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Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)
Nach oben Beitrag drucken #46
Geschrieben am 27.07.2011 - 20:59:36
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Balthasar hat geschrieben:
Nur leider beziehen vor allem junge Menschen ihr gesamtes Selbstwertgefühl nur aus ihrem Gewicht und genau das ist es was ungesund ist und nicht ein paar Kilos zuviel.


Vollkommen richtig. Aber wenn man 24/7 eingeredet bekommt, dass man eben als Mensch nur dann was wert ist, wenn man in Grösse 34 oder kleiner passt, dann kommt man schon mal auf seltsame Gedanken.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes
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Geschrieben am 28.07.2011 - 08:52:06
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Balthasar hat geschrieben:
Kalorien zählen bringt gar nichts ~.~


kleines Kontra: Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mir meinen Tagesumsatz ermittelt. Dann habe ich das Maß meiner Leistung, meiner sportlichen Aktivitäten, in Kalorien umgerechnet, die ich ebenfalls verbrenne (dabei ist auf ein forderndes Sporttraining zu achten). Dann bin ich davon ausgegangen, dass 1kg Körpergewicht einer Energie von 9000 kcal entspricht. Mein Ziel war, in einer Woche exakt 1kg abzunehmen, also ein Defizit von 9000 kcal zu erreichen. Ich habe mir augerechnet, dass ich bei anhaltendem Sportpensum am Tag 1300 kcal zu mir nehmen darf, um am Ende der Woche 1 kg los zu sein. In diese 1300 kcal passen eine Menge Leckereien, auf die ich dabei nicht verzichten muss. Dabei ist wichtig zu wissen: Eine Tafel Schokolade verbietet ein ordentliches Mittagessen --> also keine Schokolade, wenn du satt werden willst. Ich habe mich in diesen Wochen nicht sonderlich gequält und tataaaaaaaa: am Ende der Wochen hatte ich immer exakt ein Kilogramm weniger auf den Rippen. Was dabei sehr hilft, ist ein schöne Exceldiagramm, welches deinen Abnehmprozess verdeutlicht. Mögliche Diagramme können sein:
Gewicht
Bauchumfang
Popo-Umfang
Vor einem großen Irrtum will ich warnen: Situps machen nicht schlank, auch wenn sie die Bauchregion (wenn sie richtig gemacht sind) trainieren. Mann muss im Sport unterscheiden zwischen Muskelaufbau-Disziplinen und Fettverbrennungsdisziplinen. Das heißt nicht, dass kein Muskelaufbau gemacht werden soll. Mehr Muskelmasse erhöht des Tagesumsatz aber schafft auch mehr Hunger.

Bei allen seriösen Abnehm-Statements herrscht ein Grundtenor vor: Essensgewohnheiten ändern und diziplinierter Sport. Ich denke, dass die ganzen Gelder von Abnehm-Programmen eingespielt werden, die einen Weg um die eigene Geiselung herum anbieten.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 28.07.2011 - 10:35:42
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

LuxMundi hat geschrieben:
kleines Kontra: Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die goldenen Regeln um generell Gewicht zu reduzieren sind und bleiben einfach:

1.) Kalorienzufuhr reduzieren (darauf achten was und wie viel man davon ist, das heißt eben auch Kalorien zählen)

2.) mehr Bewegung

Das ist das Grundkonzept und das steht außer Frage, Stichwort "negative Energiebilanz".


Was den Sport angeht:
LuxMundi hat geschrieben:
Mann muss im Sport unterscheiden zwischen Muskelaufbau-Disziplinen und Fettverbrennungsdisziplinen.

...muß mit diesem Mythos aber mal endlich Schluß sein, denn das suggeriert dem Laien, daß man z.B. beim Gewichtstraining (anaerob) kein (oder viel weniger) Fett verbrennen würde und das das nur durch sowas wie Joggen, Fahrradfahren o.ä., also aerobe Aktivitäten funktioniert...
...das ist völliger Blödsinn!
Denn jede Bewegung des Körpers verbraucht Energie und je höher die körperliche Belastung ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt, ergo, anteilsmäßig wird auch mehr Fett verbrannt.

