Geek - Nerd - The Big Bang Theory - Forum - Portal - Fan Site - Fanseite - Fansite - CBS - Pro7 - ProSieben - TV Series - TV-Serie - TV Show - TBBT - BBT - DVD - Blu-ray - Script Download - Screenplay - Geek Nerd Gadgets

Mitglieder im BBF-Chat
Derzeit im Chatraum: 0

- Derzeit keiner im Chat -

•---> Zum Chatraum <---•
Benutzer Online

Gäste Online: 116

Mitglieder Online: 0

Registrierte Mitglieder:
811

Neustes Mitglied:
Shildon
Navigation
· Home|Startseite
· FORUM
· CHAT
· Search|Suche
· Articles|Artikel
· Downloads
· News Categories|Kategorien
· FAQ
· Banner
The Big Bang Theory | TBBT
· Episodenguide s01 - s04
· Episodenguide s05 - s08
· Episodenguide s09 -
· Charaktere
· Schauspieler
· Macher (Erfinder/Produz.)
· Synchronisation
· Allgemeines
· DVD / Blu-ray (.de)
· DVD / Blu-ray (.co.uk)
· DVD / Blu-ray (.com)
Essentials | Nützliches
· CharCount|Zeichenzähler
· PW|Passwort Generator
Infos | Informationen
· Credits|Dankeschön
· Contact|Kontakt
· Site Notice|Impressum
Login
Benutzername:

Passwort:

Login merken:


Du bist noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.

Passwort vergessen?
Neues Passwort anfordern.
Neues auf der Website
Forum
Neuste Themen
· Sind die Nerds aus d...
· Treppenaufgang TBBT
· s11e15 - The Noveliz...
· s11e14 - The Separat...
· Widersprüche zwisch...
· The Young Sheldon
· s11e13 - The Solo Os...
· Die allererste Folge...
· Flughafen BER, was f...
· Ist die zwölfte auc...
· s11e12 - The Matrimo...
· Webdesign selber mac...
· ...viele Fragen zu L...
· s11e11 - The Celebra...
· s11e10 - The Confide...
· s11e09 - The Bitcoin...
· Funny Videos
· s11e08 - The Tesla R...
· s11e07 - The Geology...
· Warum schweigen die ...
· s11e06 - The Proton ...
· Benutzt ihr Youtube ...
· s11e05 - The Collabo...
· s11e04 - The Explosi...
· s11e03 - The Relaxat...
· s11e02 - The Retract...
· s11e01 - The Proposa...
· VORSICHT FALLE: Psir...
· Zitat des Tages / Qu...
· abseits der Massenme...
Heißeste Themen
· Musik: aktuelle P... [2638]
· Spielfilme: zulet... [2018]
· Funny Pics [1902]
· Filmzitate raten ... [1622]
· being peeved.... [1410]
· Funny Videos [1374]
· Was denkt ihr ger... [1372]
· Eure Nachrichten ... [1105]
· Nacht-Thread (00:... [1056]
· Welche Stadt ist ... [965]
· Faith vs. Science... [689]
· Filmszenen raten [685]
· The Walking Dead [543]
· Der Freude & Glü... [480]
· Was spielt ihr zu... [453]
· Wie kriegt ein Ne... [450]
· Upcoming Movies (... [432]
· Desktop (Hintergr... [415]
· Bücher: aktuelle... [405]
· Schnee [399]
· Serien, Dokus: zu... [345]
· Hanf und die Lega... [332]
· Forumspiel: pwned... [314]
· Frauenbasar [312]
· abseits der Masse... [306]
· Was sammelt ihr d... [296]
· Wie findet ihr di... [283]
Neuste Artikel
· s04e24 - Männertausch
· s04e23 - Hochzeit un...
· s04e22 - Die Antilop...
· s04e21 - Souvlaki st...
· s04e20 - Sag's nicht...
Zuletzt gesehene Benutzer
Dr. Sheldon ...16:15:16
PennyHofstadter 6 Tage
eco 1 Woche
Nerd 1 Woche
Shildon 1 Woche
sobieski902 1 Woche
CoolHand 1 Woche
sheldon2012 4 Wochen
rockman17 5 Wochen
electric 9 Wochen
Bender12 Wochen
BerndSt13 Wochen
LordRam18 Wochen
DerTheoretiker20 Wochen
reach23 Wochen
SandyCheeks24 Wochen
Wolowitch25 Wochen
DerAttila28 Wochen
Boro28 Wochen
BortiHD29 Wochen
Bea31 Wochen
Lagorth36 Wochen
Castiel39 Wochen
Taurhin42 Wochen
Pogorausch5842 Wochen
Ghostdogcs42 Wochen
toohoo42 Wochen
happydaymango44 Wochen
dale49 Wochen
Buddha51 Wochen
Downloads
Neue Downloads:
· Movie Scripts/S...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...
· Movie Script/Sc...

Top 10 Downloads:
· Movie Scripts/S... [68127]
· Movie Scripts/S... [45051]
· Movie Scripts/S... [4939]
· Movie Script/Sc... [3457]
· Movie Script/Sc... [1206]
· Movie Script/Sc... [744]
· Movie Script/Sc... [673]
· Movie Script/Sc... [656]
· Movie Script/Sc... [545]
· Movie Script/Sc... [539]
Top Thread-Ersteller
Dr. Sheldon Coo... 860
Taurhin 143
Dr. Leonard Hof... 127
Bea 126
SpiderHomer 110
Lagorth 76
Fibonacci 72
Nerd 72
Nowhereman 67
Zeph 66
Feno 64
PennyLane 63
sheldonesque 55
Dorgon 52
tobinator96 48
CoolHand 44
Simon 43
LuxMundi 32
SandyCheeks 31
RoLaren 28
Imhotep 25
Buzzinga 19
Maru 19
Docteur 18
Pogorausch58 17
Ghostdogcs 16
leptogenese 15
Sunny84 14
gamerakel 14
NYtim 13
Top Forum Poster
Dr. Sheldon Coo... 10197
RoLaren 5648
Bea 4562
Nerd 3892
Nowhereman 2956
Feno 2792
Lagorth 2457
Taurhin 2299
tobinator96 1795
Coki 1729
Zeph 1585
electric 1402
Ghostdogcs 1392
Buzzinga 1371
SandyCheeks 1211
Dorgon 1126
Walla 965
Dr. Leonard Hof... 906
CoolHand 882
Pogorausch58 806
SpiderHomer 795
leptogenese 782
PennyLane 752
Bender 739
HobbitFromOuter... 711
Fibonacci 680
LuxMundi 679
SmellyShelly 670
Maru 638
sposfoh 542
Thema ansehen
Benutzername:
Passwort:
Login merken:
Forum Startseite » Geek World - Nerd Vana » News, Gossip & Politics
Thema ansehen
Aktuelle Bewertung: (Gesamt: 0 Stimmen)  
Antwort schreiben
Icon 
Integration in Deutschland erfolgreich?
Nach oben Beitrag drucken #1
Geschrieben am 20.01.2012 - 23:02:36
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 1211
Bedankt: 5 mal in 4 Beiträgen
Angemeldet seit: 27.01.11
Tage seit der Anmeldung: 2583
Geschlecht: Weiblich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 

