchte ich aber auch ganz klar betonen, daß untypische Lebensumstände, wie z.B. die dauerhafte Einnahme von Medikamenten (wie zum Beispiel gegen zu hohen Blutdruck o.ä.), natürlich den Körper belasten und es somit um einiges schwerer machen können Gewicht zu verlieren. Aber für einem Menschen mit normalem Lebenswandel ist es eben in der Tat kein Problem, auch wenn das von den meisten nicht geglaubt wird. Daran ist aber eben die falsche Herangehensweise/fehlendes Wissen um die Funktionen unseres Körpers schuld.

Wer sich den Beitrag selber ansehen möchte, unter diesen YouTube-Links ist er aktuell dort online:
(Ihr kennt das ja, im Netz muß man manchmal echt schnell sein, sonst sind solche Videos auch schnell mal wieder offline, ergo, so lange online, dann sind sie wie folgt zu erreichen)



1.) Don't skip meals!
(nicht einfach Mahlzeiten auslassen)

ERKLÄRUNG: In dem Beitrag wurde ganz eindeutig gezeigt, wie unser Gehirn auf den optischen Reiz eines Nahrungsmittels reagiert (ohne das wir darauf bewußten Einfluß haben), wenn sich unser Körper einmal in einem gesättigten und einmal in einem hungrigen Zustand befindet.

Hatte der Proband gefrühstückt und war somit satt, konnten ihm, während sein Gehirn gescannt wurde, Bilder von z.B. Salat und süßen Backwaren (hochgradig Kalorien enthaltene Lebensmittel) vorgelegt werden und sein Gehirn hat mit gleichem Maß darauf reagiert.

Wurde der gleiche Test aber gemacht, als er nicht gefrühstückt und somit Hunger hatte, hat sein Gehirn plötzlich stark nur auf die Bilder mit eben hochgradig Kalorien enthaltenen Lebensmitteln reagiert.

FAZIT: Lassen wir Mahlzeiten weg, um dadurch vermeintlich Kalorien einzusparen, bewirken wir genau das Gegenteil. Der Körper läßt uns dann unbewußt zu kalorienreicheren Lebensmitteln greifen, um wieder schnell viel Energie aufzutanken. Ergo, nicht auf Mahlzeiten verzichten, um vermeintlich Kalorien einzusparen.



2.) Use smaller plates!
(kleinere Teller benutzen)

ERKLÄRUNG: In dieser Studie hat eine Gruppe Probanden eine normale Portion Popcorn für einen Kinobesuch bekommen, die andere eine große Portion. Beide Portionen waren aber mehr als genug, um davon satt zu werden.

Die Gruppe mit der großen Portion hat dann viel mehr gegessen, als die mit der normalen Portion. Nicht weil sie mehr Hunger hatten, sondern einfach weil ihnen mehr zur Verfügung gestellt wurde. Obwohl sie eigentlich schon voll waren, konnten sie nicht aufhören zu essen.

FAZIT: Bekommt man größere Portionen vorgesetzt, neigt man dann dazu auch einfach mehr zu essen. Ergo, kleinere Teller nutzen, um die Portionsgröße nicht künstlich zu erhöhen und so Gefahr zu laufen mehr Kalorien als nötig zu sich zu nehmen. Da gibt es so ein schönes Sprichwort, "die Augen sind größer als der Magen", und genau das trifft hier zu.



3.) Count your calories!
(zähle deine Kalorien)

ERKLÄRUNG: Es ist nicht nur wie viel man ißt (Punkt 2), sondern eben auch wie viele Kalorien man mit einem Nahrungsmittel zu sich nimmt. Zwei verschiedene Produkte können die exakt gleiche Anzahl Kalorien haben, sind aber vom Volumen/der Masse her ganz unterschiedlich.

Dem Magen geht es erstmal nur um den Füllstand, also darum, daß sein Volumen ausreichend mit Masse gefüllt ist (welche Nahrungsmasse ist dabei völlig egal), denn erst dann sendet er ein Siganl an das Gehirn aus, so das man dann keinen Hunger mehr verspürt. Beziehungsweise ist der Magen nicht ausreichend gefüllt, sendet er das Hormon Ghrelin aus, das den Appetit anregt und uns immer weiter essen läßt, so lange bis eben der vom Magen gewünschte Füllstand erreicht ist.

Das große Problem mit Kalorien ist, daß die meisten sich dabei verschätzen (wie z.B. beim Fruchtsalat, da wird davon ausgegangen, weil es ja gesunde Früchte sind, sie hätten auch somit keine dickmachenden Kalorien) und man dadurch oftmals den Füllstand des Magens mit Produkten herbeiführt, die sehr kalorienreich sind und man somit ständig einen Überschuß an Kalorien pro Tag zu sich nimmt, welcher dann logischerweise nach und nach auf die Hüften, bzw. davon nicht runter geht.

Alleine nur wenn man die kalorienarme Variante eines geliebten Produkts nimmt, kann man bis zu der Hälfte an täglich zu sich genommenen Kalorien einsparen, ohne großartig auf etwas verzichten zu müssen.

FAZIT: Man muß sich ganz genau darüber im Klaren sein, was der eigene Körper pro Tag an Kalorien zur Erhaltung benötigt und eben welche Lebensmittel welche Kalorienanzahl enthalten. Ergo, man kann wirklich massemäßig "viel" essen und dennoch Gewicht verlieren, wenn man eben das richtige ißt.



4.) Don't blame your metabolism!
(mache nicht deinen Metabolismus verantwortlich)

ERKLÄRUNG: Was ist nun aber mit den Leuten die immer die richtigen Sachen essen, nicht übermäßig fettes Essen, Gemüse, Obst, mageres Fleisch und Fisch und dennoch nicht abnhemen? Kann dafür nun der gerne als Argument genommene Metabolismus verantwortlich gemacht werden? Die Probandin in diesem Test ist fit, aktiv und hat eine gesunde Ernährung und verliert dennoch kein Gewicht, wie kann das sein?