Hanteln stemmen ist eine der schwersten Belastungen für den Körper, da die Muskeln dabei, wenn man eben richtig trainiert, praktisch bis zur völligen Erschöpfung beansprucht werden (je nach Gewicht bekommt man die Hantel nach einer bestimmten Anzahl Wiederholungen nicht mehr hochgestemmt), und verbraucht dabei sehr viele Kalorien.

Ein weiterer Mythos, genau in dem Zusammenhang, ist der "Fettverbrennungspuls", bzw. ist das eher ein Mißverständnis.

Es ist richtig, daß bei höherem Kraftaufwand sich der Körper anteilsmäßig erstmal mehr Energie aus den Glykogenspeichern holt (im Volksmund: es wird "Zucker" verbrannt), weil diese Energie viel schneller zur Verfügung gestellt werden kann, als das aus den Fettreserven möglich ist, ABER, und das ist ein sehr großes "Aber", genau hier liegt das Mißverständnis in Bezug zum "Fettverbrennungspuls" (bei dem man angeblich mehr oder sogar ausschließlich nur Fett verbrennt), Aussage:

"Wer mit Fettverbrennungspuls joggt verbrennt mehr Fett, als jemand der mit maximaler Anstrengung joggt."

Antwort: Wo bei geringerer Anstrengung zwar anteilsmäßig mehr Energie aus Fett gewonnen wird, so verbraucht man bei maximaler Anstrengung im selben Zeitraum (sagen wir mal, wir vergleichen zwei Jogger die jeweils 30min laufen), aber gesamt gesehen viel mehr Energie (Kalorien) und somit hat man dann auch real mehr Fett verbrannt.

Je größer die Anstrengung im gleichen Zeitraum, desto höher ist der Gesamtenergieverbrauch und somit ist auch der Anteil an verbranntem Fett größer.
Macht man mehr, verbrennt man mehr, so einfach ist das. Interest


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 28.07.2011 - 11:37:26
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
...muß mit diesem Mythos aber mal endlich Schluß sein, denn das suggeriert dem Laien, daß man z.B. beim Gewichtstraining (anaerob) kein (oder viel weniger) Fett verbrennen würde und das das nur durch sowas wie Joggen, Fahrradfahren o.ä., also aerobe Aktivitäten funktioniert...
...das ist völliger Blödsinn!
Denn jede Bewegung des Körpers verbraucht Energie und je höher die körperliche Belastung ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt, ergo, anteilsmäßig wird auch mehr Fett verbrannt.

Das wollte ich auch nicht gesagt haben. Aber es gibt effiziente und weniger effiziente Sportarten. Der Körper muss erstmal in einen Zustand des hohen Energieumsatzes gelangen. Daher gehe ich weiter von dem Gedanken aus, dass 90 Minuten Ausdauerlauf (kein Joggen) mehr Energie benötigt, als 30 Minuten Hanteltraining.


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer."
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Geschrieben am 28.07.2011 - 13:28:23
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

LuxMundi hat geschrieben:
Daher gehe ich weiter von dem Gedanken aus, dass 90 Minuten Ausdauerlauf (kein Joggen) mehr Energie benötigt, als 30 Minuten Hanteltraining.

Diese Rechnung macht keinen Sinn, denn es geht um zwei verschiedene "Arbeiten" in der gleichen Zeit und nicht um zwei verschiedene "Arbeiten" innerhalb zwei verschiedener Zeiten.
30min Ausdauerlauf und 30min Hanteltraining sind was anderes als 90min Ausdauerlauf und 30min Hanteltraining, das kann man überhaupt nicht mit einander vergleichen.


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 29.07.2011 - 17:09:32
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Ja ja der Schlankheitswahn der heutigen Zeit ist schon irgendwie eine lächerliche Krankheit.
Ich meine das jetzt so im Großen und Ganzen. Spricht ja nichts dagegen, auf seinen Körper zu achten , aber das kann auch teilweise sehr krankhafte Auswirkungen haben.
Was Diäten betrifft gibt es meiner Meinung nach kein festes Gerüst, welches das Abnehmen garantieren kann.
Jeder Mensch ist anders gebaut, was die Gene betrifft und somit gibt es auch kein Allgemeinrezept.
Bei manchen purzeln die Kilos und bei manchen kann es durchaus zu einer Gewichtszunahme kommen.