Hey, Eines vorweg, ich möchte hier nicht zu einer Sarrazin-Diskussion anregen! Ich finde die Thesen dieses Mannes einfach nur menschenverachtend und untragbar für Deutschland. Soviel vorweg.

Warum ich die Frage euch und auch mir selbst stelle, ist folgender Grund: ich habe auf Pheonix einen Bericht über den Berliner Stadtteil Neuköln geschaut. In dem Bericht wurde hinter die Kulissen von Neuköln geblickt und es wurde analysiert inwieweit Integration in Deutschland erfolgreich sein kann. Unter anderem wurde dabei auch sehr schön erklärt, mit welchen Widrigkeiten Kinder zB zu kämpfen haben, deren Eltern in Deutschland nur eine Duldung haben und dadurch nicht arbeiten können. Das geht zB auch auf die Kinder über, auch wenn diese in Deutschland geboren sind, aber die genaue Herkunft der Eltern nicht ganz klar ist. Und faktisch kann aus so einer Situation heraus auch eine sog. Parallelgesellschft entstehen, weil diese Menschen gar nicht vollständig in Deutschland integriert werden können, durch die fehlende Arbeitserlaubnis.

Dazu habe ich einen tollen FAZ-Artikel gefunden, der das ganze Problem wunderschön zusammenfasst.

http://www.faz.ne...12271.html

Quelle: faz.net

In dem Artikel wird zB auch nochmal die Rolle von Heinz Buschkowski ganz deutlich und was er alles für seinen Bezirk macht. Ganz ehrlich, ich wünsche mir mehr Menschen, wie Herrn Buschkowski, der sich so toll um die Migranten in seinem Bezirk kümmert. Aber auch durchgreift, wenn die Notwendigkeit dafür da ist.

Und wie ihr wisst, lebe ich in Hamburg. Und genauso, wie in Berlin, haben auch wir hier unsere Problembezirke mit hohem Migrantenanteil. Nur leider sehen abundzu die Lösungen nicht so phantastisch wie Berlin aus, so dass es leider guten Nährboden Kriminalität und andere Problem schafft, was ich persönlich bedaure.

Deshalb stelle ich die Frage an euch: Wie seht ihr das, ist die Integration in Deutschland erfolgreich, oder immer noch eine große Baustelle?


Gott würfelt nicht mit dem Universum!

(Albert Einstein)

Zum Bundestrojaner, mein Lieblingswitz:

Kommt ein Bundestrojaner in ne Bar. Fragt der Barmann: "Warum so ein langes Logfile?" Hahahahahaha^^
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #2
Geschrieben am 21.01.2012 - 01:23:58
User Avatar

Pro | Profi


Beiträge: 638
Bedankt: 8 mal in 7 Beiträgen
Angemeldet seit: 05.01.12
Tage seit der Anmeldung: 2240
Geschlecht: Männlich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Integration ist, meines Empfindens nach, noch eine Baustelle. Du sagtest, du möchtest keine Sarrazin-Debatte. Ich geh in Teilen allerdings konform mit ihm. In den Wirtschaftswunderjahren (natürlich nur im Westen) wurden gezielt billige Arbeitskräfte aus dem Ausland herangezogen, hauptsächlich glaube ich Italien, Griechenland und aus der Türkei. Diese waren eher schlecht gebildet und ausgebildet. Vor allem aber kamen sie in dem Bewusstsein bald wieder zu gehen. Diese 2 Faktoren halte ich persönlich für bedeutend und verursachen folgende Konsequenzen: Die Bereitschaft sich der deutschen Kultur zuzuwenden ist gering ( was bei den europäischen Arbeitern nicht derart auffällt) bzw. die eigenen Fähigkeiten erlauben es vllt nicht, dass man sich traut sich einzubringen. Betrachtet man jetzt noch die immense Masse an Immigranten, ist es kein Wunder, dass sich Parallelgesellschaften gebildet haben, Bezirke wie Kreuzberg, in denen man lebt, wie vorher in der alten Heimat. Selbe Sprache, selbes Essen, selbe Religion etc... Nun zu den nächsten Generationen. Sie wachsen in, der Heimat zugewendeten und bildungsfernen (verursacht daher, dass nur Arbeiter hierher kamen), Schichten auf. Jetzt kann man, meiner Meinung nach, dem Staat das erste Mal eine gewisse Schuld zuweisen. Ihm ist es nicht gelungen die Distanz aufzubrechen, die zwischen deutschen und türkischen jungen Menschen herrschte. Das Dilemma setzte sich bis zur 3. Generation fort. Vergleichend kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen (ich komme aus Sachsen), dass bei vereinzelter Immigration, so bei uns zB die Vietnamesen, Integration übermäßig erfolgreich funktioniert. Ich glaube gehört zu haben, dass vietnamesische Kinder in Sachsen öfter das Gymnasium besuchen als Deutsche. Sie sind fleißig, sprechen deutscher als manch Deutscher und sind achtbare Bürger. Also ist es schon ok, auch den türkischen Einwnderern eine Schuld zu geben und nicht nur zu sagen, ihr hattet keine Notwendigkeit zb deutsch zu lernen, weil ihr eh alle im Ghetto gewohnt habt.
Fazit zu deiner Ausgangsfrage: Integration ist in Deutschland nur unter bestimmten Konditionen erfolgreich, nicht unter denen die heutzutage in zB Berlin herrschen. Ich gebe die Schuld 1. dem Staat für sein Unvermögen Grundlagen zu schaffen 2. den Imigranten für Desinteresse zum Integrieren 3. den deutschen Mitbürgern für diverse ablehnende Haltung. Das Thema ist gewiss nicht in einem kleinen Beitrag zu erörtern und nicht zu verallgemeinern