Sie ist laut ihrer Aussage schon immer dick gewesen und kann nicht verstehen, warum sie trotz Bewegung und entsprechender Ernährung nicht abnimmt. Sie hat auch schon allemöglichen Diäten ausprobiert und keine hat etwas gebracht, deswegen denkt sie, sie ist eine der wenigen Leute die einen langsamen Metabolismus haben.

Der Test hat aber eindeutig gezeigt, ihre metabolische Rate ist völlig normal.

Dann sollte sie über einen bestimmten Zeitraum geistig Buch führen, über die Sachen die sie pro Tag ißt und die Kalorien schätzen, die sie glaubt mit jedem einzelnen Produkt zu sich genommen zu haben. Dann wurde durch eine Untersuchung genau bestimmt, wie viele Kalorien sie wirklich zu sich genommen hat und mit dem verglichen, was sie glaubt zu sich genommen zu haben.

Das Ergebnis war, sie hat satte 60% der Kalorien vergessen mitzuzählen, die sie aber real zu sich genommen hat.

Dann sollte sie das Ganze nochmal machen und es diesmal schriftlich festhalten, so hält man mehr fest, als sich nur daran zu erinnern. Aber auch obwohl sie direkt nach dem Mahl die Positionen schriftlich festgehalten hat, hat sie dennoch 43% der real zu sich genommenen Kalorien ausgelassen.

Eine Studie hat gezeigt, daß man im Durchschnitt 50% von dem vergißt, was man aber wirklich gegessen hat und somit immer in dem Glauben lebt, man würde doch nur so wenig Kalorien zu sich nehmen, also muß ein anderer Faktor dafür verantwortlich sein, daß man nicht abnehmen kann, eben der gern zitierte Metabolismus, was aber eben überhaupt nicht den Tatsachen entspricht.

FAZIT: Die meisten vergessen die kleinen Snacks zwischendurch und auch die Getränke mitzuzählen, sowie auch Soßen, und ebenso gesunde Sachen wie Obst (wie z.B. ein Fruchtsalat) werden einfach übersehen. Dazu werden dann von den "gesunden Sachen" generell auch wieder zu große Portionen zu sich genommen (siehe Punkt 2), was alles darin resultiert, daß man defacto immer mehr Kalorien pro Tag zu sich nimmt, als man eigentlich glaubt. Ergo, die Schuld hat nicht der Metabolismus (wie schon ganz zu Anfang erwähnt ist das die Regel, es gibt aber selbstverständlich auch Ausnahmen), sondern man selbst ist schuld, da man in eben einem Irrglauben lebt. Nur wenn man sich also exakt über die sonst nicht miteinberechneten Lebensmittel bewußt ist, kann man erfolgreich Kalorien zählen und täglich einen Überschuß derer vermeiden.

Es mag vielleicht schwer zu akzeptieren sein, aber wenn man übergewichtigt ist (das ist wie gesagt die angesprochene Regel), dann ißt man schlicht und einfach mehr als der eigene Körper benötigt und der Überschuß wird vom Körper gnadenlos als Körperfett eingelagert. So ist das nun mal.



5.) Protein staves off hunger pangs!
(Protein verzögert das Hungergefühl)

ERKLÄRUNG: Ein wichtiger Punkt beim Abnehmen ist kein Hungergefühl zu bekommen, bzw. sich länger satt zu fühlen und dabei können bestimmte Lebensmittel helfen. Die Frage ist also, welche Produkte lassen einen über einen längeren Zeitraum gesättigt fühlen?

Der Schlüssel dazu ist Protein (im Volksmund auch mit "Eiweiß" bezeichnet).

Lebensmittel die reich an Protein sind, wie mageres Fleisch, Eier, Bohnen und Fisch erhalten das Sättigungsgefühl viel länger aufrecht. Nur 10% mehr Protein im Frühstück kann dabei schon einen großen Effekt erzielen.

Wenn Nahrung verdaut wird, löst das die Ausschüttung eines Hormons aus, was dem Gehirn mitteilt das wir satt sind. Abgesehen davon das Protein einer der wichtigsten Bestandteile unserer Nahrung ist, haben Wissenschaftler erst kürzlich herausgefunden, daß es eine viel größere Hormonausschüttung veranlaßt und wir daher ein viel länger anhaltendes Gefühl der Sättigung haben.

FAZIT: Proteinreiche Nahrung erhält das Gefühl der Sättigung länger aufrecht, wodurch man pro Tag weniger Masse an Nahrung zu sich nimmt. Ergo, dies resultiert in einer reduzierten Kalorienzufuhr. Einfach gesagt schaltet Protein den Drang zu essen aus. Dennoch muß man aber immer noch die Kalorien zählen, denn auch zu viele Kalorien durch Protein würden dann natürlich wieder in deren Umwandlung in Körperfett resultieren.



6.) Soup keeps you feeling fuller for longer!
(Suppe läßt dich länger satt fühlen)

ERKLÄRUNG: Bei dieser Untersuchung haben beide Probandengruppen die exakt gleiche Mahlzeit bekommen (gleiche Masse, gleiche Kalorienanzahl), der einzige Unterschied war, daß die eine Gruppe ihre Mahlzeit in fester Form zu sich genommen hat, Hühnchen, Reis, Gemüse, mit einem Glas Wasser und der anderen Gruppe wurden diese "Feststoffe" und das Glas Wasser mit einem Mixer zu einer dicklichen Suppe vermischt.

Direkt nach dem Mahl wurde bei beiden Gruppen durch Ultraschall das Volumen des Mages (der Füllstand) festgestellt, was auf Grund der exakt gleichen Masse an Zutaten entsprechend gleich war. Dann haben die Probandengruppen einen Nachmittag mit Übungen verbracht (es handelte sich um Armeerekruten).