Ich hatte in meiner Ausbildung das Fach Ernährungslehre und traue mich zu behaupten, dass ich zu diesem Thema auch einiges gelernt habe und auch wiedergeben kann.
Und was Diäten betrifft, in denen man auf etwas bestimmtes verzichten muss, sind keine Dauerlösung. Denn der Körper braucht nun mal bestimmte Nährstoffe, auf die er nicht verzichten kann.
Deswegen ist dieser JoJo Effekt auch so gefährlich.

Ich persönlich finde eine Suppendiät nicht gerade sehr vorteilhaft. Denn eigentlich dürfte man sich dann nur noch flüssig ernähren um dauerhaft dieses Gewicht zu halten.
Bewegung ist auf jeden Fall schon mal ein guter Ansatz. So kann man das Gwicht relativ gut halten.
Aber wenn man dann wieder auf feste Nahrung umsteigt, muss man aufpassen, dass man nicht wieder zunimmt.

Was mich zum Beispiel zum Abnehmen getrieben hat, waren die jahrelangen Dicken Witze, die ich mittlerweile auswending kann. Das tut ganz schön weh und irgendwann war ich es einfach leid diesen Käse hören zu müssen.
Und zusätzlich konnte ich mich im Spiegel selber nicht mehr sehen.
Und Bluthochdruck kam dann natürlich auch dazu, obwohl das eher erblich bedingt ist. Mein Großvater hatte schon Blutdruckprobleme und auch ich muss Tabletten nehmen.
Durch meinen Gewichtsverlust hat sich das auch nicht gebessert. Ich muss immernoch meine Tabletten nehmen, damit mich mit 40 nicht der Schlag trifft.
Mein ehemaliger Nachbar war zum Beispeil gertenschlank und hat dennoch einen Hirnschlag bekommen. (Und das mit 30)
Also kann man Bluthochdruck nicht unbedingt auf Übergewicht beziehen.

Auf jeden Fall bin ich persönlich froh mich wieder richtig bewegen zu können.

Um nochmal auf den Schlankheitswahn zurück zu kommen, muss ich sagen, dass ich mehr als genug Magersüchtige sehe, bei denen die Knochen zu sehen sind. Meist bei Frauen.
Diese Entwicklung ist schon sehr krankhaft und erschreckt mich immer wieder aufs neue.
Man sieht die Schlüsselbeine , Rippen und Hüftknochen.
Ein wirklich schwieriges Thema.
Ich verurteile keinen, der meint, dass es besser ist schlank zu sein, aber es gibt so Aussagen und reaktionen auf übergewichtige Menschen die ich einfach nicht leiden kann.
Werfe auch niemandem vor so etwas getan zu haben.
Ich finde es schön, dass man hier so sachlich diskutieren kann und es keine Fights gibt in denen man sich gegenseitig beschimpft.

Was Frauen betrifft, habe ich nichts dagegen, wenn etwas mehr vorhanden ist. Bei extrem dünnen Frauen hätte ich Angst etwas kaputt zu machen. xD
Wenn eine Frau mehr auf den Rippen hat, finde ich das durchaus sehr sexy. ^^



Bei diesem Bild kommt mir das Grausen.

Klick mich


Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

Bearbeitet von Nerd am 29.07.2011 - 17:23:45
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Geschrieben am 08.08.2011 - 14:19:04
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Nerd hat geschrieben:
Mein Großvater hatte schon Blutdruckprobleme und auch ich muss Tabletten nehmen.
Durch meinen Gewichtsverlust hat sich das auch nicht gebessert. Ich muss immernoch meine Tabletten nehmen, damit mich mit 40 nicht der Schlag trifft.
Mein ehemaliger Nachbar war zum Beispeil gertenschlank und hat dennoch einen Hirnschlag bekommen. (Und das mit 30)
Also kann man Bluthochdruck nicht unbedingt auf Übergewicht beziehen.

Das klingt mir wieder zu sehr nach Relativierung. Nur weil Blutdruckprobleme bei Dir offenbar ungünstigerweise in der Familie liegen, schließt das aber nicht aus, daß Übergewicht bei nicht familiär vorbelasteten Menschen nicht zu Bluthochdruck führen kann, denn es ist nunmal eindeutig erwiesen: Adipositas ist ein Hauptrisikofaktor für Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauferkrankungen. Interest

Um es nochmal festzuhalten, es sagt auch keiner, daß jeder schlanke Mensch automatisch gesund und jeder Übergewichtige automatisch krank ist, um auf das Nachbars-Beispiel einzugehen. Diese Annahme kommt fälschlicherweise immer schnell auf, wenn davon gesprochen wird das Übergewicht generell ungesund ist. Einer der 20kg zu viel auf den Rippen hat, der muß keine Herz-Kreislauferkrankung bekommen, ABER die Chancen sind bei so jemanden einfach um ein Vielfaches höher. Genauso wie ein Raucher einfach ein viel höheres Risiko hat an Lungenkrebs zu erkranken.