Auro loquente omnis oratio inanis est

QQQQQQQQQQQQQQQQ---------------------

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt :D
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #3
Geschrieben am 21.01.2012 - 07:53:47
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 5648
Bedankt: 53 mal in 51 Beiträgen
Angemeldet seit: 13.12.09
Tage seit der Anmeldung: 2993
Herkunft: Bajor/Denorios-Gürtel

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
Ich gebe die Schuld 1. dem Staat für sein Unvermögen Grundlagen zu schaffen



Ganz ehrlich : das kann ich nicht mehr hören. In keinem anderen Land wird von Seiten des Staates so viel Trara um Integration gemacht.
Wander mal aus nach USA oder nur nach Norwegen, da kommt keiner und nimmt die an die Hand, bezahlt dich damit du die Sprache lernst etc. Man muss sich auch integrieren wollen, was nicht heisst, dass man seine Kultur und Sitten komplett ablegen muss, die Frage ist doch : wieso klappt das woanders und nicht hier? Und da kommt man mit Schuldzuweisungen meiner Meinung nach eben nicht weiter.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #4
Geschrieben am 21.01.2012 - 13:01:32
User Avatar

Pro | Profi


Beiträge: 638
Bedankt: 8 mal in 7 Beiträgen
Angemeldet seit: 05.01.12
Tage seit der Anmeldung: 2240
Geschlecht: Männlich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Argument USA: Liegt einfach mal daran, dass es dort kein soziales Netz gibt, das einen auffängt. Arbeite oder lande auf der Straße

Argument Norwegen: Habe ich in meinem Text ja schon geschrieben, es hängt definintiv von der Ausländerquote ab. Je mehr Immigranten, desto geringer die Notwendigkeit zur Immigration.

Und ja, der Staat nimmt in Deutschland eine größere Rolle ein als woanders auf der Welt, was das Soziale betrifft. Man hätte zB Pflichtkurse für Deutsch machen können oder Quoten in Schulklassen. In Deutschland herrscht die komfortable Situation, dass man nicht arbeiten gehen muss, wenn man keinen Bock hat. Das ist ein Hauptgrund


Auro loquente omnis oratio inanis est

QQQQQQQQQQQQQQQQ---------------------

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt :D
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #5
Geschrieben am 21.01.2012 - 14:21:04
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 2792
Bedankt: 27 mal in 24 Beiträgen
Angemeldet seit: 01.06.11
Tage seit der Anmeldung: 2458

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
In Deutschland herrscht die komfortable Situation, dass man nicht arbeiten gehen muss, wenn man keinen Bock hat. Das ist ein Hauptgrund


Das Stimmt, aber ich frag mich wie lange man das System noch halten kann. Weil meist ist es ja so, wenn man in ein neues/fremdes Land kommt, das man Arbeiten will, die Sprache lernen will und sich in die Gesellschaft eingliedern will. Aber ich glaube bei vielen (nicht allen!) ist der Wille gar nicht da. Und ich höre auch immer "Ich hasse Deutschland". Und das kann ich auch nicht mehr hören. Wenn Leute Deutschland hassen, dann sollen die wieder wegziehen, von mir aus in ihr Heimatland. Aber man brauch doch nicht auf das Land schimpfen in dem man Land lebt aber dann alle Privilegien die es hier gibt einkassieren. Das kotzt mich richtig an. Aber es gibt ja auch viele Menschen die wollen arbeiten aber kriegen es wegen irgendeinem bürokratischen scheiß nicht hin. Das sollte man nicht vergessen.


RoLaren hat geschrieben:
Ganz ehrlich : das kann ich nicht mehr hören. In keinem anderen Land wird von Seiten des Staates so viel Trara um Integration gemacht.
Wander mal aus nach USA oder nur nach Norwegen, da kommt keiner und nimmt die an die Hand, bezahlt dich damit du die Sprache lernst etc. Man muss sich auch integrieren wollen, was nicht heisst, dass man seine Kultur und Sitten komplett ablegen muss, die Frage ist doch : wieso klappt das woanders und nicht hier?


Weil wir alle deutsche Kartoffeln sind Sarcasm xDDDD ne spaß. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht warum es hier nicht funzt, ich würde da einfach mal sagen das dass wegen Arbeitslosengeld ist. Aber das is nur ne Vermutung.


You will never know your limits until you push yourself to them.
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #6
Geschrieben am 21.01.2012 - 15:47:12
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 5648
Bedankt: 53 mal in 51 Beiträgen
Angemeldet seit: 13.12.09
Tage seit der Anmeldung: 2993
Herkunft: Bajor/Denorios-Gürtel

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
In Deutschland herrscht die komfortable Situation, dass man nicht arbeiten gehen muss, wenn man keinen Bock hat. Das ist ein Hauptgrund



Das ist eine Art Polemik die ich so gar nicht abkann und ein Schlag ins Gesicht für die Leute die sehr wohl arbeiten wollen, aber keine Arbeit bekommen [z.B. weil ihre Stelle zugunsten von 400€ Jobs, bevorzugt besetzt mit Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, (für diese Leute gewährt das Amt nämlich einen Zuschuss, zum Zweck der Integration) wegrationalisiert wurden]. Ein solches Schwarz-Weiss-Denken und eine solche Aburteilung vieler Menschen aufgrund der Darstellung einiger tatsächlich arbeitsscheuer Individuen auf RTL und Co. ist einfach nur kurzsichtig, engstirnig und herablassend.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes

Bearbeitet von RoLaren am 21.01.2012 - 15:50:17
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #7
Geschrieben am 21.01.2012 - 16:16:04
User Avatar

Pro | Profi


Beiträge: 638
Bedankt: 8 mal in 7 Beiträgen
Angemeldet seit: 05.01.12
Tage seit der Anmeldung: 2240
Geschlecht: Männlich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Wo genau stimmt mein Zitat jetzt nicht?