Nach nur 2 Stunden sind die Mägen der Gruppe die die Nahrung in Festform zu sich genommen hat bereits wieder ein ganzes Stück weit geschrumpft. Die Mägen der Gruppe die die "Suppe" zu sich genommen hat, waren nachwievor noch ziemlich prall gefüllt. Die erste Gruppe hat also bereits nach 2 Stunden schon wieder vom Magen an das Gehirn die Info bekommen, daß Nachschub zugeführt werden soll, sprich, Hungergefühl hat sich eingestellt.

Warum ist das so? Weil das Glas Wasser nur kurzfristig den Magen mit füllt/ausdehnt und diesen dann sehr schnell wieder verläßt, wodurch der Magen schnell an Volumen verliert, also schrumpft und entsprechend schneller der Magen das Signal an das Gehirn schickt, daß erneute Nahrungsaufnahme fällig ist. Ist das Glas Wasser mit den anderen Zutaten vermischt, ißt man also quasi eine Suppe, dann hält sich die Flüssigkeit mit im Magen und läßt das Volumen nicht so schnell schrumpfen.

FAZIT: Suppen können enorm beim Abnehmen helfen, da sie das Aufkommen des Hungergefühls herauszögern. Ergo, wenn man in seinen Ernährungsplan häufiger Suppen mit einbezieht, wobei es hier wohl schon darauf ankommt, daß diese nicht nur aus Wasser bestehen, sondern etwas dicklicher sind, dann kann man dadurch auf so einige überflüssige Mahlzeiten pro Tag verzichten und trotz Sättigungsgefühl abnhemen.



7.) The wider the choice, the more you eat!
(je größer die Auswahl, desto mehr ißt man auch)

ERKLÄRUNG: Dieser Test zeigt eindeutig, wie sehr die Evolution unseren Appetit beeinflußt. Es gibt eine Sache die so dermaßen fest in unser Gehirn programmiert ist, daß wir da einfach nicht widerstehen können. Dem was wir nicht widerstehen können, das ist die Auswahl.

In einer Kantine wurden dazu zwei Schalen mit kostenlosen Süßigkeiten aufgestellt (sowas wie M&M). Beide Schalen waren gleich befüllt, mit exakt dem gleichen Produkt, einziger Unterschied, die eine Schale enthielt nur M&Ms einer Farbe und die andere Schale enthielt M&Ms aller Farben, also eine rein optisch scheinbare Vielfalt. Mit versteckter Kamera wurde dann gefilmt, wie sich das "Zugriffsverhalten" der unwissenden Probanden gestaltet hat.

Die vielfarbigen M&Ms haben dem Esser Vielfalt suggeriert und diese Schale war entsprechend schnell leer, wohingegen die Schale mit den einfarbigen M&Ms noch recht voll war. Bevorzugt wurde also zu der scheinbaren Vielfalt gegriffen, obwohl beide Schalen exakt den gleichen Inhalt hatten, mit Ausnahme eben der Einfärbung.

Wo immer der Körper kann, sucht er optisch nach Vielfalt beim Nahrungsangebot und das wiederum führt dazu, daß wir davon dann auch einfach mehr zu uns nehmen. Ein Buffet ist also sogesehen der Supergau, da uns dort eine schier endlose Anzahl verschiedener Nahrungsmittel zur Verfügung steht und das Gehirn dann unbewußt die Leitung übernimmt und zuschlägt wo es nur kann, was dann natürlich in einem Übermaß an Kalorien endet.

Bei viel Auswahl ißt man im Schnitt 30% mehr, als man bei einer geringeren Auswahl essen würde.

FAZIT: Zu viel Auswahl an Nahrungsmitteln in greifbarer Nähe zu haben, resultiert zwangsläufig in einem Übermaß an Verzehr. Ergo, je weniger Auswahl man zur Verfügung hat, desto weniger Masse an Nahrung wird man zu sich nehmen. Und das wiederum verhindet, wie auch schon bei den vorangegangenen Punkten, die Aufnahme einer zu hohen Anzahl Kalorien pro Tag.



8.) Low fat dairy helps you excrete more fat!
(fettarme Milchprodukte helfen mehr Fett auszuscheiden)

ERKLÄRUNG: Milch, Käse, Butter und Joghurt sind eine der ersten Sachen, die Leute in der Regel bei einer Diät aufgeben, wegen dem Fettgehalt. Nach neuesten Studien allerdings, bindet sich das Calcium in Milchprodukten an die Fettmoleküle der Nahrung, was dann eine seifenartige Substanz bildet, die der Körper nicht absorbieren kann.

Das Fett wird so also einfach vom Körper unbearbeitet ausgeschieden und landet statt auf den Hüften dann im Klo. Bei dem Test im Beitrag wurde dann festgestellt, daß sich bei Aufnahme der gleichen Nahrung in Verbindung mit Milchprodukten doppelt so viel Fett im Stuhlgang befand.

FAZIT: Fettarme Milchprodukte helfen dabei, daß der Körper mehr Fett unverdaut ausscheidet. Ergo, man kann dem Körper so zusätzlich noch Fett aus der Nahrung entziehen, was er normalerweise aufgenommen hätte.



9.) Exercise goes on burning fat even while you sleep!
(körperliche Übungen verbrennen auch noch Fett während des Schlafens)

ERKLÄRUNG: Die offensichtlichste Möglichkeit Gewicht zu verlieren, ist logischerweise sich sportlich zu betätigen. Die im Beitrag gezeigte Messung (wird über die Atemluft ermittelt) mißt sowohl die verbrannten Kalorien, als auch genau wie viel Fett dadurch verbrannt wurde.

Nach 90 Minuten auf dem Laufband, bei einer moderaten Gangart (4 miles per hour, bei 5% Steigung), wurden erstmal nur 161 Kalorien, bzw. 19 Gramm Fett verbrannt. Das klingt erstmal nicht viel, dafür das man 1,5 Stunden auf dem Laufband geackert hat. Am nächsten Morgen kam der Proband dann wieder und hatte seither auch keinen weiteren Sport mehr oder überhaupt viel gemacht und die Messung der Atemluft wurde dann wiederholt, um zu sehen welche anderen Effekte das Training vom Vortag hatte.