Es gibt übrigens noch eine weitere BBC-Doku ("How to be Slim") vom gleichen Macher, die praktisch nochmal genau alles was schon in der Doku die im ersten Post beschrieben ist darstellt und dort ist der Punkt mit dem "Don't blame your metabolism!" auch nochmal sehr schön an einem anderen Beispiel dargestellt (beginnt im ersten Teil bei Minute 06:38 und geht bis in den zweiten Teil zur Minute 04:18).

Hier wird eigentlich die klassische Situation gezeigt: Zwei Freundinnen, die eine ist schlank und kann essen was sie will (und tut das auch den ganzen Tag über) und die andere ist dick und braucht einen Teller nur anschauen und nimmt sofort zu...
...So jedenfalls deren eigene Ansichten, wie sie es selber sehen, und so wie es eben auch im Volksmund gesehen wird, also das es Menschen gibt die einen hohen Metabolismus haben und deswegen jegliche Nahrung sofort verbrennen und nichts ansetzen.

Wie auch schon die Untersuchung der ersten Doku gezeigt hat, wird eindeutig belegt (again, es geht hier um "normale Menschen", deren Körper eben nicht durch Krankheit oder Medikamenteneinfluß anders reagiert), daß es normal eben rein gar nichts mit dem Metabolismus zu tun hat, ob einer schlank ist oder dick. Im Gegenteil, bei Dicken ist der Metabolismus sogar viel höher als bei schlanken Menschen, was völlig entgegen dem steht was der Volksmund glaubt.

Das Ergebnis dieser Untersuchung ist wirklich erstaunlich:
- die Schlanke glaubt den ganzen Tag nur zu essen und wohl auf Grund eines hohen Metabolismus nicht zuzunehmen
- die Dicke glaubt pro Tag nicht wirklich viel zu essen und halt durch einen schlechten Metabolismus sofort jeden Bissen in Fett umzusetzen, bzw. dadurch eben nicht abnehmen zu können

Die Untersuchung zeigt, daß beide ziemlich die gleiche (körperliche) Arbeit pro Tag verrichten, was auch nicht viel war, die Schlanke also schon mal nicht pauschal dünn ist, weil sie sich pro Tag mehr verausgabt.

Herausgefunden wurde: Die Schlanke hat 10kg Untergewicht und die Dicke 10kg Übergewicht. Die Dicke ißt allerdings 50% mehr als die Schlanke. Obendrein verbrennt die Dicke sogar noch mehr Kalorien, da ihre metabolische Rate höher ist, als die ihrer schlanken Freundin.

Der entscheidene Punkt ist letztlich der, auch wenn beide selber ein ganz anderes subjektives Empfinden haben (die Schlanke war sogar der Annahme/in dem Glauben, sie würde pro Tag mehr essen als ihre dicke Freundin, was aber bestätigterweise nicht den Tatsachen entspricht): die Dicke ißt schlechtweg mehr als sie benötigt und die Schlanke weniger als sie benötigt, it's as simple as that! Interest

Der Mensch scheint generell ein großes Problem damit zu haben, wirklich reell reflektieren zu können was er pro Tag zu sich nimmt. Entweder man glaubt gar nicht so viel Kalorien zu sich zu nehmen, tut es aber doch oder man denkt viele zu sich zu nehmen, was dann ebenfalls nicht den Tatsachen entsprechen muß, und in beiden Fällen wundert man sich.

Das wir unbemerkt schnell viel zu viel zu uns nehmen, zeigt auch in diesem Beitrag sehr eindeutig das Kino-Popcorn-Experiment. Da haben sogar Leute denen man eine große Portion mit altbackenem Popcorn vorgesetzt mehr davon gegessen, als die denen man eine kleine Portion mit frischem zur Verfügung gestellt hat.