Auro loquente omnis oratio inanis est

QQQQQQQQQQQQQQQQ---------------------

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt :D
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #8
Geschrieben am 21.01.2012 - 16:28:31
User Avatar

Moderator


Beiträge: 2299
Bedankt: 34 mal in 32 Beiträgen
Angemeldet seit: 18.07.09
Tage seit der Anmeldung: 3141
Herkunft: Sektor ZZ9 Plural Z Alpha
Geschlecht: Männlich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

RoLaren hat geschrieben:
Ein solches Schwarz-Weiss-Denken und eine solche Aburteilung vieler Menschen aufgrund der Darstellung einiger tatsächlich arbeitsscheuer Individuen auf RTL und Co. ist einfach nur kurzsichtig, engstirnig und herablassend.

das ist auch oft Laienschauspieler die das nur spielen.


"Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert:
Deine Seite, meine Seite und die Wahrheit dazwischen." Botschafter Kosh

"You exist because we allow it, and you will end because we demand it." Sovereign
 Offline
 
Webseite besuchen
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #9
Geschrieben am 21.01.2012 - 16:55:58
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 5648
Bedankt: 53 mal in 51 Beiträgen
Angemeldet seit: 13.12.09
Tage seit der Anmeldung: 2993
Herkunft: Bajor/Denorios-Gürtel

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
Wo genau stimmt mein Zitat jetzt nicht?



Wenn man dein Zitat liest entsteht der Eindruck, dass jeder der keine Arbeit hat gar nicht arbeiten will und das ist einfach falsch.
Nehmen wir mal ein Beispiel : PTA (wie ich) arbeitet 20 Jahre in einer Apotheke, der Apotheker geht in Rente ohne einen Nachfolger zu finden, die PTA ist arbeitslos. Wenn sie jetzt (weil sie so schnell nichts neues findet) erst mal als Kassiererin arbeiten geht muss sie nach einem halben Jahr berufsfremder Arbeit eine Re-Qualifizierung durchlaufen.
Das heisst, sie muss an einem Auffrischungskursus teilnehmen und eine Prüfung ablegen (beides kostenpflichtig, je nach Bundesland können das schon mal 2000 Euro sein, dies muss die PTA bezahlen), danach fängt sie mit dem Gehalt eines Berufsanfängers wieder an. Würdest du an ihrer Stelle als Kassiererin arbeiten gehen?
Jeder Hartz IV Empfänger muss alle drei Monate seinen Unterhalt neu beantragen und sich sowohl vor seinem Vermittler als auch der Zahlungsstelle verantworten, dazu muss er auch seine Kontoauszuüge einreichen.
Solltest du nicht in eine andere Stadt ziehen wollen (weil du z.B. einen Angehörigen der keine Pflegestufe bekommt unterstützt) drohen dir Abzüge, und Hartz IV sind nicht mal 400 Euro.
[für eine Pflegestufe muss der Angehörige 45 Minuten oder mehr täglich Hilfe beim waschen und anziehen erhalten, jede Hilfe im Alltag wie Haushaltsführung, Einkaufen, Begleiten zu Arztbesuchen oder anderes wird nicht angerechnet]
Angesichts dieser (wenigen) Beispiele kann man wohl kaum sagen : wer arbeitslos ist will ja gar nicht arbeiten und macht sich auf Kosten der Gesellschaft einen lauen Lenz.


Love is always patient and kind, it is never jealous. Love is never boastful or conceited, it is never rude or selfish. It does not take offense and is not resentful. It is always ready to excuse, to trust, to hope and to endure whatever comes
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #10
Geschrieben am 21.01.2012 - 17:18:54
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 1729
Bedankt: 3 mal in 3 Beiträgen
Angemeldet seit: 25.06.11
Tage seit der Anmeldung: 2434
Herkunft: Mars
Geschlecht: Weiblich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
Argument USA: Liegt einfach mal daran, dass es dort kein soziales Netz gibt, das einen auffängt. Arbeite oder lande auf der Straße

Argument Norwegen: Habe ich in meinem Text ja schon geschrieben, es hängt definintiv von der Ausländerquote ab. Je mehr Immigranten, desto geringer die Notwendigkeit zur Immigration.

Warst du mal in den USA? Das stimmt so jedenfalls nicht ganz. Auch in den USA gibt es Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Arbeitslosengeld allerdings nur bis zu einer gewissen Zeit. Und dort gibt es tatsächlich viel, viel mehr Lücken bzw. Arbeitsmöglichkeiten und primär steht da dein eigenes Können und dein Wille etwas zu leisten für die Arbeitgeber im Vordergrund als ein 1A Lebenslauf wie hierzulande. Das Prinzip ''Vom Tellerwäscher zum Millionär'' ist dort nach wie vor möglich. Und scheinbar nur dort, leider.

In Norwegen bekommt man sogar den notwendigen Sprachkurs vorserviert. Wie gütig und auch praktisch. :-)


Beam me up, Scotty. There's no intelligent life down here

Man kann es auch als eine Art morbide Sympathie für das Chaos bezeichnen... ;)
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #11
Geschrieben am 21.01.2012 - 18:58:40
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 1211
Bedankt: 5 mal in 4 Beiträgen
Angemeldet seit: 27.01.11
Tage seit der Anmeldung: 2583
Geschlecht: Weiblich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Deutschsprecher hat geschrieben:
Und ja, der Staat nimmt in Deutschland eine größere Rolle ein als woanders auf der Welt, was das Soziale betrifft. Man hätte zB Pflichtkurse für Deutsch machen können oder Quoten in Schulklassen.

Das mag ja sein, aber der deutsche Staat schießt sich auch selber gerne ins Knie! Zum Beispiel mit dem Problem der Duldung.