In der Nacht bis zum Morgen wurden dann erstaunlicherweise weitere 49 Gramm Fett verbrannt und diese Fettverbrennung wird auch noch einige Stunden länger an diesem Tag anhalten. Man kann das als "Nachbrenner-Effekt" bezeichnen.

Warum verbrennt man nun Fett in einer viel höheren Rate am Tag nach der sportlichen Betätigung? Der Körper nutzt mehrere Energielieferanten, wie Kohlenhydrate und Fett, um die Maschine Körper am laufen zu halten. Während einer Übung werden praktisch nur Kohlenhydrate verbrannt, weil diese einfacher zu verbrennen sind und so dem Körper schnell Energie liefern. Nach der Übung sind diese Kohlenhydratvorräte erstmal verbraucht und der Körper benötigt 22 Stunden um diese wieder aufzufüllen. Daher ist der Körper in der Zwischenzeit dazu gezwungen Fett zu verbrennen (sofern man nicht direkt nach der Übung dem Körper wieder Kohlenhydrate zuführt).

FAZIT: Nicht die direkte Verbrennung von Kalorien bei einer Übung ist entscheidend und macht einen großen Anteil bei der Gewichtsreduktion aus, sondern es ist die "Nachverbrennung". Ergo, selbst im Schlaf verbrennen wir noch Fett, sofern eben der Körper durch höheren Energieverbrauch und fehlende Auffüllung der Kohlenhydratespeicher dazu gezwungen ist, sich anderweitig "Treibstoff" für den Betrieb der Körperfunktionen zu holen.



10.) Keep moving and lose weight!
(bleib immer in Bewegung und verliere dadurch an Gewicht)

ERKLÄRUNG: Was ist nun aber mit denen unter uns, die nie wirklich anstregende Übungen, also echten Sport betreiben (wollen)? Selbst für die scheint es eine Option zu geben.

Schon kleine Veränderungen in der täglichen Routine steigern den Kalorienverbrauch, ohne wirklich echte Sportübungen machen zu müssen. Man muß einfach ein bißchen aktiver sein. Dazu zählt z.B.:
- häufiger als sonst am Tag üblich Treppen steigen
- statt während des Telefonierens zu sitzen, kann man im Zimmer auf- und ab-, bzw. auf der Stelle gehen
- wenn man mit der Bahn zur Arbeit fährt, einfach eine Station früher aussteigen und den Rest laufen
- auf Rolltreppen nicht einfach stehen bleiben, sondern wie auf einer normalen Treppe laufen
- nach dem Essen nicht sitzenbleiben, um mit den Kollegen zu plaudern, sondern sich bewegen

Es gibt generell einfach viele Situationen, wo man statt nur inaktiv dazusitzen das ganze auch im Stehen, bzw. beim Herumlaufen machen kann. Diese beschriebenen kleinen Veränderungen im täglichen Bewegungsablauf verbrennen eine signifikante Anzahl mehr an Kalorien. Die Probandin hat so 240 Kalorien mehr pro Tag verbraucht, durch eben einen geringen Mehraufwand.

Das hochgerechnet würde bedeuten, sie könnte bis zu 12kg pro Jahr verlieren.

FAZIT: Man braucht also nicht unbedingt einem Fitnessstudio beizutreten, um Gewicht zu verlieren, sondern kleine Änderungen des täglichen Bewegungsumfangs reichen schon aus, um einiges mehr an Kalorien zu verbrennen. Wichtig dabei ist aber: Man darf dann allerdings auch nicht mehr Nahrung zu sich nehmen, nur weil man sich am Tag etwas mehr bewegt, man muß dabei dann schon bei seinem normalen Nahrungspensum bleiben. Ergo, iß das gleiche, aber sei einfach etwas aktiver, Möglichkeiten dazu gibt es genug.



Alle diese Punkte in Kombination sind natürlich am besten und helfen auf gesunde Art Gewicht zu verlieren und auch auf Dauer das dann niedrigere Gewicht zu halten, ohne das man dabei auf zu viel verzichten oder sich zu sehr abrackern muß. Thumb Up Cool


Ich hoffe diese kleine Abhandlung kann dem einen oder anderen unter Euch behilflich sein. Smile


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Buzzinga (25.07.2011), Quant0r (25.07.2011), Zeph (25.07.2011), Faszinierend (25.07.2011), PlaceboEffekt (27.07.2011), rg0n (27.07.2011), SwordMistress (27.07.2011), AdMon (04.08.2011), Nerdvana (15.08.2011), L3r0x (27.08.2011), peti03100 (15.01.2012)
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Geschrieben am 25.07.2011 - 21:51:26
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Sehr guter Beitrag und wirklich empfehlenswert!

Edit: Wieso find ich den Danke Button nicht? ^^


Well, you know what they say. Veronica Mars, she's a marshmallow.

Bearbeitet von Zeph am 25.07.2011 - 21:52:42
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Geschrieben am 25.07.2011 - 21:59:44
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Zeph hat geschrieben:
Sehr guter Beitrag und wirklich empfehlenswert!

Danke. Smile





Zeph hat geschrieben:
Edit: Wieso find ich den Danke Button nicht? ^^

Hm, keene Ahnung. Chin


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Nach oben Beitrag drucken #4
Geschrieben am 25.07.2011 - 22:03:00
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Bin Zeph's Meinung, sehr guter Beitrag.

Dazu ist aber noch zu sagen, dass man zu den Hauptmahlzeiten richtig reinhauen soll, (also natürlich bis man satt ist, und langsam essen!) aber dafür nicht so viel dazwischen essen, wenn dann vorzugsweise Früchte. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) war mal 106 kg 0.o jetzt noch 71 kg :)


Die Wahrheit ist unteilbar. Nur die Köpfe, in die sie nicht hineingeht, können gespalten werden.
(Peter Bamm)
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Geschrieben am 25.07.2011 - 22:04:08
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Zeph hat geschrieben:
Sehr guter Beitrag und wirklich empfehlenswert!