Auf einen Nenner gebracht kann man sagen: Die meisten essen (bewußt oder unbewußt) einfach zu viel und zu energiegelanden. Diese Kombination ist halt tödlich für die Hüften.

Wer abnehmen und dauerhaft das Gewicht halten will, der muß seinen Lebenswandel halt doch schon einiges umstellen. Das bedeutet bewußter Essen und im Idealfall noch regelmäßig Sport treiben, bzw. sich wie auch immer mehr Bewegung verschaffen. Das einzig wirklich schwierige an dieser Aussage ist wohl für die meisten, daß das leichter gesagt als getan ist. Embarrassed


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 12.08.2011 - 19:20:57
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Ich denke auch, dass die Unterschiede im Grundumsatz nicht erklären, wieso es Dicke und Dünne gibt. ABER: Das heißt trotzdem nicht, dass die Dicken einfach undisziplinierter sind oder sonstwie "selber schuld". 

Dieser Artikel erklärt schön die Grundidee: Bei manchen Menschen funktioniert das Sattwerden nicht richtig. 

click mich

Und man kann natürlich als Ausgleich dazu ständig Kalorien zählen. Allerdings ist mein Eindruck, dass die wenigsten Menschen das dauerhaft durchhalten können. Denn für alle Nicht-Modells gibt es ja auch noch andere Anforderungen, die das Leben so an einen stellt. 

Bearbeitet von RoLaren am 12.08.2011 - 20:10:12. Der Grund: url verlinkt ;)
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Nach oben Beitrag drucken #54
Geschrieben am 12.08.2011 - 20:48:00
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

also ich hatte mal vier einschneidende Erlebnisse bezüglich meines Essverhaltens:

  1. vor ca. 13 Jahren mußte mir die Galle entfernt werden. Bis zum Termin hatte ich aber noch 3 Monate und durfte während dieser Zeit kein einziges Molekül Fett zu mir nehmen weil ich sonst übelste Gallenkoliken bekommen hätte. In dieser Zeit habe ich also aus Angst vor diesen Koliken komplett auf Fett verzichtet (woher hab ich eigentlich meine fettlöslichen Vitamine genommen???). Dennoch habe ich kein Gramm abgenommen obwohl meine Mengen sich sogar aufgrund der mangelnden Auswahl eher etwas verringert hatten
  2. Direkt nach der OP hatte ich ca. 8 Wochen lang unbändige Lust auf Obst u. Gemüse, Ekelgefühle beim Gedanken an etwas anderes und darum auch nur von Obst u. Gemüse gelebt. Kein Fleisch, keine Wurst, kein Fisch, kein Käse, kein Joghurt, kein Ei, keine Butter o. ä.. Da habe ich 3 Kilo abgenommen (was ich allerdings dafür dass es wirklich nichts anderes war für etwas wenig halte).
  3. Vor ca. 5 Jahren mußte ich ca. 1 Jahr lang wegen der Sache weshalb ich auch Gallensteine bekommen hatte viele ziemlich heftige Medikamente zu mir nehmen u. a. auch Cortison. In diesem Jahr hab ich ca 7 Kilo zugenommen.
  4. nachdem ich mit der Medikation aufhören konnte hatte ich plötzlich einen Ekel vor fast allem Essbaren außer Wassermelonen. das klingt pervers - ist es auch irgendwie. In diersem halben Jahr habe ich deshalb 22 Kilo abgenommen (ich weiß, das war viel zu schnell und ich habe auch Kreislaufprobleme bekommen; aber ich konnte gegen diesen Ekel nichts tun)


ich nehme an, dass bei Punkt 4. viele der Gifte, die durch die Medikamente in meinen Körper kamen im Fettgewebe abgelagert wurden und mein Körper nach dieser Mediktion sich gesagt hat "So, das Zeug muß jetzt raus!!" und mit meinem Unterbewußtsein zu diesem Zweck einen Packt eingegangen ist.