Nehmen wir mal als Beispiel du bist ein Kurde mit libanesischen und türkischen Wurzeln. Dann ist dein Status, wenn du nach Deutschland kommst, politisch verfolgt. Weil Kurden gelten als Heimatlos und im Libanon herrscht ja auch politische Verfolgung. Natürlich weißt du das alles auch. Also gibst du bei deiner Einreise nach Deutschland nur an, du bist Kurde mit libanesischen Wurzeln und schon bekommst du eine Duldung für einen bestimmten Zeitraum. Und nehmen wir an, deine Duldung wird immer weiter verlängert und bekommst hier in Deutschland Nachwuchs und schon fängt das Dilemma an. Auch dein Nachwuchs bekommt eine Duldung in Deutschland, jedoch keinen Pass und sollte er in Deutschland volljährig werden, auch keine Arbeitserlaubnis, wegen der Eltern, weil die ihre türkische Seite verschwiegen haben. Damit ist auch automatisch der Nachwuchs wieder staatenlos und darf in Deutschland nicht arbeiten und hängt damit automatisch in den sozialen Seilen drinnen. Warum? Weil es der Gesetzgeber so will: wenn die Herkunft nicht genau geklärt werden konnte, keine Arbeit in Deutschland, auch für den Nachwuchs nicht.

Und sicher sind Deutschkurse an Schulen, oder in Fördervereinen eine schöne Sache. Aber wenn der Staat an dieser Stelle nichts unternimmt, dann ist auch der Antrieb der Einwanderer nicht besonders hoch. Denn es sind per se nicht immer die Menschen aus Arabien und Anatolien, die unsere Sprache verweigern, es sind zum Teil auch unsere Gesetze, die dafür sorgen.

Deutschsprecher hat geschrieben:
In Deutschland herrscht die komfortable Situation, dass man nicht arbeiten gehen muss, wenn man keinen Bock hat. Das ist ein Hauptgrund


Hier sage ich: jein! Na klar haben wir ein schönes und sehr dichtes soziales Netz. Aber dennoch bin ich auch der Meinung, dass sich die Leute nicht einfach so darauf ausruhen können, zumindest nicht einfach so ohne Weiteres. Die das tun, werden sicher auch noch eines Besseren belehrt werden und ziehen die Konsequenzen aus ihrem Handeln. Hier droht eine schlimme Verallgemeinerung, und schadet denen, die vorerst von Hartz IV leben, sich jedoch trotzdem intensiv um Arbeit bemühen. Und das muss eigentlich nicht sein. Im Übrigen gibt es da auch eine Menge Migranten, die in Deutschland intensiv nach Arbeit suchen und zum Teil die Jobs machen, für die wir Deutsche uns schon zu fein sind. Einfach mal nachfragen, wer abends das Büro sauber macht und über das Ergebnis staunen!

Deutschsprecher hat geschrieben:
Vergleichend kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen (ich komme aus Sachsen), dass bei vereinzelter Immigration, so bei uns zB die Vietnamesen, Integration übermäßig erfolgreich funktioniert. Ich glaube gehört zu haben, dass vietnamesische Kinder in Sachsen öfter das Gymnasium besuchen als Deutsche. Sie sind fleißig, sprechen deutscher als manch Deutscher und sind achtbare Bürger. Also ist es schon ok, auch den türkischen Einwnderern eine Schuld zu geben und nicht nur zu sagen, ihr hattet keine Notwendigkeit zb deutsch zu lernen, weil ihr eh alle im Ghetto gewohnt habt.


Du, ich bin auch aus Sachsen. Ich weiß also auch von den Vietnamesen in Ostdeutschland. Aber ob man die als Beispiel für Integration mit einbeziehen darf? Denn überleg mal unter welcher Regierung die nach Ostdeutschland gekommen sind und wofür die gebraucht wurden? Da hat doch der ehemalige DDR Staat die Ausbildung für die Vietnamesen übernommen und den Deutschkurs gab es damit gleich zwangsweise dazu. Kein Wunder also, wenn sehr viele von denen gutes Deutsch sprechen und die Kinder nun nahezu perfektes Deutsch. Aus dem Grund würde ich gern die Vietnamesen etwas ausklammern wollen. Und das die fleißig sind und arbeiten können, das weiß ich, schließlich hatte ich als Kind sehr viele vietnamesische Kinder als Freunde und kannte damit auch die Eltern.

Und was die türkischen Einwanderer angeht: da muss wohl die Schuldzuweisung gerecht auf beide Schultern verteilt werden. Sicher gibt es auch bei denen Einige, die keinen Bock auf Deutsch haben, so wie es bei uns genügend Menschen gibt, die keinen Bock auf Englisch haben. Aber der andere Grund, wie ich schon sagte, ist auch unsere Bürokratie! Die schafft, m.E. einfach zu wenig Anreize für die Menschen, besser deutsch zu sprechen. Und außerdem glaube ich auch, dass wir eine Mitschuld tragen, warum sich diese Gruppen so abgrenzen. Weil wir selber dafür sorgen! Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass türkische Nachbarn willkommen wären, oder? Da wäre uns ziemlich unheimlich. Und so grenzen wir die Menschen doch weiterhin aus, statt sie überall mit einzubinden. Und deshalb ist da der Antreieb, die deutsche Sprache zu erlernen so gering.

Faktisch aus diesem Grund frage ich: Integration in Deutschland erfolgreich? Ja / Nein / Vielleicht? Und genau deshalb brauchen wir mehr Menschen wie Heinz Buschkowski aus Berlin, der die Probleme anpackt und zu lösen versucht.


Gott würfelt nicht mit dem Universum!

(Albert Einstein)

Zum Bundestrojaner, mein Lieblingswitz:

Kommt ein Bundestrojaner in ne Bar. Fragt der Barmann: "Warum so ein langes Logfile?" Hahahahahaha^^

Bearbeitet von SandyCheeks am 21.01.2012 - 19:17:57
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #12
Geschrieben am 21.01.2012 - 20:26:58
User Avatar

Site Admin


Beiträge: 10197
Bedankt: 96 mal in 78 Beiträgen
Angemeldet seit: 20.06.09
Tage seit der Anmeldung: 3169
Herkunft: Berlin, Germany
Geschlecht: Männlich

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Coki hat geschrieben:
Warst du mal in den USA? Das stimmt so jedenfalls nicht ganz. Auch in den USA gibt es Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Arbeitslosengeld allerdings nur bis zu einer gewissen Zeit.