Danke. Smile





Zeph hat geschrieben:
Edit: Wieso find ich den Danke Button nicht? ^^

Hm, keene Ahnung. Chin


Hab ihn gefunden! xD


Well, you know what they say. Veronica Mars, she's a marshmallow.
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Geschrieben am 25.07.2011 - 23:04:46
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

zu 9: das ist nicht zu 100% korrekt. Ist der Kalorienspeicher leer, möchte der Körper den Speicher wieder füllen. Wird dem Körper kein Zucker zugeführt, so nimmt er sich die Stoffe um ihn selber zu "bauen". Der Körper greift dann also im Schlaf die Muskeln an und baut dort Proteine ab.
Wenn man abnehmen will, dann sollte man genügend Proteine zu sich nehmen um einen Muskelabbau zu verhinden.

(Was Ernährungslehre im sport so ausmacht ;-) ).
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Geschrieben am 25.07.2011 - 23:05:57
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Danke für den Beitrag, interessant, da steckt echt viel Arbeit drin. Und gerade bei 10. kann ich nur voll zustimmen.

Auch wenn ich da ein paar Punkte kritisch sehe...

zu 1.) Klar, Mahlzeiten auslassen ist gar nichts, vor allem, weil man damit nach einer Weile auch völlig das Hunger- und Sättigungsgefühl durcheinander geworfen wird. Aber, was ich da noch als ganz wichtigen Punkt dazu nehmen würde: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, weil wir die Energie für den Kickstart ins Wachsein brauchen. Da sollte man also zulangen, dafür sich dann beim Abendessen entsprechend leichter und kleiner orientieren.

zu 3.) Was die Leute immer noch mit dem Mythos Kalorien haben, ist mir ganz ehrlich unbegreiflich. Dass eine Tafel Schokolade weniger Nähr- als Nutzwert hat, sollte auch so klar sein - und das Ganze ist da immer mehr als die Summe der Teile, sprich, da kommt noch dazu, ob es gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren sind, was an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, etc. drin ist. Das Kalorien zählen kann schnell dazu führen, dass man Essen nicht mehr genießen kann - und Kalorien mit schlechtem Gewissen wiegen immer mehr als eine Mahlzeit, die man sich mit bestem Gewissen gegönnt hat. Wink Kiss Besonders da man, wenn man wieder etwas genauer lernt auf den eigenen Körper zu hören, auch recht schnell raus hat, was der braucht (das weiß der nämlich - und ich spreche hier nicht von Heißhungerattacken)...

zu 5.) Schattenseite dieses Punktes ist aber auch, dass Protein viel satter macht, schwerer im Magen liegt, und das ist auch kein schönes Gefühl.

zu 7.) Das klingt für mich nach einem Plädoyer für einseitige Ernährung, gerade auch in Zusammenhang mit Punkt 5... Und das ist eigentlich das Falscheste, was man machen kann...

zu 9.) Nicht nur das, sondern im Schlaf arbeitet der Körper sogar so richtig. Da ist vor allem eine gute Schlafhygiene wichtig - also Regelmäßigkeit! Wer einen regelmäßigen Schlafrhythmus hat und auch ausreichend (6-8 Stunden, weniger ist nicht genug, mehr bringt keine Vorteile, bei viel mehr ist das sogar eher ungesund) schläft, hat da schon halb gewonnen.


Charlie Kaufman: Here you go. The killer's a literature professor. He cuts off little chunks from his victims' bodies until they die. He calls himself "the deconstructionist".
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Hey super Beitrag, hast Dir viel Mühe gemacht. Das merkt man sofort. Smile

Nur eine Frage... wo ist Part 6 ?


[sarcasm: 0]
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Geschrieben am 26.07.2011 - 11:41:07
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Mikayla hat geschrieben:
Wenn man abnehmen will, dann sollte man genügend Proteine zu sich nehmen um einen Muskelabbau zu verhinden.

Korrekt, ich habe auch nur den BBC-Beitrag übersetzt und wiedergegeben, gut das solche Infos noch nachgereicht werden. Two Thumbs Up

Generell sollte mangelndes Protein aber bei diesem, ich nenne ihn jetzt mal, 10-Punkte-Plan kein Problem darstellen, da dies ja über den Punkt 5.) Protein staves off hunger pangs!, also eine erhöte Proteinaufnahme bereits abgedeckt ist. Cool





PennyLane hat geschrieben:
Da sollte man also zulangen, dafür sich dann beim Abendessen entsprechend leichter und kleiner orientieren.

Korrekt, wichtig dazu ist aber zu sagen, daß man am Abend keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen sollte, da diese den Körper einfach gesagt wieder in den Zustand versetzen (hat was mit Ausschüttung von Insulin zu tun), daß er sich direkt wieder nur auf die Energiegewinnung durch Kohlenhydrate einstellt und somit gar nicht daran denkt an die Fettpolster zu gehen.

Ganz banal ausgedrückt, wer am Abend kohlenhydratereich ißt, der verbrennt in der Nacht kein Fett.





PennyLane hat geschrieben:
Was die Leute immer noch mit dem Mythos Kalorien haben, ist mir ganz ehrlich unbegreiflich. Dass eine Tafel Schokolade weniger Nähr- als Nutzwert hat, sollte auch so klar sein

Genau das ist der Punkt, es ist kein Mythos, sondern diese einfache Mathematik (wer abnehmen will, der MUSS halt weniger Kalorien -also Energie- dem Körper zuführen als dieser benötigt), diese Mathematik ist es, die die Leute nicht abnehmen läßt, weil dieses einfache Prinzip irgendwie nicht verstanden wird.