Mittlerweile habe ich wieder das Gewicht bevor ich diese Medikamente genommen hatte - leider, denn mit den 22 Kilo weniger hatte ich subjektiv trotz Kreislaufproblemen, die ich mit Sport (leider vergeblich) versucht habe in den Griff zu kriegen) eine höhere Lebensqualität.,

natürlich weiß ich, dass ich in dieen beiden extremen Phasen sehr ungesund und einseitig gegessen habe. Aber dennoch:
erklär mir mal einer diese merkwürdigen Verhältnisse.
das einzige, das mir logisch erscheint ist, dass ich eben diese 22 Kilo mit Wassermelonen abgenommen habe. Aber wieso habe ich als ich komplett auf Fett verzichtet habe gar nichts abgenommen? Und wieso bei Obst u. Gemüse in 8 Wochen nur 3 Kilo?

naja.... auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass Essverhalten absolut viel mit Unterbewußtsein zu tun hat und ich wünsche mir, dass ich mein Unterbewußtsein so manipulieren könnte, dass ich das "H2o-Melonen-Verhalten" in einem gesunden Maße reproduzieren kann. Aber für teure Hypnosesitzungen habe ich kein Geld.....


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Geschrieben am 12.08.2011 - 21:59:03
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Bea hat geschrieben:
Aber wieso habe ich als ich komplett auf Fett verzichtet habe gar nichts abgenommen? Und wieso bei Obst u. Gemüse in 8 Wochen nur 3 Kilo?


Nicht nur Fett macht dick, und jede Mangelernährung zwingt den Körper zu Sparmassnahmen, darüber hinaus war dir ja auch der Stoffwechsel gestört. Genau dass sage ich ja immer wieder : es gibt zig Dinge und Probleme die Einfluss auf das Gewicht haben und manches ist eben noch nicht genau geklärt.


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Geschrieben am 13.08.2011 - 04:25:20
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Vor ein paar Jahren gab es mal eine sich ausgewogen gebende Diät namens "Pfundskur". Deren Prinzip war das Reduzieren von Fett und von Faulenzzeiten. Keine Einschränkung von Kohlenhydraten. Ich kenne ein paar Leute, die damals mitgemacht haben. Die Jungs unter ihnen alle halbwegs erfolgreich (kurzfristig), die Mädels haben die Diät alle abgebrochen, weil sie damit zugenommen haben.

Fett ist halt nicht nur böse. (Im Gegensatz zu Zucker ;-) ) Zumindest Frauen werden scheinbar nach deutlich geringerer Kalorienaufnahme satt, wenn genügend Fett dabei war.

Bearbeitet von Wigwa am 13.08.2011 - 04:26:17
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Geschrieben am 13.08.2011 - 11:20:16
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

RoLaren hat geschrieben:
Nicht nur Fett macht dick, und jede Mangelernährung zwingt den Körper zu Sparmassnahmen

So sieht es aus. Der Körper stellt bei Veränderung der gewohnten Ernährung erstmal auf Sparflamme, dies hält er auch eine ganze Zeit durch, bevor er dann merkt, daß sich an dem Notzustand nichts zu ändern scheint und er dann reagieren muß und erst dann, als allerletzten Ausweg, geht er an seine körpereigenen Energiereserven.





Bea hat geschrieben:
Aber wieso habe ich als ich komplett auf Fett verzichtet habe gar nichts abgenommen?

Weil Du in dieser Zeit als "Ausgleich" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch die anderen zu Dir genommenen Lebensmittel -speziell durch Kohlenhydrate, die ja überall reichlich drin sind- Deine täglich nötige Energiemenge erhalten hast, was eben den Körper nicht in eine dauerhafte Negativbilanz getrieben hat und er sich somit auch nicht veranlaßt sehen mußte an irgendwelche Reserven zu gehen.

Das wäre die erstmal naheliegendste Erklärung. Siehe auch die hier im Thread erwähnten Studien, daß man die zu sich genomme Menge an Energie (Kalorien) meist völlig unterschätzt, also subjektiv glaubt total wenig zu sich zu nehmen und dies objektiv dann aber nicht den Tatsachen entspricht und dann wundert man sich, warum man nicht abnimmt.
Und eben diese falsche subjektive Einstellung veranlaßt einen dann natürlich dazu, daß man nach einer anderen Erklärung für das nicht-Abnehmen sucht, denn aus der eigenen Sicht ißt man ja kaum was und nimmt aber dennoch nicht ab, also muß es ja eine andere Erklärung dafür geben. Durch diese subjektive (falsche) Wahrnehmung verrennt man sich also völlig in einer Idee und sucht den Schuldigen da wo es keinen gibt.