Korrekt! In den USA gibt es Arbeitslosengeld, nämlich mind. 6 Monate lang, in Ausnahmefällen kann dies auch verlängert werden.

Ergo:
Deutschsprecher hat geschrieben:
Argument USA: Liegt einfach mal daran, dass es dort kein soziales Netz gibt, das einen auffängt. Arbeite oder lande auf der Straße

...ist wieder mal so ein nachgeplappertes Vorurteil, was aber schlichtweg falsch ist! Bugged

Ein gravierender und eben sehr positiver Unterschied zwischen den USA und DE ist auch noch, daß man dort viel schneller einen Job findet, das u.a. auch, weil es dabei nicht ansatzweise so eine Bürokratie wie hier gibt. Da ist das Motto: hire and fire. So kann ein Arbeitgeber schnell Leute einstellen und auch wieder loswerden, wenn sie nicht den Anforderungen des Jobs entsprechen.

Und ein weiterer gravierender und positiver Unterschied zwischen den USA und DE ist, dort gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn.

Das bedeutet für DE folgende Negativaspekte:
  1. Ein Arbeitgeber überlegt es sich in DE fünf mal, bevor er jemanden einstellt, weil so schnell wird man Angestellte nicht los und die Arbeitsgerichte sind eher Pro-Arbeitnehmer eingestellt.
  2. Es gibt keinen Mindestlohn und man soll sich hier für 1,00 Euro/Stunde versklaven lassen, was die Motivation, selbst von Arbeitswilligen, doch extrem in den Keller zieht.
Und die die sich ernsthaft freudestrahlend, aus falschem Stolz heraus, für 1,-/h vom Arbeitsamt versklaven lassen, die unterstützen und fördern dieses beschissene System auch noch. D'OH!

Wie Volker Pispers schon so treffend sagte: "Jemand der 40 Stunden pro Woche arbeiten geht, der muß davon auch leben können, und zwar HIER und nicht in Bangladesh!"


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
 Offline
 
Webseite besuchenE-mail schreiben
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #13
Geschrieben am 21.01.2012 - 23:42:47
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 1211
Bedankt: 5 mal in 4 Beiträgen
Angemeldet seit: 27.01.11
Tage seit der Anmeldung: 2583
Geschlecht: Weiblich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Coki hat geschrieben:
Warst du mal in den USA? Das stimmt so jedenfalls nicht ganz. Auch in den USA gibt es Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Arbeitslosengeld allerdings nur bis zu einer gewissen Zeit.

Korrekt! In den USA gibt es Arbeitslosengeld, nämlich mind. 6 Monate lang, in Ausnahmefällen kann dies auch verlängert werden.


Wie ist das möglich? Meine Informationen waren immer, dass es in den USA absolut gar kein soziales Netz gibt. Dachte bisher immer, wer dort den Job verliert, steht praktisch vor null, oder muss schon in der Arbeit was über sparen. Cool... Ich lerne immer noch dazu. Also bitte ich hier um noch mehr Informationen, büdde, büdde. Smile

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Ein gravierender und eben sehr positiver Unterschied zwischen den USA und DE ist auch noch, daß man dort viel schneller einen Job findet, das u.a. auch, weil es dabei nicht ansatzweise so eine Bürokratie wie hier gibt. Da ist das Motto: hire and fire. So kann ein Arbeitgeber schnell Leute einstellen und auch wieder loswerden, wenn sie nicht den Anforderungen des Jobs entsprechen.

Und ein weiterer gravierender und positiver Unterschied zwischen den USA und DE ist, dort gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn.


Was im Endeffekt bedeutet, dass die Integration in den USA besser funktioniert, weil es weniger bürokratische Hürden zu meistern gibt. Sehe ich das richtig?

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Wie Volker Pispers schon so treffend sagte: "Jemand der 40 Stunden pro Woche arbeiten geht, der muß davon auch leben können, und zwar HIER und nicht in Bangladesh!"


Amen to that! DAS unterschreibe ich sofort! Thumb Up Cool


Gott würfelt nicht mit dem Universum!

(Albert Einstein)

Zum Bundestrojaner, mein Lieblingswitz:

Kommt ein Bundestrojaner in ne Bar. Fragt der Barmann: "Warum so ein langes Logfile?" Hahahahahaha^^
 Offline
 
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #14
Geschrieben am 22.01.2012 - 12:04:00
User Avatar

Site Admin


Beiträge: 10197
Bedankt: 96 mal in 78 Beiträgen
Angemeldet seit: 20.06.09
Tage seit der Anmeldung: 3169
Herkunft: Berlin, Germany
Geschlecht: Männlich

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

SandyCheeks hat geschrieben:
Wie ist das möglich? Meine Informationen waren immer, dass es in den USA absolut gar kein soziales Netz gibt.

Aber woher hast Du diese Informationen? Antwort: Du hast Deine Informationen auch wieder nur von jemandem bekommen, der sie ebenfalls schon falsch von einem anderen nachgeplappert hat. Und so verbreitet sich sowas und wird halt auch nicht auf Richtigkeit hinterfragt, weil wenn es "alle" sagen, dann muß es ja schließlich korrekt sein, nich wa... D'OH!





SandyCheeks hat geschrieben:
Also bitte ich hier um noch mehr Informationen, büdde, büdde.

Ausführliche Informationen findest Du unter dem englischen Wiki-Eintrag zum "US-Arbeitslosengeld" (unemployment benefits).

Was man dabei auch noch mit einbeziehen muß, ist die Tatsache, daß ein Amerikaner von seinem Einkommen weitaus weniger Abgaben (Steuern) zahlen muß, dadurch en höheres Nettoeinkommen hat und die Preise für Güter in den USA sowieso auch nicht so hoch sind, so das er sich letztlich viel mehr von seinem Lohn kaufen kann, als ein Deutscher von seinem.





SandyCheeks hat geschrieben:
Was im Endeffekt bedeutet, dass die Integration in den USA besser funktioniert, weil es weniger bürokratische Hürden zu meistern gibt. Sehe ich das richtig?