Auch ist den meisten gar nicht klar, daß gerade eine Tafel Schokolade wirklich besonders gefährlich ist, nicht des Zuckers wegen, sondern weil dort nämlich ein hochdosierte Kombination aus Zucker und Fett zu sich genommen wird. Diese Kombi ist der eigentliche Feind, nicht der Zucker oder das Fett für sich alleine stehend. Einfach gesagt versetzt der Zucker in der Schokolade den Körper in den Zustand, daß das ebenfalls mit der Schokolade zu sich genommene Fett direkt auf den Hüften abgelegt werden kann.





PennyLane hat geschrieben:
und das Ganze ist da immer mehr als die Summe der Teile, sprich, da kommt noch dazu, ob es gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren sind, was an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, etc. drin ist. Das Kalorien zählen kann schnell dazu führen, dass man Essen nicht mehr genießen kann - und Kalorien mit schlechtem Gewissen wiegen immer mehr als eine Mahlzeit, die man sich mit bestem Gewissen gegönnt hat.

Egal aus was 100 Kilokalorien zustande kommen, 100kcal sind einfach 100kcal. Von der Theorie her könnte man sich den ganzen Tag von Schokolade ernähren und nicht zunehmen, wenn man von der Anzahl an Kalorien her eben immer nur die Menge zu sich nimmt, die der Körper benötigt. Again, es ist einfachste Mathematik, die unseren Motor Körper am Laufen hält.

Den Tank eines Autos kann man nur so weit auffüllen, bis das Benzin aus dem Tankstutzen sprudelt und auf den Asphalt plätschert. Tankt man bei einem Auto 3 Liter mehr als in den Tank passen, dann landen diese 3 überflüssigen Liter neben dem Auto. Tankt man als Mensch mehr Energie als in den eigenen Tank paßt, dann erweitert der menschliche Körper das Volumen des Tanks und schleppt den Überschuß mit sich herum. Da wird für schlechte Zeiten deponiert, die aber absehbar in unserer Gesellschaft einfach nicht existent sind, ergo, Übergewicht ist an der Tagesordnung.

Deswegen ist Kalorien zählen kein Mythos oder überbewertet oder sonstwas, sondern eines der fundamentalsten Dinge die man in unserer heutigen Überflußgesellschaft machen muß. Interest

Alleine in einer Tafel Schokolade steckt schon so viel Energie (100g = 1x Tafel = ca. 530kcal), Treibstoff für den Körper, und diese wird aber unbedacht nur so nebenher gegessen, neben den ganzen Hauptmahlzeiten und neben den ganzen anderen Snacks und süßen Drinks zwischendurch, da ist es absolut kein Wunder, daß so viele an Übergewicht leiden.

Früher hatte man weniger kalorienreiche und generell weniger Nahrung zur Verfügung und hat sich dafür aber viel mehr bewegt. Und in der heutigen Gesellschaft wird man von Kalorien erschlagen und im Gegenzug dazu bewegt man sich aber viel weniger. Übergewicht ist die logische Konsequenz der heutigen Gesellschaft (man muß nur mal an die ganzen Bürojobs denken).





PennyLane hat geschrieben:
wenn man wieder etwas genauer lernt auf den eigenen Körper zu hören, auch recht schnell raus hat, was der braucht

Wie die Tests in der Doku eben sehr eindeutig gezeigt haben, ist was die Ernährung angeht so viel genetisch hardwired in unser Gehirn, dagegen können wir uns bewußt nur sehr schwer wehren. Was der Körper für den bloßen Erhalt wirklich braucht und was er aber dennoch an Nahrung in sich hineinstopfen möchte, um eben für schlechte Zeiten gerüstet zu sein (die in unserer Zeit einfach nicht mehr eintreten), daß sind zwei verschiedene Sachen.





PennyLane hat geschrieben:
zu 5.) Schattenseite dieses Punktes ist aber auch, dass Protein viel satter macht, schwerer im Magen liegt, und das ist auch kein schönes Gefühl.

Das stimmt so nicht, Protein macht nicht "satter", sondern läßt das Sättigungsgefühl einfach länger anhalten. "Schwer im Magen" fühlt man sich eigentlich auch nur, wenn man einfach zu viel von etwas gegessen hat, was in unseren Breiten schnell passiert. Wenn ich zu viel Fleisch esse, dann liegt mir das genauso schwer im Magen, als wenn ich zu viel Spaghetti esse. Es kommt da eher auf die Portionsgröße an (es kann natürlich sein, daß der eine oder andere auf Protein natürlich anders reagiert, wir sind zwar alle Menschen, dennoch reagiert jeder einzelne Körper mitunter sehr verschieden).

Neben Protein gibt es übrigens auch andere Sachen, die die Verdauung mehr belasten als z.B. Kohlenhydrate, wie: Fett und Lebensmittel mit hohem Ballaststoffanteil, wie z.B. Vollkornbrot.
Ergo: Fett und das ach so gesunde Vollkornbrot liegen genauso "schwer" im Magen. Interest





PennyLane hat geschrieben:
zu 7.) Das klingt für mich nach einem Plädoyer für einseitige Ernährung, gerade auch in Zusammenhang mit Punkt 5... Und das ist eigentlich das Falscheste, was man machen kann...

Dann hast Du nicht richtig aufgepaßt. Wink Kiss Es geht darum die normale Nahrung an bestimmten Stellen um ein paar Prozent zu erhöhen, sprich: Etwas mehr Protein und fettarme Milchprodukte zu sich zu nehmen und nicht ausschließlich Protein und fettarme Milchprodukte zu sich zu nehmen. Das wäre dann logischerweise eine einseitige Ernährung und ist nicht zu empfehlen. Roll Eyes





PennyLane hat geschrieben:
zu 9.) Nicht nur das, sondern im Schlaf

Korrekt, das ist persönlich bei mir noch ein Problem, ich bekomme (unfreiwillig) leider zu wenig Schlaf, daran muß ich noch arbeiten. Blushing





Planckconstant hat geschrieben:
Hey super Beitrag, hast Dir viel Mühe gemacht. Das merkt man sofort. Smile

Nur eine Frage... wo ist Part 6 ?