So lange der Körper ausreichend Energie zugeführt bekommt, sieht er keine Veranlassung seine Reserven anzugreifen. UND SELBST wenn man ihm zeitweise doch mal etwas weniger Energie zuführt, ihn also aus seinem gewohnten Status Quo reißt, kann er eben auf Sparflamme stellen, also die üblicherweise sonst benötigte Kalorienzahl reduzieren und so nimmt man trotz etwas reduzierter Energieaufnahme dennoch nicht ab.





Bea hat geschrieben:
Und wieso bei Obst u. Gemüse in 8 Wochen nur 3 Kilo?

Weil speziell in Obst auch viel Energie steckt, viele Kohlenhydrate, das wurde ja auch schön in dem hier im Thread genannten Beitrag gezeigt. Man stellt sich immer vor Obst ist ach so gesund und was gesund ist, kann ja kaum Kalorien haben, das ist aber weit gefehlt. Deswegen hatte die eine Probandin ja auch nicht abgenommen, da sie andere Lebensmittel dann durch Obst ersetzt hatte, da dann aber die Menge erhöht hat, um die fehlende Masse zu kompensieren und hat dadurch entsprechend viel "Zucker" durch größere/häufigere Portionen Obst zu sich genommen.





Wigwa hat geschrieben:
Fett ist halt nicht nur böse. (Im Gegensatz zu Zucker ;-) )

Indeed, denn man assoziiert ja meist immer nur Fett mit Fett, also das nur Fett in Lebensmitteln zu Fett am Körper führt, was eben nicht der ganzen Wahrheit entspricht.

Deswegen ist ja auch so lächerlich mit Süßigkeiten, auf denen ganz protzig mit "jetzt mit 0% Fett" geworben wird, als wenn diese SÜSSigkeiten dadurch plötzlich völlig gesund und kalorienfrei würden. Bugged Solche Slogans bewirken, daß die Leute noch mehr davon essen, weil ihnen suggeriert wird, sie könnten sich damit aber jetzt, nach dem Wegfall von Fett, sorglos davon ernähren... Und was ist das Resultat? Die Einnahme von einem Haufen zusätzlicher Kalorien (durch die Kohlenhydrate, den Einfachzucker in den "fettfreien Leckereien").

LEUTE: Laßt Euch bitte nicht von solchen Slogans blenden! Interest

Wie schnell man seine täglich minimal benötigte Energiemenge zu sich nehmen kann, soll mal folgende Rechnung verdeutlichen.

Beispiel:
Eine 30 jährige Frau, 1,70m mit 60kg, der benötigt als Grundumsatz (es gibt mehrere allgemein anerkannte Methoden, nach denen der Grundumsatz berechnet werden kann) ca. 1450kcal pro Tag. Wenn man als Leistungsumsatz jetzt mal von einer normalen Bürotätigkeit ausgeht, also sitzend, kaum körperliche Aktivität, dann beträgt der Gesamtumsatz nur ca. 2100kcal pro Tag.

Und jetzt schauen wir doch mal, wie schnell man diese 2100kcal erreichen kann, also die Energiemenge, die den Körper defacto NICHT dazu veranlaßt an seine Reserven zu gehen:
4x Tafeln Schokolade = 400g = ca. 2120kcal
(1x Tafel Vollmilchschokolade = 100g = ca. 530kcal)

Und jetzt der entscheidene Punkt, was sind schon lächerliche 400g an Nahrungsmasse pro Tag? Nichts, was für den hohlen Zahn! Interest

Um nicht ständig ein Hungergefühl zu haben, muß man den Magen immer mit einer bestimmten Masse/Volumen an Nahrung füllen und da reichen 400g/Tag logischerweise bei weitem nicht aus.