Nein, das hast Du falsch verstanden, was ich da schrieb bezog sich jetzt nicht auf das Thema Integration. Das war ein Nachtrag, um die vorher angeführte Negativeinstellung entsprechend zu realtivieren und aufzuzeigen, daß die USA eben nicht so böse sind, wie es immer von allen Seiten nachgeplappert wird. Interest



Was die Integration generell betrifft:
Ich bin es nicht und es hat auch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, wenn man sagt, DE müßte einfach viel härter durchgreifen, wie es in allen anderen Ländern der Welt auch der Fall ist. Wer sich halt als Ausländer nicht den Anforderungen des Gastgeberlandes entsprechend anpaßt (und das geht, wie RoLaren ja schon völlig richtig gesagt hatte, auch ohne das man seine Sitten und Kultur aufgeben muß), der muß halt mit den Konsequenzen leben, Punkt.

Aber da DE sich ja nachwievor noch mit seiner Vergangenheit von der Welt unterdrücken läßt, wir bösen Nazis wir, macht DE halt extrem auf Pro-Ausländer und versucht sich ihnen anzupassen, wo es aber eigentlich anders herum sein müßte. D'OH! 2

So lange die Regierung aber nicht entsprechende Gesetze macht und diese dann auch entsprechend hart durchsetzt, wird man hier diesbezüglich ewig weiter rumeiern und sich darüber beklagen. "Nägel mit Köpfen machen", "nicht kleckern, sondern klotzen", das sollte hier das Motto sein, aber dafür fehlen der Regierung einfach die Eier in der Hose. Bugged
Nur so als Info, falls das jemandem entgangen ist, der Krieg ist seit über 60 Jahren vorbei, die Deutschen sind keine Nazis mehr (weder ich, noch die Generation meiner Eltern, die während des Krieges geboren wurde, hatte persönlich auch nur ansatzweise etwas mit dem 3. Reich und seinen Gräueltaten zu tun, und selbst mein Opa, der als einfacher Soldat in den Krieg mußte, war kein Nazi oder Ausländerfeind), ergo: enough is enough is enough!

Selbst wenn sich in der Welt irgendwo irgendwelche Stimmen erheben würden, wenn DE jetzt seine Ausländerpolitik verschärfen und entsprechend härtere Integrationsgesetze erlassen würde und so weiter, was sollte passieren?
Glaubt jemand ernsthaft, irgendwer würde DE in irgendeiner Form deswegen militärisch oder sonstwie angreifen, aus Angst das dadurch jetzt wieder ein neues deutsches Nazi-Reich entsteht oder wie oder was? LOL, also wirklich... Whistling

Erst wenn DE endlich mal aus dem nachwievor noch alles überspannenden Nazi-Schatten heraustritt und der Welt verkündet, "enough is enough, ihr habt uns damit lange genug drangsaliert" und die Deutschen nicht mehr bei allem einen Eiertanz aufführen und in der Angst leben, was die anderen von einem denken, erst dann können hier auch entsprechend praktikable Sachen schnell durchgesetzt werden.


"Oh gravity.. thou art a heartless bitch." ~Sheldon Cooper, Ph.D.
 Offline
 
Webseite besuchenE-mail schreiben
Zitat
Nach oben Beitrag drucken #15
Geschrieben am 22.01.2012 - 15:19:34
User Avatar

Uber-Pro | Mega-Profi


Beiträge: 1211
Bedankt: 5 mal in 4 Beiträgen
Angemeldet seit: 27.01.11
Tage seit der Anmeldung: 2583
Geschlecht: Weiblich

Verwarnungen: 0

Missbrauch in diesem Beitrag melden 
Icon 
RE: Integration in Deutschland erfolgreich?

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
SandyCheeks hat geschrieben:
Wie ist das möglich? Meine Informationen waren immer, dass es in den USA absolut gar kein soziales Netz gibt.

Aber woher hast Du diese Informationen? Antwort: Du hast Deine Informationen auch wieder nur von jemandem bekommen, der sie ebenfalls schon falsch von einem anderen nachgeplappert hat. Und so verbreitet sich sowas und wird halt auch nicht auf Richtigkeit hinterfragt, weil wenn es "alle" sagen, dann muß es ja schließlich korrekt sein, nich wa... D'OH!


Ja gefährliches Halbwissen, kann unter Umständen zu einer neuen Wahrheit führen, die nicht richtig ist. Und genau aus diesem Grund hinterfrage ich sie des öfteren. Wink

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
SandyCheeks hat geschrieben:
Also bitte ich hier um noch mehr Informationen, büdde, büdde.

Ausführliche Informationen findest Du unter dem englischen Wiki-Eintrag zum "US-Arbeitslosengeld" (unemployment benefits).


Danke für den Link, werde es mit Interesse nachlesen. Smile

Dr. Sheldon Cooper hat geschrieben:
Was die Integration generell betrifft:
Ich bin es nicht und es hat auch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, wenn man sagt, DE müßte einfach viel härter durchgreifen, wie es in allen anderen Ländern der Welt auch der Fall ist. Wer sich halt als Ausländer nicht den Anforderungen des Gastgeberlandes entsprechend anpaßt (und das geht, wie RoLaren ja schon völlig richtig gesagt hatte, auch ohne das man seine Sitten und Kultur aufgeben muß), der muß halt mit den Konsequenzen leben, Punkt.

Aber da DE sich ja nachwievor noch mit seiner Vergangenheit von der Welt unterdrücken läßt, wir bösen Nazis wir, macht DE halt extrem auf Pro-Ausländer und versucht sich ihnen anzupassen, wo es aber eigentlich anders herum sein müßte. D'OH! 2

So lange die Regierung aber nicht entsprechende Gesetze macht und diese dann auch entsprechend hart durchsetzt, wird man hier diesbezüglich ewig weiter rumeiern und sich darüber beklagen. "Nägel mit Köpfen machen", "nicht kleckern, sondern klotzen", das sollte hier das Motto sein, aber dafür fehlen der Regierung einfach die Eier in der Hose. Bugged
Nur so als Info, falls das jemandem entgangen ist, der Krieg ist seit über 60 Jahren vorbei, die Deutschen sind keine Nazis mehr (weder ich, noch die Generation meiner Eltern, die während des Krieges geboren wurde, hatte persönlich auch nur ansatzweise etwas mit dem 3. Reich und seinen Gräueltaten zu tun, und selbst mein Opa, der als einfacher Soldat in den Krieg mußte, war kein Nazi oder Ausländerfeind), ergo: enough is enough is enough!