Danke, so lange es jemandem ein wenig hilft, war es die Mühe wert. Yes

Zur Frage: Nanu?! Baffled 1 Da fehlt in der Tat was, damn it. ich hatte jetzt nur nach der Nummerierung verlinkt und mir die YouTube-Videos nicht angesehen, da ich den Beitrag ja schon kannte. Vielleicht findet ja einer noch irgendwo im Netz den Rest oder diesen Beitrag nochmal als vollständigen Film auf einer anderen Plattform...

Den Inhalt des Beitrags habe ich aber 1:1 wiedergegeben, man muß diesen also nicht schauen, um vermeintlich mehr Erkenntnisse zu erlangen, alle Infos stecken in meinem Text.


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Geschrieben am 26.07.2011 - 13:15:44
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

PennyLane hat geschrieben:
zu 3.) Was die Leute immer noch mit dem Mythos Kalorien haben, ist mir ganz ehrlich unbegreiflich.


Korrekt, dass will der Chef nur nicht wahrhaben. Der Mythos "Abends keine Kohlenhydrate" ist auch schon lange obsolet, dass will der Chef genauso wenig hören, galub mir, es ist sinnlos darüber ein Wort zu verlieren, Meinungen gibt es eben mehr als Diäten.
Das generelle Problem ist weniger das Abnehmen, sondern eben das erreichte Gewicht zu halten.


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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

RoLaren hat geschrieben:
PennyLane hat geschrieben:
zu 3.) Was die Leute immer noch mit dem Mythos Kalorien haben, ist mir ganz ehrlich unbegreiflich.


Korrekt, dass will der Chef nur nicht wahrhaben. Der Mythos "Abends keine Kohlenhydrate" ist auch schon lange obsolet, dass will der Chef genauso wenig hören, galub mir, es ist sinnlos darüber ein Wort zu verlieren, Meinungen gibt es eben mehr als Diäten.
Das generelle Problem ist weniger das Abnehmen, sondern eben das erreichte Gewicht zu halten.
Amen to that! Thumb Up Cool

Der Körper ist imho halt keine einfache Maschine, sondern ein sehr komplexes Netzwerk, bei dem so vieles eine Rolle spielt. Klar bringt Kalorien zählen was, wenn es darum geht, dass man vorher bei 5000 pro Tag war und sich dann wundert. Aber bei kleineren Differenzen spielen da zu viele andere Faktoren rein, um das mit einfachem Zählen zu lösen, denk ich. Und wie gesagt, man kann sich durchs Zählen auch ganz gehörig die Lust am Essen verderben (psychosomatische Übergewichtigkeit aufgrund von Stresshormon(o.ä.)-Ausschüttung gibt's sicher inzwischen auch schon).

Und wenn man ganz bewusst genießt und sich dabei Zeit nimmt, isst man ja von alleine schon weniger (hab mal gehört, das Sättigungsgefühl setzt erst nach ca 20 min ein), ob das dann zwei Kalorien mehr oder weniger sind, ist dann egal, weil der Körper es schon allein dadurch besser verarbeiten kann.

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Neben Protein gibt es übrigens auch andere Sachen, die die Verdauung mehr belasten als z.B. Kohlenhydrate, wie: Fett und Lebensmittel mit hohem Ballaststoffanteil, wie z.B. Vollkornbrot.
Ergo: Fett und das ach so gesunde Vollkornbrot liegen genauso "schwer" im Magen. Interest
Was jetzt aber bitte keine Werbung für Weißmehl sein soll, hoffe ich? Denn gerade die Ballaststoffe im Vollkorn helfen der Verdauung und besonders der Darmgesundheit.


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Geschrieben am 26.07.2011 - 14:51:51
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

RoLaren hat geschrieben:
Korrekt, dass will der Chef nur nicht wahrhaben.

Kalorie ist die Maßeinheit für den physiologischen Brennwert von Nahrungsmitteln. Und der Körper braucht nun mal pro Tag eine bestimmte Anzahl an Kalorien, bzw. Brennstoff um funktionieren zu können. Unterschreitet man diesen Wert, hat der Körper also ein Brennstoffdefizit, dann greift er auf die körpereigenen Reserven zurück, wie eben z.B. das eingelagerte Fett, das resultiert im Abbau. Überschreitet man den Wert, nimmt man also zu viele Kalorien/zu viel Brennstoff zu sich, dann wird der Überschuß nicht ausgeschieden, sondern vom Körper eingelagert, ergo, man nimmt zu.
Das ist doch so dermaßen logisch und nun schon seit Anbeginn der Zeit auch wissenschaftlich bewiesen, wieso wollen das manche einfach nicht wahrhaben und begreifen?! Roll Eyes





RoLaren hat geschrieben:
Das generelle Problem ist weniger das Abnehmen, sondern eben das erreichte Gewicht zu halten.

Darauf triff genau wieder das gleiche zu, jemand der nicht über seinen Energiebedarf Nahrung zu sich nimmt, der wird defacto nicht dicker werden, so einfach ist das. Aus dem Nichts/aus der Luft heraus kann der menschliche Körper keine Energie gewinnen, bzw. Fettpolster generieren, dazu bedarf es Nahrung. Und zu viel Nahrung = zu viele Kalorien = zu viel Brennstoff = zusätzliche Substanz für die Hüften. Interest

Wie bereits auch schon im Eingangspost erwähnt, es geht hier um die normale Allgemeinheit und nicht um wirklich Kranke oder unter Medikamenteneinfluß stehende Menschen. Das dort die Biochemie durcheinander ist und deren Körper anders als bei allen anderen Menschen reagieren, das ist ja klar.