Alleine mit einem normalen Mittagsmahl kann man locker schon 1000kcal (oder mehr) zu sich nehmen! Und wenn man sich jetzt vorstellt, was man pro Tag so alles für gewöhnlich zu sich nimmt, also Frühstück, Mittag, Abendbrot, dazwischen noch die üblichen Snacks, und vor allem die ganzen (süßen) Getränke zwischendurch nicht vergessen (ja, auch eine Tasse Kaffee mit einem Löffel Zucker muß man mitzählen!).......
Man sieht, es ist verdammt einfach seine tägliche Energiemenge zu sich zu nehmen, bzw. eben diese zu überschreiten und das man so natürlich nicht abnehmen kann. Embarrassed


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
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Geschrieben am 13.08.2011 - 11:42:29
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Die goldenen Regeln um generell Gewicht zu reduzieren sind und bleiben einfach:

1.) Kalorienzufuhr reduzieren (darauf achten was und wie viel man davon ist, das heißt eben auch Kalorien zählen)

2.) mehr Bewegung

Das ist das Grundkonzept und das steht außer Frage, Stichwort "negative Energiebilanz".


da kann ich dir nur recht geben, denn wenn man in der "diätphase" nur rumsitzt und z.b. kalorien zählt aber nichts macht, um seine fettverbrennungsmotoren in gang zu bringen, sprich muskeln aufbauen, dann wird wenn überhaupt nur sehr langsam da was in gang gebracht.

hab selbst heuer, seitdem ich aktiver und intensiver rennrad fahre schon 12 kilo ca. abgenommen. wobei ich auch mehr auf die nahrungszufuhr achte, sprich nicht mehr so viele energy drinks und chips^^


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Geschrieben am 25.06.2012 - 12:17:54
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

Also Kalorienzählen ist unnötig. Wenn man weiß, was gesund ist und was nicht, dann reicht das aus. Jeden Tag Obst und Gemüse, und Bewegung, dann läuft's von alleine. Man darf nur nciht zu viel erwarten, es dauert lange abzunehmen. Es muss auch nciht viel sein, vor allem nicht am Anfang, denn der Körper ist die Belastung ja nciht gewohnt. Am besten schwimmen, da belastet man die gelenke nicht. Joggen bitte erst, wenn man schon abgenommen hat, sonst macht man sich nur die Knie kaputt.

Und es reicht, wenn man am Tag 20min. Programm macht, das zeigt überraschend schnell Ergebnisse. Wichtig ist auch viel trinken und viel schlafen!
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Geschrieben am 25.06.2012 - 16:15:28
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RE: Richtig abnehmen (basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen)

John117 hat geschrieben:
hab selbst heuer, seitdem ich aktiver und intensiver rennrad fahre schon 12 kilo ca. abgenommen.

Rennrad,...gute Idee für ein kleines Rechenbeispiel Smile
Laut Netzathleten.de hat einer in 6h mit dem Rennrad im mittel eine Leistung von 330W erbracht und dabei 7.400 kcal Energie verbraucht. Damit kann man rechnen find ich:

330W (oder die Leute die auf die veraltete Einheit Scharf sind Wink Kiss: 330W / 75Kg / 9,81m*s^(-2) / 1m*s^(-1) * 1PS = 0,449PS)

330W * 10^(-3) * 6h = 1,98kWh
1,98kWh * 3600s / 1h * 10^(3) = 7.128.000 Ws bzw. Joule
7.128.000 Joule / (4,1868 Joule / cal) * 10^(-3)= 1.702 kcal

Also wenn laut meiner Rechnung ein Nettoverbrauch von 1.702 kcal ereicht wurde (und ich hoff doch mal ich hab richtig gerechnet) und laut der Seite aber 7400 kcal verbrannt wurden, (ich nehme mal an, dass das der Bruttoverbrauch ist (wie auch immer man das messen kann Why?)) dann frag ich mich was mit dem Rest ist. Gehen echt knapp 5700 kcal auf den Rest des Körpers und "nur" 1700 kcal in die Beine? Schon heftig. Also kann der Körper selbst bei Spitzensportlern nicht mehr als 23% seiner Leistung effektiv umsetzen?! (gut das gilt jetzt "nur" für das Rennrad, müsste man mal mit anderen Sportarten vergleichen, würde mich mal interessieren)
Schon bemerkenswert wieviel Leistung für den Körper braucht und wieviel Leistung davon in die Pedalen wandern.
Was ich noch bemerkenswert finde ist die Zahl 7.400 kcal in 6h. Holla die Waldfee. Ich nehme mal an das er nicht nur 2.500 kcal am Tag zu sich nimmt ^^

PS: Wer sich fragt warum ich sowas durchrechne .... ääää .... Ich hab keine Ahnung Big Grin


I'm not crazy. My mother had me tested.

Is that my arm? It doesn't feel like an arm. Then,maybe you should let it go. All righty.

If you have time to lean, you have time to clean.
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