Selbst wenn sich in der Welt irgendwo irgendwelche Stimmen erheben würden, wenn DE jetzt seine Ausländerpolitik verschärfen und entsprechend härtere Integrationsgesetze erlassen würde und so weiter, was sollte passieren?
Glaubt jemand ernsthaft, irgendwer würde DE in irgendeiner Form deswegen militärisch oder sonstwie angreifen, aus Angst das dadurch jetzt wieder ein neues deutsches Nazi-Reich entsteht oder wie oder was? LOL, also wirklich... Whistling

Erst wenn DE endlich mal aus dem nachwievor noch alles überspannenden Nazi-Schatten heraustritt und der Welt verkündet, "enough is enough, ihr habt uns damit lange genug drangsaliert" und die Deutschen nicht mehr bei allem einen Eiertanz aufführen und in der Angst leben, was die anderen von einem denken, erst dann können hier auch entsprechend praktikable Sachen schnell durchgesetzt werden.


Ich gehe durchaus mit deinen Ansichten konform. Wenn ich mir überlege, dass der deutsche Staat seine eigenen Leute ziemlich hart anfasst, wenn es um Sozialleistung und etc. geht. Warum dann bei Migranten, die deutsche Staatsbürger werden möchten, die Samthandschuhe herausholen? Das wäre auch meine Meinung, neben gutem Engagement und Sozialkompetenz.

Aber leider... Und hier muss ich kurz mit einem Grundsatz für dieses Thema brechen: leider gibt es eben diese Menschen, wie Thilo Sarrazin, die zum Teil völlig widersinnige Thesen zum Besten geben. Und sowas geht natürlich über die deutschen Landesgrenzen hinaus und erreicht den Rest der Welt. Was ist die Folge daraus? Schon werden wir wieder als Nazis stigmatisiert, wenn unserer Landsleute so einen Mist äußern.

Oder warum ist denn im sächsischen Landtag die NPD so stark vertrten? Oder ein Holger Apfel Parteivorsitzender der NPD geworden? Weil wahrscheinlich in einigen Landesteilen das Denken leider immer noch braun ist. Auch wenn der Krieg nun 60 Jahre her ist und sich dieser Vollpfosten aus Östereich feige davongestohlen hat. Aber das alles bleibt natürlich nicht dem Ausland verborgen, die wissen ganz genau, was bei uns in Deutschland abgeht und wie wir mit Migranten aus dem Ausland umgehen.

Oder anderes Beispiel: damals, in der ehemaligen DDR gab es eine sog. Friedenstrasse, die, glaube ich, Gas, oder Öl (bin mir leider nicht ganz sicher) von Russland in die DDR fördern sollte. Dieses Projekt "Friedenstrasse" sollte vornehmlich von der damaligen FDJ betreut werden. Die FDJ schickte also in regelmäßigen Abständen ihre regimtreuen Mitglieder in ehemalige UDSSR, um beim Aufbau zu helfen. Ja, und wie wurden die FDJ Mitglieder von den Bürgern der ehemaligen UDSSR begrüßt? Mit heil Hitler! Also ist doch auch an dieser Stelle schon klar, als was wir zum großen teil immer noch gesehen werden, als Nazis. Auch wenn du und ich, und unsere Eltern es sehr viel besser wissen und rein gar nichts mit der braunen Brut zu tun haben.

Fazit: es ist immer noch das Denken der Menschen, zum Einen. Und zum Anderen, die offenkundige Kurzsichtigkeit einiger deutscher Landsleute, dass die sich heute immer noch von Phrasendrescherei verführen lassen können.

Und das alles wissen die in der Regierung natürlich und auch, wie das Ansehen Deutschlands nach außen aussieht und wirkt. Deshalb wird um die Integration so ein Eiertanz gemacht - meiner Ansicht nach.

@ persönlich:

Meinetwegen kann es ruhig multi-kulti in Deutschland geben. Und meinetwegen können gerne Programme zur Integration in Deutschland aufrecht gehalten werden. Doch auf der anderen Seite sollten, wie schon angesprochen, die Migranten unsere Regeln und Normen akzeptieren und in ihr Leben integrieren. Aber ich glaube auch, wir Deutsche müssen noch ein bisschen was tun und offener gegenüber anderer Kulturen werden und Menschen aus Anatolien und Arabien in unserer Nachbarschaft akzeptieren und uns nicht zu sehr von dieser Gruppe abgrenzen. Denn das gehört auch zur Integration dazu! Wie gesagt, ist nur meine Ansicht und muss nicht die Meinung der Mehrheit treffen.


Gott würfelt nicht mit dem Universum!

(Albert Einstein)

Zum Bundestrojaner, mein Lieblingswitz:

Kommt ein Bundestrojaner in ne Bar. Fragt der Barmann: "Warum so ein langes Logfile?" Hahahahahaha^^

Bearbeitet von SandyCheeks am 22.01.2012 - 19:45:33
 Offline
 
Zitat
Antwort schreiben
Benutzer in diesem Forum: 1 (Mitglieder: 0, Gäste: 1)

« Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Springe ins Forum:
Ähnliche Themen
Thema Forum Autor Antworten Letzte Beiträge
· Deutschland - Ein Verblödungsstaat? Philosophy | Philosophie & Sociology | Soziologie SandyCheeks 97 02.09.2011 - 21:49:42
· Internet Klassiker (Audio, Bild, Vi... The Internet... A Geek's Paradise Dr. Sheldon ... 66 02.04.2011 - 12:38:36
· Internet: Wie schnell seid Ihr? The Internet... A Geek's Paradise Dr. Sheldon ... 38 24.06.2013 - 09:19:56
· INDECT - EU forscht im Geheimen am ... News, Gossip & Politics Bea 37 29.07.2012 - 22:14:55
· Internet bald völlig überwacht un... The Internet... A Geek's Paradise Dr. Sheldon ... 34 27.05.2013 - 08:44:28
Seitenaufbau: 0.31 Sekunden 29,984,956 eindeutige Besuche