Was eben wirklich das allerallergrößte Problem ist, daß ist die Verlockung und das heutige Nahrungsmittel so unglaublich kalorien-, respektive energiereich sind. Was uns heute an Lebensmitteln zur Verfügung steht, besonders eben die süßen und fettreichen (oder eben "Kombipräparate" wie Schokolade), daß geht echt auf keine Kuhhaut.

Überall schreien uns bunte Farben an und suggerien uns den absoluten Genuß und das Hirn bekommt so einen Jieper nach solchen Sachen, weil es diese eben auch schon seit der Kindheit kennt und immer wieder diesen leckeren Geschmack haben möchte. Da ist es halt kein Wunder, wenn man trotz gutem Vorsatz und Bewußtsein über die einfache Mathematik der Überschußrechnung zwischendurch dann doch mal zum Stück Kuchen beim nachmittaglichen Kaffee greift... oder auch mal zwei.
Und wer trinkt denn überhaupt noch reines Wasser?! Die meisten trinken pro Tag mindestens einmal irgendeine Brause... und sei es nur, daß man sich Zucker in den Kaffee macht, davon dann mehrere Tassen am Tag (bei einer bleibt es ja bei den meisten nicht) und schon hat man wieder unbemerkt ettliche Kalorien mehr zu sich genommen.

Die Verlockung/der Jieper ist groß und dazu dann auch noch das Angebot an hochgradig energiebelandenen Nahrungsmitteln, plus eben wenig Bewegung, das kann ja nur in mehr Übergewichtigkeit enden.

Zum Wasser fällt mir noch ein, daß es da genügend Produkte mit Geschmack gibt, wie z.B. was mir gerade einfällt Volvic Apfel (o.ä.), da hat man dem ansich doch ausreichenden Wasser extra noch künstlich Geschmack beigemengt und obendrauf noch ne Runde Zucker gepackt, so das völlig gesund daherkommendes Wasser plötzlich auch wieder fast 13kcal/100ml Energie enthält. Das alles in Kombination mit allen anderen Verlockungen des Alltags und man muß sich echt nicht wundern, wenn man leicht zunimmt und einem das Abnehmen und dann auch das Halten des Gewichts sehr schwer gemacht wird.


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Geschrieben am 26.07.2011 - 15:13:40
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Beharr du ruhig auf deiner Meinung, wir hatten diese Dikussion ja schon zig mal.
Für jede Meinung gibt es eine dementsprechende Theorie samt wissenschaftlicher "Beweise".
Das ist ja eben das Kuriose, wenn das alles so einfach wäre, bräuchte man ja nicht mehr zu forschen warum es soviele Ausnahmen von deiner Allgemeinregel gibt.
Kalorie ist eben nicht gleich Kalorie, die Art der Kalorienzufuhr ist mindestens genauso wichtig, ebenso Alter, genetische Disposition, Vorerkrankungen, sonstige Lebenumstände (Stress etc), es gibt Lebensmittel die verbrauchen beim verwertet werden mehr "Kalorien" als andere, die Verdaulichkeit spielt da eine entscheidende Rolle, auch wenn du das partout nicht wahrhaben willst.

edit : nur mal so als Beispiel wie unwichtig Genetik in diesem Punkt ist :
Vor drei oder vier Jahren hat eine internationale Forschergruppe bei Hamstern das Gen entdeckt, dass entscheidend zur Fettleibigkeit beiträgt. Bei der einen Hälfte der Versuchstiere wurde dieses Gen "angeschaltet", trotz Reduzierung der Kalorienzufuhr um ein Drittel (!) hatte diese Gruppe nach 2 Monaten 10-15% mehr Körperfett aufgebaut, das ist schon ein enormer Unterschied.
Bauern wissen das seit Jahrhunderten, es gibt sogenannte "leichtfuttrige" Rassen die bei geringer Futterzufuhr schneller Gewicht zulegen, das macht man sich bei der Mast zu Nutze.


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Bearbeitet von RoLaren am 26.07.2011 - 16:48:31
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Geschrieben am 26.07.2011 - 17:42:12
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Um es nochmal für alle klarzustellen, natürlich gibt es Unterschiede, aber so wie Du es darstellst klingt das so, als wenn es keinerlei allgemein gültige Regeln gibt und jeder Mensch grotesk anders funktionieren würde, was eben nicht der Fall ist.

Zu der Hamster-/Mastsache, natürlich steckt alles in der Genetik, das hatte ich ja auch bereits angesprochen. Natürlich gibt es genetisch prädispositionierte Subjekte und wenn man die dann gezielt auswählt und nur diese weiterzüchtet, hat man irgendwann nur noch Tiere die die zugeführte Nahrung optimal verwerten (schnell Gewicht zulegen). Das würde auch beim Menschen funktionieren, aber zum Glück werden wir ja (noch) nicht nach solchen Kriterien "gezüchtet".

Das Thema das Du wohl scheinbar eine entsprechende Disposition hast, das hatten wir ja auch schon, deswegen können die meisten aber trotzdem einwandfrei nach den aus der Doku stammenden 10 Punkten auf gesunde Art Gewicht verlieren, weil es nämlich rein gar nichts mit einer Diät zu tun hat, und über die genannten Prinzipien auch dauerhaft ihr Gewicht halten.


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Geschrieben am 26.07.2011 - 18:18:21
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
aber zum Glück werden wir ja (noch) nicht nach solchen Kriterien "gezüchtet".


Das hat die Evolution schon längst besorgt, genau da liegt doch das Problem. Du stellst es immer so dar, als wäre jeder der Übergewicht hat entweder faul oder willensschwach und das ist einfach diskriminierent. Davon ab gelten ganz grundsätzlich für alle erst mal die Grundlagen einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung sowie körperlicher Betätigung, ganz unabhängig vom Gewicht, jede Betätigung stärkt Herz und Kreislauf. Und wo Extremsport und Magerwahn hinführen sollte man auch mal ins Gedächtnis rufen.


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Bearbeitet von RoLaren am 26.07.2011 - 18:18:48
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